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Kapitel 13

Author: Sommerblüte
„Such weiter. Ich glaube nicht, dass sie sich einfach in Luft aufgelöst hat.“ Ben sprach durch zusammengebissene Zähne.

Lukas hatte wirklich jede Methode ausprobiert. Er selbst hatte mehrmals angerufen, doch Frau Schulz ging nicht ans Telefon.

Gerade als er die Hoffnung fast aufgeben wollte, nahm endlich jemand seinen Anruf an.

„Frau Schulz! Wo sind Sie jetzt?“ Seine Stimme war voller Aufregung.

„Was wollen Sie? “ Emma klang auf der anderen Leitung eiskalt.

„Es geht um Herrn Schulz…“ Lukas
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  • Noch 30 Tage:Dann zerbricht Herr Schulz   Kapitel 30

    Da war die Fürsorge für Frau Schulz doch eindeutig vorhanden. Warum also ging er fremd und brachte diese Affäre auch noch ins Haus?Das Essen war bestellt. Allerdings hatte Lukas ein kluges Köpfchen bewiesen und angegeben, dass es von der Familie Schulz käme, nicht speziell von Herrn Schulz. Er fürchtete sonst, Frau Schulz würde es direkt die Toilette hinunterspülen.Krankenhaus.Emma aß die Krankenkost. Gesendet von der Familie Schulz. Sicher auf Wunsch des Großvaters.Dennoch runzelte sie die Stirn. Hatte Ben von sich aus erwähnt, dass sie im Krankenhaus lag?Aber auf ihrem Handy war keine Nachricht vom Großvater eingegangen. Sie hatte auch keine geschickt, sonst wüsste er jetzt genau über ihre Verletzungen Bescheid.Die vergangenen Tage waren ungemein erholsam gewesen. Tagsüber sah sie sich Lernvideos an oder übte Schreibaufgaben, um sicherzustellen, dass sie die neue Arbeit bald routiniert erledigen könnte.Gleichzeitig, weil sie Ben nicht sehen musste, war ihre Stimmung gut

  • Noch 30 Tage:Dann zerbricht Herr Schulz   Kapitel 29

    Sophia wies also ihre Assistentin an, die Sachen zu verräumen. Zwar konnte sie nicht das Hauptschlafzimmer beziehen, aber es war auch nicht schlecht, Emma daraus vertrieben zu haben.Während sie zusah, wie Emmas Sachen weggetragen wurden, runzelte Ben die Stirn. Er folgte ihnen ins Zimmer und bemerkte, dass die Assistentin Schwierigkeiten mit einem verschlossenen Schrank hatte. Also half er.Die größere Kraft des Mannes machte den Unterschied. Der verschlossene Schrank wurde mit ein paar ruppigen Handgriffen gewaltsam geöffnet, das innere Schlossblech verbogen.Darin befand sich nicht viel. Nur ein hellblaues Heft.Er griff hinein, nahm es heraus und schlug die erste Seite auf. Sofort wurde ihm klar, was das war.„Welcher normale Mensch schreibt denn überhaupt Tagebuch?“, spottete Ben verächtlich. Doch seine Hände wollten es trotzdem durchblättern und den Inhalt lesen.Da griff von oben eine Hand herab und entriss ihm das Heft.„Man schaut nicht in das Tagebuch eines Mädchens“,

  • Noch 30 Tage:Dann zerbricht Herr Schulz   Kapitel 28

    „Wie schmeckt die Suppe? Ist sie gut?“, fragte sie erwartungsvoll.Schließlich hatte sie das Essen extra vom Restaurant liefern lassen – das würde Bens Geschmack sicher ansprechen.„Sehr gut. Du hast wirklich ein gutes Händchen“, sagte Ben, nachdem er einen Schluck genommen hatte.In Wahrheit war die Suppe jedoch viel zu fett und hatte einen schweren Fond, wie aus einer sterilen Großküche.Er mochte immer noch lieber, was Emma kochte. Leichter, anders als alles, was es draußen gab.„Wenn sie dir schmeckt, dann iss noch mehr. Ich koche dir gerne jeden Tag etwas“, sagte Sophia fröhlich.Bei dem Wort „jeden Tag“ trank Ben weiter seine Suppe und erwiderte: „Morgen besorge ich dir deine Dokumente. Danach kannst du in einem Hotel unterkommen, das zu meiner Firma gehört. Da wagen sich keine Paparazzi hin.“Sophia biss sich auf die Lippe, lächelte aber nach zwei Sekunden wieder. „Klingt gut. Vielen Dank.“Sie aßen weiter. Als Sophia ihm später noch mehr Suppe anbieten wollte, lehnte

