Se connecterIch bin dankbar, dass Regis keine Fragen stellt, als er mich nach Hause fährt.
Er bietet an, mich bis aufs Grundstück zu bringen, aber ich lehne ab und warte, bis er weggefahren ist, bevor ich seufze und das Haus betrete. Es wimmelt von Dienstmädchen, die sofort auf mich zueilen, als sie die Tür hören, aber ich hebe die Hand und halte sie alle auf Abstand.
Ich bin nicht mehr die Herrin dieses Hauses.
Ich gehe an ihnen allen vorbei in mein Zimmer. Adam und ich teilen uns nur dann ein Zimmer, wenn ihm nach Sex ist. Er kriecht in mein Bett und überschüttet meinen ganzen Körper mit Küssen, bis ich nachgebe, und nur dann fühle ich mich von ihm gewollt. Als ich das Zimmer betrete, zwinge ich mich, das Bett nicht länger anzusehen, als ich sollte, aus Angst, die Erinnerungen daran, wie wir ineinander verschlungen in den Laken lagen und er tief in mir war, könnten meinen Entschluss ins Wanken bringen. Und gerade habe ich nur diesen einen Entschluss: Adam für immer zu verlassen.
Ich fange an zu packen, solange der Entschluss noch stark ist, und verschwende keinen Gedanken daran, dass ich nirgendwo hin kann. Ich ertrage es keinen Tag länger, mit Adam unter einem Dach zu leben, nicht nach diesem tiefen Verrat. Ich packe nur ein paar wichtige Dinge ein und rede mir ein, dass ich den Rest später holen komme, wenn die Scheidung durch ist.
Ich bin erst halb fertig, als ich eine vertraute Stimme höre, die mir noch nie anders als einen Schauer über den Rücken gejagt hat. Selbst jetzt spüre ich die Angst schon hochkriechen, und ich höre sofort auf zu packen.
Adams Mutter Elodie und seine Schwester Eva sind da.
Ich atme scharf aus und versuche, meine Atmung unter Kontrolle zu halten und die schrecklichen Erinnerungen an die beiden nicht in den Vordergrund drängen zu lassen. Ein paar tiefe Atemzüge später habe ich mich wieder im Griff und packe weiter. Als ich fertig bin, wuchte ich den schweren Koffer aus dem Zimmer und gehe ins Wohnzimmer, wo Elodie und Eva auf einem der Sofas sitzen, die Beine übereinandergeschlagen, als gehörte ihnen der Laden.
Elodie hat ihren typischen finsteren Blick aufgesetzt, der nicht verschwindet, nicht einmal, als ich mich zur Begrüßung verneige.
„Was machst du hier?“, fragt Elodie und steht auf. Ihre Frage verwirrt mich, und weil ich nicht antworten kann, schnaubt sie, und ihr Gesicht verzieht sich zu der hässlichsten Fratze, zu der Verärgerung fähig ist.
„Ich hatte fast vergessen, wie dumm du bist.“
Dumm. Ihr Lieblingswort, das sie mir nach Belieben an den Kopf wirft. Und natürlich tut es heute nicht weniger weh. Im Gegenteil, jetzt schmerzt es sogar noch mehr, denn mir wird bewusst, dass ich neben Adams Gleichgültigkeit auch noch den Hass seiner Mutter und ihre abgrundtiefe Respektlosigkeit ertragen musste, und meine Antwort war die ganze Zeit entweder Schweigen oder eine Entschuldigung, die sie nie verdient hatte.„Warum bist du nicht im Büro, hm?“, höhnt sie und legt nach:
„Mein Sohn schuftet Tag und Nacht, nur damit jemand wie du sich an ihm dumm und dämlich verdienen kann. Alles, was er von dir verlangt, ist, dass du deinen Job als seine Sekretärin machst, und nicht mal das bringst du fertig? Glaubst du, du hast Anspruch auf sein Geld, nur weil du seine Frau bist?“Ihre Worte treffen mich wie harte Schläge in die Brust. Jedes einzelne trifft einen Nerv und geht mitten hindurch. Etwas steigt in mir auf. Es war schon immer da, aber ich konnte es immer unter Kontrolle halten.
