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18

last update Veröffentlichungsdatum: 13.08.2026 08:43:20

Kapitel 18

Die Wanduhr zeigte genau drei Minuten nach eins in der Nacht. Die Stadt New York war längst in tiefes Schweigen gehüllt; das einzige Geräusch in dem dunklen Raum war das Pfeifen des Windes, der durch die Ritzen der hohen Fenster drang. Auf dem großen Bett lag Samuel auf dem Rücken, einen Arm über die Brust gelegt, mit einem unruhigen Gesichtsausdruck.

Doch plötzlich...

Eine sanfte Berührung legte sich auf seine Wange. Warme Lippen und ein vertrauter Duft stiegen in seine Nase.

„Mein
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  • Mr. CEO, Ihre Frau ist zurück!   22

    Kapitel 22Samuel zog Nora mit eiligen Schritten die Treppe von Rebeccas Wohngebäude hinunter. Seine Augen waren scharf, seine Kieferpartie vor Anspannung verhärtet.„Samuel, das tut weh. Lass mich los. Warum bist du so grob zu mir?“„Schweig, Nora!“, sagte er kalt, als Nora zu sprechen versuchte.„Aber Samuel, meine Hand—“„Ich habe gesagt, schweig, Nora.“Seine Hand hielt Noras Arm weiterhin fest umklammert, bestimmt, aber ohne ihr wehzutun. Auf dem Parkplatz angekommen, ließ Samuel seinen Griff los, trat ein paar Schritte zurück und wandte Nora den Rücken zu. Er blickte zu Boden und holte tief Luft, als wolle er das gesamte Chaos dieses Morgens hinunterschlucken.Es folgte ein Moment des Schweigens. Dann drehte sich Samuel langsam um. Sein Gesicht sah müde aus, doch sein Blick war ernst. Er trat langsam auf Nora zu und berührte ihre Schulter.„Nora“, sagte er leise, aber bestimmt. „Wir müssen reden. Es könnte dir wehtun.“Nora blickte zu ihm auf, immer noch voller Emotionen. „Was d

  • Mr. CEO, Ihre Frau ist zurück!   21

    Kapitel 21Sechs Uhr morgens. Im zwölften Stock der Luxuswohnung war das Geräusch von fließendem Wasser aus dem Badezimmer leise zu hören.Samuel blickte hinter dem dünnen Dampf, der das Glas erfüllte, in den Spiegel. Sein Gesicht sah müde aus, seine Augen traurig.Sein Handy auf dem Nachttisch klingelte plötzlich.Nora, die auf dem Bett saß, nahm den Anruf ohne nachzudenken entgegen. Der Anruf kam von Bani.„Guten Morgen, Herr Samuel. Es tut mir leid, dass ich Sie störe, aber ich habe die Adresse gefunden, an der Frau Rebecca wohnt“, sagte die Stimme am anderen Ende.Nora erstarrte auf der Stelle. Ihre Augen weiteten sich. Ihre Hände klammerten sich fest in den Saum ihres Kleides.„Sie wohnt in einer kleinen Wohnung im Süden der Stadt. Aber ich versichere Ihnen, es ist tatsächlich Frau Rebecca. Ich habe mich beim Besitzer des Blumenladens erkundigt, dass—“Klick.Ohne ein Wort zu sagen, unterbrach Nora sofort die Verbindung. Ihre Hände zitterten. Ihre Brust bebte heftig.„Nein, nein,

  • Mr. CEO, Ihre Frau ist zurück!   20

    Kapitel 20Die Luft begann etwas wärmer zu werden, obwohl der Himmel noch immer in ein einheitliches Grau getaucht war. Rebecca stand vor einem schlicht dekorierten Blumenladen, in dessen Schaufenster Tonkrüge und getrocknete Lavendelzweige hingen.Sie holte tief Luft und trat ein.Die Inhaberin des Ladens, eine Frau mittleren Alters, begrüßte sie: „Guten Tag.“Rebecca fragte in höflichem Ton: „Verzeihen Sie, ich wollte fragen, ob Sie hier vielleicht eine freie Stelle haben?“Die Frau lächelte gütig. „Im Moment leider nicht. Aber Sie können mir gerne Ihren Lebenslauf hierlassen, wenn Sie möchten. Wer weiß, vielleicht brauche ich im nächsten Monat helfende Hände.“Rebecca nickte dankbar und holte eine blaue Mappe aus ihrer Tasche.„Das ist mein Lebenslauf. Ich habe zwar noch keine Erfahrung in einem Blumenladen, aber ich lerne sehr schnell“, sagte sie.Die Inhaberin nickte, während sie die Mappe entgegennahm. „Gut, ich werde ihn mir ansehen.“„Vielen Dank.“ Rebecca lächelte. Es spielte