  • Noch 30 Tage:Dann zerbricht Herr Schulz   Kapitel 27

    Obwohl der Eintrag auf der Plattform X rechtzeitig entfernt worden waren, hatte Opa bereits durch Bekannte davon erfahren. Schon am frühen Morgen hatte er wütend am Telefon gewettert.Ben war zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg zur Arbeit und ertrug die Standpauke seines Großvaters ohne ein Wort der Gegenwehr .„Emma ist eine so wunderbare Frau. Wie kannst du ihr das antun? Ihre ganzen Mühen in den letzten zwei Jahren hast du überhaupt nicht beachtet, oder?“ Opa klang, als sei seine Geduld mit dem Enkel am Ende.Ben presste die Lippen zusammen. „Mühen? Bestanden die etwa nur darin, mal zu kochen?“ Wäsche wurde von der Maschine gewaschen, den Boden saugte der Roboter. Eigentlich hatte er sie zwei Jahre lang durchgefüttert.Und Dankbarkeit kannte sie auch nicht. Gestern hatte sie ihm sogar eine Ohrfeige gegeben.„Wenn du sie wirklich nicht zu schätzen weißt, wirst du es noch bereuen. Es sind ja nur noch knapp drei Wochen…“, fuhr der Alte am anderen Ende fort.Ben hatte keine Lust, sich

  • Noch 30 Tage:Dann zerbricht Herr Schulz   Kapitel 26

    Ben fing sie auf, doch in diesem Moment rutschte ihr Träger von der Schulter.Aus seinem Blickwinkel zeichnete sich nun ein tiefer Ausschnitt ab, darüber die verräterischen Spuren seiner Leidenschaft aus letzter Nacht. Und dieses Kleidungsstück … es gehörte Emma.Plötzlich überkam ihn das beunruhigende Gefühl, Emma gerade vor ihren eigenen Augen zu betrügen. Seine Handflächen begannen zu prickeln, und er wandte den Kopf abrupt ab.„Ben, halt bitte meinen linken Arm fest. Ich möchte mir das Gesicht waschen“, sagte Sophia und blickte zu ihm auf.Stattdessen drückte Ben ihr einfach ein ausgewrungenes Handtuch in die Hand. Nachdem sie sich damit abgetupft hatte, versuchte sie, sich selbstständig am Waschbecken festzuhalten.„Es geht mir schon besser. Danke. Du kannst jetzt…“Bevor sie den Satz beenden konnte, schwankte sie erneut. Diesmal war Ben vorbereitet und fing sie mühelos mit einem Arm um die Taille auf.„Übertreib es nicht. Der Fuß braucht Ruhe“, sagte er.Sophias Hände gri

  • Noch 30 Tage:Dann zerbricht Herr Schulz   Kapitel 25

    Bei diesem Gedanken biss sich Emma auf die Lippe und verfluchte sich selbst, dass sie es nicht vorher zerrissen und verbrannt hatte. Doch dann erinnerte sie sich, dass es im Schreibtischfach verschlossen war. Sophia würde es wohl nicht aufbekommen.Sie kam wieder zur Ruhe und wollte das Handy ausschalten, als eine Push-Nachricht aufploppte. Die Schlagzeile war unübersehbar:#Erbe des Schulz-Imperiums heimlich auf Modenschau – stürmt für seine neue Flamme den LaufstegEmmas Blick verweilte zwei Sekunden auf dem Bildschirm. Der Erbe des Schulz-Imperiums … wer sonst außer Ben?Ihre Augen fielen auf die Worte „neue Flamme“. Bevor sie sich es versah, hatte sie bereits auf die Nachrichten getippt.Gleich das erste Foto zeigte Ben, wie er eine Frau in Arm trug, die sich eng an ihn drückte.Schon im Profil erkannte sie Sophia.Sie scrollte weiter. Die folgenden Bilder zeigten verschiedene Nahaufnahmen: Bens beschützende Miene, seinen ärgerlichen Blick in Richtung Paparazzi – er schützte

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