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Mr. Grumpy Hockey-Star ist mein heimlicher Freund
Mr. Grumpy Hockey-Star ist mein heimlicher Freund
Penulis: Doctor Lollipop

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Penulis: Doctor Lollipop
last update Tanggal publikasi: 2026-09-04 15:59:59

1. Luthers Perspektive

Die alten Reifen meiner Mutter quietschten, als das Auto vor einem kleinen Bungalow zum Stehen kam.

Das Haus ist so alt, dass die Farbe praktisch abblättert.

Der Himmel donnert, und die Regentropfen prasseln gegen das Autodach. Es ist, als würden tausend Geister uns sagen, dass wir in Densberry nicht willkommen sind.

Das ist die siebte Stadt, in die meine Mutter und ich umziehen, nachdem mein Vater vor zehn Jahren das Schändlichste getan hat, was man sich vorstellen kann…

Vor zehn Jahren war ich noch ein ganz normales Kind, das in einer Großstadt aufwuchs, mit jungen, verliebten Eltern.

Meine Mutter war leitende Buchhalterin in einer großen Firma, und mein Vater ebenfalls.

Alles änderte sich, als mein Vater zwei Monate lang heimlich große Geldsummen auf ein unauffindbares Konto umleitete. Danach verschwand er spurlos und nahm das ganze Geld mit.

Meine Mutter wusste nicht, was sie tun sollte. Ihr Mann hatte ihr nichts von seinem Millionen-Coup erzählt, also nahm sie ihr siebenjähriges Kind und rannte davon. Seitdem sind wir auf der Flucht.

Als ich etwas älter war, erklärte sie mir, dass Fliehen einfacher sei, als ins Gefängnis zu gehen und mich im System der Pflegefamilien zu lassen…

Also sind wir all die Jahre geflohen. Immer auf der Hut vor Kopfgeldjägern, denen Millionen versprochen wurden, wenn sie uns finden und zurück in die Stadt schleppen.

Wir haben die letzte Stadt, Quinns, überstürzt verlassen, weil einer der Kopfgeldjäger meine Mutter gesehen und sie in eine dunkle Gasse verfolgt hatte.

Sie schoss ihn mit einer alten Pistole nieder, die sie immer in ihrer Unterwäsche versteckt hielt, dann packte sie unsere Sachen in ihren alten Volkswagen und holte mich von der Schule ab.

Ich war mitten in meiner Chemie-Praktikumsprüfung, meine Hände riechen immer noch nach Ethanol aus dem Labor…

Ich sehe meine Mutter an und bemerke den kleinen Blutfleck auf ihrer Wange. Sie war so benommen, dass sie ihn nicht bemerkte.

Ich will meine Hand ausstrecken und ihn mit dem Daumen abwischen, aber meine Arme bewegen sich nicht. Ich bin immer noch im Schock, weil wir ohne Vorwarnung umziehen mussten.

„Wir sind da, Luther. Das ist unser neues Zuhause.“ Sie deutet auf das Haus gegenüber. Dieser schreckliche Dorn im Auge.

Ich atme ein. „Für wie lange?“

„Soll das ein Witz sein? Weil es nicht lustig ist.“

„Ich meine, wir waren nur sieben Monate in Quinns. Ich finde, ich habe ein Recht zu wissen, wie lange wir hier bleiben – damit ich mich gar nicht erst daran gewöhne.“

„Bitte, Luther, fang jetzt nicht mit mir an.“ Sie verdreht die Augen, als sie aus dem Auto steigt.

Schweigend arbeiten wir zusammen und tragen unsere Taschen in das kleine Haus.

Sie schaltet im Wohnzimmer das Licht ein, und nur die Hälfte der Glühbirnen geht an.

In dem alten Haus stehen Möbel, aber sie sehen aus, als wären sie mindestens hundert Jahre alt.

Meine Mutter bindet sich mit einem Gummiband die Haare hoch, bevor sie anfängt, die Möbel umzuräumen und den Ort bewohnbar zu machen – selbst wenn nur für einen Tag.

„Ich habe das Haus von einer netten älteren Dame auf F******k bekommen. Die Miete ist bezahlbar, und die Möbel hat sie von einem Gebrauchtwarenladen in der Innenstadt.“

Ich sitze auf der Kante eines Küchenhockers, während sie einem der Sofas neues Leben einhaucht und ein Bettlaken darüber legt.

„Du wirst heute Nacht hier schlafen, weil du morgen zur Schule musst. Wenn du zurückkommst, habe ich einen Job gefunden und dein Zimmer fertig gemacht.“

Schule… Mir kommt es vor, als würde mir die Kraft entzogen. „Gibst du mir nicht wenigstens eine Chance, mich zu sammeln? Ich brauche nicht mal alle Stunden – ich bestehe die Prüfungen sowieso.“

Ja, ich bin einer von diesen Schülern, die sich sowohl in Kunst als auch in Naturwissenschaften auskennen. Manche würden sagen, ein Genie – aber ich prahle nicht gerne.