Als wäre das nicht genug, muss auch noch Eva, Adams hochnäsige Schwester, ihren Senf dazugeben:
„Sie ist eine Betrügerin, die meinen armen, unschuldigen Bruder reingelegt hat, und ich frage mich, warum sie nicht im Büro ist! So eine faule Schmarotzerin! Ich versteh echt nicht, wie Opa so eine mittellose Schlampe in unsere feine Familie lassen konnte!“„Ich musste auf der Beerdigung meiner Großmutter sein“, antworte ich schlicht, in der Hoffnung, dass ihr finsterer Blick verschwindet, aber er wird nur noch finsterer, und sie schnaubt zur Zugabe. Wussten Elodie und Eva etwa nicht, dass meine Großmutter gestorben ist?
„Ist sie echt tot? Oder ist das nur Theater?!“, hat Eva die Frechheit zu fragen, und ich funkle sie an.
Elodie macht weiter:
„Natürlich, das ist deine Ausrede dafür, dass du eine faule Goldgräberin bist. Sag mal, hat dir deine Großmutter das beigebracht? Anderer Leute Geld hinterherzujagen, statt für sein eigenes zu arbeiten?“Das, was seit dem Moment in mir hochgekocht ist, in dem ich Adams Mutter gesehen habe, erreicht seinen Höhepunkt. Es ist Wut. Rot, rein und feurig, und sie beherrscht mich so vollständig, dass mir nichts mehr wichtig ist, außer den Namen meiner Großmutter reinzuhalten.
„Sprich nicht so über meine Großmutter!“, schreie ich, und sie zuckt leicht zusammen, überrumpelt von meinem Ausbruch.
„Hast du mich gerade angeschrien?“, sagt sie und macht einen Schritt auf mich zu, aber ich weiche nicht zurück und halte ihrem Blick stand.
Eva kommt auf mich zu und fährt mich an:
„Hast du gerade meine Mutter angebrüllt?!!!“Eva hat immer versucht, mich bei jeder Gelegenheit auf jede erdenkliche Weise zu erniedrigen. Sie packt meinen Arm und drückt brutal zu, sodass ich vor Schmerz zusammenzucke. Elodie lächelt, und wie immer amüsiert sie sich königlich.
Mit der anderen Hand stoße ich Eva weg, und sie plumpst aufs Sofa. Sie ist völlig perplex, denn ich habe mich von ihnen immer schikanieren lassen, und diesmal wehre ich mich.
„Hast du vergessen, wo dein Platz ist? Du bist nichts weiter als eine …“
„Goldgräberin, die deinen Sohn wegen seines Geldes geheiratet hat, ja, hab’s kapiert!“, fahre ich sie an, weil ich es satthabe, jedes verdammte Mal so beschimpft zu werden.
„Aber darüber musst du dir keine Sorgen mehr machen, denn ich habe die Scheidung schon eingereicht. Ich verlasse deinen Sohn, also kannst du sein ganzes Geld meinetwegen komplett verprassen.“Ich drehe mich um, um zu gehen, und zerre keuchend den schweren Koffer hinter mir her, doch Elodie klatscht die Hand auf den Koffer und hält mich auf. Sie betrachtet ihn amüsiert.
„Du gehst also wirklich!“
Elodie kann die Freude in ihrer Stimme nicht einmal verbergen.„Ja, also hör bitte auf und lass mich gehen.“
Sie schüttelt den Kopf.
„Nicht so schnell! Du kannst nicht einfach so gehen.“ Dann winkt sie zwei Dienstmädchen heran, die die ganze Zeit dastanden und alles mitangesehen haben.„Durchsucht sie!“, befiehlt sie, als die beiden herankommen. Sie zögern, und sie funkelt sie an.
