MasukAls Erbin der Familie Klein hatte Lea Klein in ihrem früheren Leben ihre Würde aufgegeben und sich nach der Heirat Lukas Roth auf jede erdenkliche Weise eingeschmeichelt und um seine Zuneigung gebettelt. In Hochwald wusste jeder, dass Lukas Anja liebte. Sie war einfach nur eine Frau, die sich ihm aufgedrängt hatte. Lukas verspürte nichts als Abscheu ihr gegenüber. Nachdem er jeden letzten Tropfen Nutzen aus ihr herausgepresst hatte, ließ er sie qualvoll auf dem Operationstisch sterben. Nach ihrer Wiedergeburt wollte Lea nur noch von Lukas weg. Doch nach der einvernehmlichen Scheidung vollzog ihr Mann, der sie einst zutiefst verabscheut hatte, eine völlige Kehrtwende. Angesichts ihres Ex-Mannes, der verzweifelt auf Knien um eine Versöhnung bat, wandte Lea sich ab und warf sich in die Arme seines Erzfeindes. Lea: „Siehst du? Meine neue Flamme!" Erik Engel: „Hallo, Alter.“
Lihat lebih banyak„Lea, musst du wirklich jedes Wort wie ein Messer führen?“Lukas trat vor Anja, sein Blick wurde hart.Lea hatte keine Geduld mehr für Diskussionen.„Wenn du nicht willst, dass dieses Foto bei Oma landet, dann hältst du dich besser an meine Bedingungen.“Lukas musterte sie kühl. „Und die wären?“„Du hörst auf, gegen die Familie Hoffmann vorzugehen“, sagte Lea ruhig. „Und du leistest eine Entschädigung.“Eine Entschuldigung? Darauf verschwendete sie nicht einmal einen Gedanken. Worte kosteten nichts – Geld hingegen schon.„Kommt nicht infrage“, sagte Lukas ohne Zögern.„Gut“, erwiderte Lea gelassen.„Dann zeige ich Oma dieses Foto. Sie wird erfahren, dass du sie belogen hast – dass selbst dieser heutige Ausflug nur ein Vorwand war, um weiterhin Kontakt zu ihr zu halten.“Ihre Stimme blieb ruhig, fast beiläufig. „Mir passiert dabei nichts. Aber Anja … ihr wurden bereits alle Zuschüsse gestrichen. Wenn Oma dieses Foto sieht, möchte ich mir gar nicht ausmalen, wie sie mit ihr umg
„Dieser Kerl spielt wirklich schmutzig. Zuerst dachte ich, es wären unsere Gegner. Aber in den letzten Tagen haben reihenweise Investoren das Handtuch geworfen. Ein Geschäftsessen nach dem anderen – ohne jeden Erfolg. Am Ende habe ich einen zur Rede gestellt, und erst da kam es raus: Lukas steckt dahinter. Er hat klipp und klar gesagt – wer in meine Firma investiert, legt sich mit ihm an.“Carla kochte vor Wut.Leas Miene dagegen wurde eiskalt.Sie wusste, wozu Lukas fähig war. Aber dass er wegen Anja so weit gehen würde, hatte selbst sie nicht erwartet.Carla trug zwar nicht den Namen Engel – doch jeder wusste, dass sie Benedikt Engels Enkelin war.Gegen Carla vorzugehen, hieß, Benedikt Engel herauszufordern. Selbst Lukas hätte das nicht tun dürfen.„Beruhige dich“, sagte Lea ruhig. „Ich kümmere mich darum.“Sie legte auf.Eigentlich hatte Lea nicht vorgehabt, gegen Lukas oder Anja aktiv zu werden.Jetzt wusste sie: Sie war zu nachsichtig gewesen. Lukas hatte nie die Absicht
„Bedroh mich nicht ständig mit der Sache an der Universität Aurelian. Im Ernstfall lassen wir uns eben scheiden – dann gehen wir beide unter.“Lea blieb völlig gelassen. Sie wusste genau, dass Lukas dieses Geheimnis nicht bei Frau Hein ausplaudern würde. Zumindest nicht jetzt. Nicht, bevor er aus der Familie Klein genug Nutzen gezogen hatte.Lukas atmete tief durch. „Also, was willst du wirklich?“„Einen Deal“, antwortete Lea ruhig. „Ich rede vor Oma für dich. Dafür spielst du mit mir deine Rolle.“„Meine Rolle?“Lukas musterte sie skeptisch. „Und das soll alles sein?“„Nach außen hin bist du der perfekte Ehemann“, sagte Lea ruhig. „Du stehst auf meiner Seite, gibst mir vor der Familie Klein Rückhalt – und stellst dich vor mich, wenn es darauf ankommt. Für dich ist das kaum ein Aufwand – du gehst dabei kein Risiko ein.“Lea machte kein Geheimnis daraus. Für den Umgang mit der Familie Klein brauchte sie Lukas weiterhin als Schutzschild. Doch nach dem jüngsten Auftritt von Frau He
Die Disziplin im Haus der Familie Roth war stets unerbittlich gewesen. Da Lukas von Frau Hein eigenhändig erzogen worden war, wagte er in diesem Moment nicht einmal, einen Schritt zurückzuweichen.Frau Hein hob die Hand und schlug ihm hart ins Gesicht. Das scharfe Geräusch hallte durch das Wohnzimmer. Seine Wange schwoll sofort rot an.Lea sah regungslos zu. Lukas presste die Zähne aufeinander – kein Laut, kein Stöhnen, nicht einmal ein Atemzug zu viel.Frau Hein stellte die Frage mit eisiger Stimme: „Entschuldigst du dich – oder nicht?“Stille.Lea wusste es sofort. Wenn Lukas bis hierher geschlagen worden war und immer noch schwieg, dann lag die Antwort längst fest: Er würde sich nicht entschuldigen.„Oma“, sagte Lea ruhig, „regen Sie sich nicht weiter auf. Ich mache Lukas keinen Vorwurf. In seinem Zustand sollten wir lieber sofort einen Arzt holen.“Ihre Worte waren sanft, vernünftig – fast zu verständnisvoll. Frau Heins Zorn kühlte spürbar ab.Natürlich wusste sie, was für






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