„Fang jetzt nicht damit an, Luther. Du wirst in deiner alten Uniform von Quinns hingehen.“

„Willst du mich verarschen?“

„Hier hat wahrscheinlich noch niemand von Quinns gehört, du bist also sicher. Halt einfach den Kopf unten, während ich alles regle, okay?“

Ich seufze. Ich war schon einmal hier, ich hatte diese Unterhaltung schon unzählige Male mit ihr – und ich bin erschöpft.

Wann wird das jemals enden?

---

---

Densberry High School.

Sie liegt mitten in der Stadt, und viele Schüler kommen mit dem Fahrrad hierher.

Meine Mutter ließ mich einen Block entfernt aussteigen, damit ich erst einmal beobachten konnte, bevor ich hineinging.

Meine liebe Mutter – sie hat angerufen und alles für mich arrangiert. Ich muss nur Frau Mabel finden, die Klassenlehrerin der zwölften Klasse.

„Frau Mabel, zwölfte Klasse,“ flüstere ich immer wieder vor mich hin.

Als ich mich dem Eingang nähere, bemerke ich, wie viele Blicke auf mich gerichtet sind.

„Ist das ein Neuer? Warum trägt der eine Uniform?“

Ich kann es ihnen nicht verübeln, dass sie starren. Ich bin ein etwas dünner, großer Junge mit einem androgynen Gesicht. Ich würde mich auch anstarren.

Ja, niemand sonst trägt hier eine Uniform. Meine Mutter weiß das, aber sie wollte nicht, dass mein erster Tag in meinen abgetragenen Klamotten stattfindet…

Ein lautes Gelächter lenkt meine Aufmerksamkeit auf sich – etwa fünf Jungs sitzen auf einer Bank vor der Schule.

Sie halten große Taschen und Hockeyschläger in den Händen. Ich brauche keinen Wahrsager, um zu erkennen, dass sie wohl die Star-Hockeyspieler der Schule sind.

Wer ist der Junge in der Mitte…

Ich erwische ihn mitten im Lachen und bin wie erstarrt.

Er trägt einen Kurzhaarschnitt, und sein Gebiss ist das perfekteste, das ich je gesehen habe. Seine Kehle bewegt sich, als er einen großen Schluck aus seiner Wasserflasche nimmt, dann wischt er sich mit seiner sehnigen Hand über den Mund.

Ich spüre, wie ich schlucke – als wäre ich plötzlich auch durstig geworden…

Ich merkte nicht, dass ich so lange starrte, bis einer der Jungs ihn anstieß und sie alle mich finster ansahen.

„Hey, Neueinsteiger, was zum Teufel starrst du so an?“

Oh, verdammt. Mum sagte, ich solle mich unauffällig verhalten.

Ich wende meinen Blick von ihnen ab und gehe weiter Richtung Eingang.

Ich versuchte so verzweifelt, keinen Kontakt mit ihnen zu haben, dass ich aus Versehen einen ihrer Hockeyschläger umtrete.

Sie alle regen sich sofort auf, als hätte ich jemanden umgebracht.

„Was zum Teufel, Mann! Du hast meinen verdammten Schläger angeschlagen?!“ brüllt der Junge in der Mitte.

Es ist meine Schuld – das ist meine Chance, mich zu entschuldigen, aber meine Lippen weigern sich, die Worte zu formen.

Ihre eindringlichen Blicke bohren sich in mich, sie warten auf eine Entschuldigung.

„Naja, ich schätze, du hättest ihn nicht so auf dem Bordstein liegen lassen sollen,“ sage ich. „So wie ich das sehe, ist es deine Schuld.“

Sie sind alle sprachlos.

Zwei der Jungs stoßen mich, und ich taumele rückwärts. „Was zum Teufel hast du gesagt? Entschuldige dich!“

„Weißt du überhaupt, wer er ist? Marlon Gustave! Er ist der reichste Junge der Schule und der beliebteste! Er kann dich vernichten, wenn er will.“

Ich rücke meine Brille zurecht. „Vielleicht ist er nicht beliebt genug – denn ich habe noch nie von ihm gehört.“

Mein scharfes Mundwerk – das, von dem meine Mum immer sagte, es würde mich noch in Schwierigkeiten bringen – na ja, heute war es endlich so weit.

Die anderen Jungs lassen ihren reichen Freund nicht alleine kämpfen.

Er bleibt hinten stehen, während sie mit den Knöcheln knacken und auf mich losgehen.

Ich mache mich bereit für die schlimmste Prügel meines Lebens – aber da läutet die Glocke.

Wie Roboter drehen sie sich um und greifen nach ihren Taschen. „Du hast verdammtes Glück, weißt du das? Lass dich ja nicht nochmal vor uns sehen.“

Sie rempeln mich grob an der Schulter an, als sie den Flur entlanggehen und in ein Klassenzimmer verschwinden.

Marlon Gustave betritt als Letzter den Raum. Er wirft mir noch einen letzten Blick zu – als würde er mich am liebsten umbringen.

Ich schüttle nur den Kopf. Blöde, beliebte Kinder.

Ich gehe langsam vorbei und vergewissere mich, dass ich die Klassennamen über den Türen lese.

„Nein, nein, nein,“ schlage ich mir gegen die Stirn. „Verdammte Scheiße.“

Ich bin in derselben Klasse wie diese Jungs. Bringt mich jetzt einfach um.

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