„Habt ihr sie nicht gehört? Sie ist nicht mehr die Herrin des Hauses. Durchsucht sie sofort.“
Ich bin zu perplex, um zu reagieren, als die Dienstmädchen mir schließlich den Koffer entreißen. Eva hält mich fest und hindert mich daran, ihnen meine Tasche wieder abzunehmen.
„Was habt ihr vor?“, sage ich mit zitternder Stimme.
„Ich kann dich nicht einfach gehen lassen. Wer weiß, was du meinem Sohn alles an Wertsachen gestohlen hast und in deiner keimverseuchten Tasche versteckst.“
Mein Mund öffnet und schließt sich mehrmals bei ihren Worten, ich bringe nicht einmal einen einzigen zusammenhängenden Satz zustande. Ich sehe nur zu, wie meine Sachen bei der groben Durchsuchung auf den Boden purzeln. Tränen der Demütigung brennen mir hinter den Augen. Ich wehre mich nicht mehr gegen Evas Griff, und sie sieht mich triumphierend an.
„Was ist das? Her damit“, sagt Adams Mutter, als eines der Dienstmädchen ein goldenes Armband findet, das ich in meinen Koffer gestopft hatte. Omas Armband, das Einzige, was mir von ihr geblieben ist.
„Nein!“
Ich stürze vor, um zu verhindern, dass sie es ihr gibt, aber ich bin zu spät. Adams Mutter hält das Armband schon in der Hand und mustert es.„Oh wow! Mama, du hast endlich was gefunden, das sie Adam geklaut hat!“, ruft Eva begeistert.
Kaum hat sie das gesagt, zerrt sie mich zu Boden und schleudert mich auf den Marmor. Ich pralle mit der Nase auf. Als ich sie berühre, blutet sie. Ich wische das Blut hastig ab und springe auf.
„Ich wusste es! Du hast etwas mitgehen lassen. Hat mein Sohn dir das gekauft? Mit welchem Recht glaubst du, mit etwas abhauen zu können, das er dir geschenkt hat, nachdem du die Scheidung eingereicht hast?“, faucht Elodie.
„Das gehört nicht deinem Sohn! Es gehört mir, und ich wäre dankbar, wenn du es mir zurückgibst.“
Sie tut genau das Gegenteil und beschuldigt mich weiter, eine Diebin zu sein, bis die Tür aufgeht und Adam hereinkommt. Ich verspüre keine Erleichterung bei seinem Anblick, wie sonst, wenn seine Mutter mich so behandelt hat. Stattdessen empfinde ich nichts als Groll gegen ihn. Am liebsten würde ich ihm ins Gesicht schreien, wie sehr ich ihn hasse.
Sein Gesicht verzieht sich verwirrt, als er die Situation sieht.
„Was ist hier los?“, fragt er, geht weiter ins Haus und sieht von seiner Mutter zu mir.
„Gott sei Dank, dass du da bist, mein Sohn. Dieser Blutsauger wollte mit etwas abhauen, das ihr eindeutig nicht gehört“, antwortet seine Mutter.
„Und sie hat mich geschlagen!!!“, fügt Eva hinzu, den Tränen nah, und beschwert sich bei Adam.
Diesmal ist Adam zu perplex, um mich zu fragen, warum ich seine liebe Schwester geschlagen habe. Ich dachte, er würde mich, wie früher, zwingen, mich zu entschuldigen, aber diesmal tut er nichts. Ich frage mich, warum.
Meine Augen beginnen aus irgendeinem Grund zu tränen, und ich verstehe nicht, warum Adams Erscheinen sie plötzlich auslöst, und doch lächle ich unter Tränen.
„Adam, könntest du deiner Mutter bitte sagen, dass ich von dir noch nie ein Geschenk bekommen habe?“
Adam gerät ins Stocken und wirkt für einen Moment sprachlos, während er auf seine Hände starrt. Auch ich sehe auf seine Hände, und endlich begreife ich, warum meine Augen brennen und warum ich schniefe, kurz vor einem Niesen, das meinen ganzen Körper erschüttert. Lilien. Ich bin allergisch gegen sie.