  • Mr. CEO, Ihre Frau ist zurück!   19

    Kapitel 19Um acht Uhr morgens stand Rebecca vor dem Spiegel und zog eine alte graue Strickjacke über. Sie seufzte schwer, sprühte ein wenig Parfum auf ihren Hals und kämmte sich das Haar.„Reno, bist du fertig mit dem Frühstück?“, rief sie ins Wohnzimmer hinüber.Reno, der noch immer in seinem T-Shirt mit den bunten Dinosauriermotiven steckte, antwortete aus der kleinen Küche: „Ich bin fertig, Mama!“Rebecca lächelte. Sie ging zu ihrem Sohn, kniete sich vor ihm nieder und fühlte seine Stirn. „Dein Fieber ist gesunken, aber du musst dich trotzdem noch ausruhen.“Reno schmollte leise. „Kann ich denn nicht mit dir kommen, Mama?“Rebecca schüttelte den Kopf. „Das geht leider nicht, mein Schatz. Mama muss los, um Arbeit zu suchen.“Reno senkte betrübt den Kopf. „Na gut.“Wenig später erklang die Türklingel. Rebecca öffnete und blickte in das freundliche Gesicht einer etwa fünfunddreißigjährigen Frau.„Vielen Dank, dass du mir hilfst und auf Reno aufpasst, Susie“, sagte Rebecca mit aufrich

  • Mr. CEO, Ihre Frau ist zurück!   18

    Kapitel 18Die Wanduhr zeigte genau drei Minuten nach eins in der Nacht. Die Stadt New York war längst in tiefes Schweigen gehüllt; das einzige Geräusch in dem dunklen Raum war das Pfeifen des Windes, der durch die Ritzen der hohen Fenster drang. Auf dem großen Bett lag Samuel auf dem Rücken, einen Arm über die Brust gelegt, mit einem unruhigen Gesichtsausdruck.Doch plötzlich...Eine sanfte Berührung legte sich auf seine Wange. Warme Lippen und ein vertrauter Duft stiegen in seine Nase.„Mein Schatz...“, klang die Stimme der Frau verhalten, fast wie ein Flüstern.Samuels Augen schreckten auf. Er wandte den Kopf – und sein Herz blieb beinahe stehen.„Rebecca...“Die Frau lächelte. Ihr einfaches, langes dunkles Haar fiel ihr seitlich ins Gesicht. Sie trug ein schlichtes weißes Kleid, und ihre Augen leuchteten genau so, wie er sie in Erinnerung hatte.Samuel richtete sich auf, völlig außer sich vor Ungläubigkeit. „Rebecca! Bist du nach Hause gekommen?“, seine Stimme zitterte heftig.Reb

  • Mr. CEO, Ihre Frau ist zurück!   17

    Kapitel 17„Ist sie wirklich zurückgekehrt?“Samuels Stimme hallte im Innenraum seines Privatflugzeugs wider, wenige Augenblicke vor der Landung in New York. Mit scharfem Blick starrte er auf das Display seines Smartphones. Auf dem Bildschirm prangte eine Nachricht von Jake:„Sir, ich habe Frau Rebecca gesehen. Sie ist in der Lexington Mall. Sie ist gerade mit einem kleinen Kind an der Hand an mir vorbeigegangen. Ich bin mir absolut sicher, dass sie es ist!“Die vergangenen drei Tage hatte Samuel in Japan verbracht, wo die geschäftlichen Verhandlungen mit den Investoren reibungslos verlaufen waren. Doch wann immer er die Fotogalerie auf seinem Handy öffnete, trat ihm der Blick jenes Jungen wieder vor Augen – des Jungen, der ihn am Flughafen „Papa“ genannt hatte.Wenig später setzte das Flugzeug auf. Samuel stieg unverzüglich aus, gefolgt von Barney, der den Koffer hinter sich hergezog.„Herr Samuel, der Wagen steht bereit.“„Barney, fahr direkt zur Lexington Mall. Beeil dich!“Barneys

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