Trotz der Tränen, die mir über die Wangen laufen, fange ich an zu lachen. Ich lache so heftig, ohne die brennenden Blicke aller Anwesenden zu beachten, die vermutlich denken, ich sei verrückt geworden. Zwischen den Lachanfällen muss ich niesen, und trotzdem höre ich nicht auf zu lachen, als ich mich zu Adams Mutter umdrehe.
„Ich bin seit drei Jahren mit deinem Sohn verheiratet, und er weiß nicht einmal, dass ich gegen Lilien allergisch bin, und trotzdem glaubst du, er wäre imstande, mir ein Armband zu schenken?“
Ich schüttle den Kopf über meine traurige Realität.
ARIAS SICHTAdam ist entsetzt über meine Dreistigkeit. Früher, wenn man mich in der Öffentlichkeit so angegangen ist, war ich immer sehr unterwürfig. Jetzt hat sich alles geändert. Wie er es ausdrückt: Ich habe mich verändert. Es ist eine komplette Verwandlung, das Sprengen meiner Fesseln. Die Frau, die jetzt vor ihm steht, ist hartnäckiger und widerstandsfähiger.„Wir sind in der Öffentlichkeit, und du kannst nicht einmal den Mund halten, Aria?!“In Adams Augen sehe ich die Erwartung, dass ich mich füge und die Rolle der Unterwürfigen spiele, während Eva als Siegerin dasteht. Es ist ein Drehbuch, das er in- und auswendig kennt: Ich schweige und füge mich, und andere diktieren die Regeln meines Daseins.„Interessiert es mich etwa, was du von mir denkst oder von mir erwartest?“Adam wirkt frustriert, weil er mit mir streitet. Er gibt auf, und ich liebe es. Ich werde alles tun, um ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu verletzen. Ich verschone niemanden.In diesem Moment kommt Regi
ARIAS SICHTAls der Wein in mein Kleid sickert, durchfährt mich eine Welle aus Schock und Unglauben. Wie können sie nur so tief sinken? Doch als ich in ihre Gesichter blicke, verzerrt aus Entsetzen und Überraschung, zuckt ein Schmunzeln um meine Mundwinkel.Sie hatten Wut erwartet, Empörung, vielleicht sogar Tränen, aber stattdessen finden sie mich mitten in dem Chaos, das sie angerichtet haben, regelrecht aufblühen.Die Taschentücher, die mir die Damen in der Nähe reichen, lehne ich ab. Meine Entschlossenheit wird stählern, als ich Evas und Sophias Blicken trotzig standhalte. Ich werde sie nicht wanken sehen, nicht jetzt, niemals. Das ist mein Moment, mein besonderer Tag, und nichts, nicht einmal ein Schwall Wein, wird ihn ruinieren.Aber unter der Oberfläche brodelt eine schwelende Wut, nicht über ihren Versuch, mich zu sabotieren, sondern über die Dreistigkeit ihres Tuns. Wie können sie es wagen, diesen Tag zu beschmutzen, diesen Moment, für den ich so hart gearbeitet habe?In dies
EVAS SICHTIch sehe, wie Aria auf ihrem Handy Instagram öffnet, zu Stella Newtons offiziellem Account geht und auf ihr Profil tippt. In Stellas neuestem Beitrag zeigt diese, wie sie ihr jüngstes Kleid anfertigt, und zu meinem blanken Entsetzen ist es genau das, was Aria gerade trägt.Die Damen, die sich um uns versammelt haben, schnappen nach Luft, als sie das Video sehen. Ich höre sie alles Mögliche sagen.„Wow! Die hat vielleicht ein Glück, ein Kleid von Stella Newton zu bekommen!“„Habt ihr eine Ahnung, wie schwer es ist, überhaupt einen Termin in ihrer Boutique zu kriegen?“„Ich wollte sie für dieses Event um ein Kleid bitten, aber ich stand auf der Warteliste.“Während ich zusehe, wie Aria in ihrem Stella-Newton-Kleid herumstolziert, überrollt mich eine Welle von Wut, die mit jedem ihrer Schritte heißer brennt. Wie kann sie es wagen, ihr unverdientes Privileg so zur Schau zu stellen? Der Anblick ihres Selbstbewusstseins und ihres Stolzes facht das Feuer in mir nur weiter an und w
ARIAS SICHTAls Regis und ich bei der Veranstaltung ankommen, fällt mir sofort auf, dass sich Regis’ Team selbst übertroffen hat und jedes Detail bis zur Perfektion ausgearbeitet hat.Die Luft knistert vor Energie, vibrierend vor Vorfreude und Aufregung. Der Veranstaltungsort selbst ist ein architektonisches Meisterwerk, eine nahtlose Verbindung aus moderner Eleganz und zeitlosem Charme. Beim Eintreten empfängt mich der sanfte Schein funkelnder Lichterketten, der einen warmen, einladenden Zauber über den Raum legt. Der Saal ist in ein weiches, goldenes Licht getaucht, und es entsteht eine Atmosphäre aus Intimität und Luxus.Mein Blick schweift durch den Raum und nimmt die erlesene Dekoration auf, die uns umgibt. In jeder Ecke stehen üppige Blumenarrangements, deren leuchtende Farben den eleganten Räumlichkeiten einen Hauch von Natürlichkeit verleihen. Die Tische sind mit zartem Leinen und funkelndem Kristall gedeckt, das das Licht in einem blendenden Spiel von Pracht zurückwirft.Ehrl
ARIAS SICHTRegis hat mich zu einer Party eingeladen. Eigentlich war mir nicht danach, aber er meinte, jetzt sei der richtige Zeitpunkt, mich auf meine Karriere zu konzentrieren. Damit hat er in gewisser Weise recht. Um alles zu vergessen, was Adam mir angetan hat, brauche ich dieser Tage Ablenkung. Oder besser gesagt: Ich muss egoistischer sein und mich selbst ernster nehmen.Ein Teil von mir will zu Hause bleiben und über die Ereignisse nachgrübeln, die mein Leben durcheinandergebracht haben. Aber wenn ich es positiv sehe: Ich bin jetzt frei. In dieser Beziehung war ich von Anfang an allein. Ich habe Blut, Schweiß und Tränen gelassen, und was habe ich dafür bekommen? Lügen, Verrat, Demütigungen und den Verlust meiner Freiheit.Wenn ich an meinen Vater denke, macht mich das noch wütender. Bei keinem Mann habe ich mich je sicher gefühlt, nicht bei Adam und jetzt auch nicht bei meinem Vater. Ich frage mich, wie meine Brüder wohl sein werden. Der einzige Mann, der mir wirklich Halt gibt
REGIS’ SICHT„Ich bereue es, überhaupt in diese Firma und in Adams Leben getreten zu sein“, höre ich Aria sagen.Ich verstehe, wie sie sich fühlt. Die Worte treffen mich, auch wenn sie leise und erschöpft klingen. Aber wäre sie nicht in diese Firma gekommen, hätte ich nie eine so wunderbare Frau wie Aria kennengelernt. Diese Wahrheit steht fest, und ich würde sie um nichts in der Welt ändern.Wie könnte ich den Tag vergessen, an dem ich Aria zum ersten Mal sah? Sie kam in ihrem schwarzen Bleistiftrock, den Pumps mit mittlerem Absatz, der dunkelgrauen Bluse und mit zum Pferdeschwanz gebundenem Haar daher – und da war es um mich geschehen. Diese großen, schönen Augen, ihr bezauberndes Lächeln, ihre melodische Stimme und ihre schlanke Gestalt haben meine Welt auf den Kopf gestellt. Alles an ihr war ruhig, souverän und doch so unglaublich anziehend.„Willkommen bei der Miller Corporation“, hatte Aria in der Lobby gesagt und mir die Hand geschüttelt. Ihr Händedruck war fest und höflich,







