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Kapitel 5

Author: Helix
last update publish date: 2026-08-03 12:51:16

Kylie

Ich greife hinter mich, lege meine Hände auf seine Oberschenkel und lehne mich in einer langen Linie zurück, bewege meine Hüften und beobachte, wie sein Schwanz in mich hinein- und wieder herausgleitet, und wünsche mir, es wäre der von jemand anderem. Bei diesem Gedanken, bei Xaviers Gesicht, stottere ich, also schließe ich die Augen, drehe meinen Kopf leicht zur Seite und kehre zu meiner Fantasie zurück.

Im Nu stöhne ich wieder, während Xavier unter mir stöhnt, während er mich verzweifelt fickt. Ich merke, dass er schon kurz vor dem Höhepunkt steht, also beeile ich mich, mitzuhalten, und reibe mit meinem Finger heftig an meiner Klitoris.

Ein Geräusch lässt mich die Augen öffnen. Es war nicht besonders laut, aber aus irgendeinem Grund hat es meine Aufmerksamkeit erregt. Xavier ist zu sehr in seinem Element, um es zu bemerken, aber ich schon. Da ist ein Schatten im Flur. Ich erstarre für einen Moment, da ich weiß, wer es ist. Die große Silhouette bewegt sich, verschiebt sich leicht, und die Diele knarrt erneut – das war das Geräusch, das ich gehört habe.

Ich sollte angewidert sein, ich sollte aufhören.

Aber ich tue es nicht. Meine Muschi zieht sich bei seinem Anblick zusammen, weil ich weiß, dass er mich beobachtet, also bewege ich meine Hüften heftiger und reibe meine Klitoris. Ich halte meinen Blick auf den Schatten von Xaviers Vater gerichtet, und mit einem Wimmern komme ich. Meine Muschi umklammert Xaviers Schwanz, während er unter mir stöhnt und still wird. Aber ich schaue immer noch nicht weg, meine Augen sind auf den Schatten gerichtet.

Xavier streckt die Hand aus, fasst meinen Kopf ein, dreht mich zu sich, bevor er sich leicht aufrichtet und mich küsst. „Das war großartig, geh dich frisch machen“, murmelt er, während er mir auf die Hüfte klatscht, um mich in Bewegung zu bringen.

Ich schlucke, steige von ihm herunter und schaue zur Tür, doch dort ist jetzt niemand mehr. Habe ich mir das eingebildet … oder war er wirklich da?

* * *

Ich erstarre. Habe ich diesen kurzen Rock für Xavier ausgesucht … oder für seinen Vater? Scheiße. Xavier ist schon unten, und ich kann sie reden hören.

Wir hatten versprochen, vor der Abfahrt noch zu frühstücken. Ich habe geduscht, meine Haare gemacht und mich geschminkt, und jetzt starre ich mich im Spiegel an.

Ich trage normalerweise noch viel freizügigere Sachen als das hier, aber nach der letzten Nacht habe ich meine Zweifel. Es ist ein kurzer, gelber Faltenrock, kombiniert mit einem weißen Crop-Top. Aber ich habe keine anderen Klamotten, außerdem ist es draußen höllisch heiß, also ziehe ich den Rock ein bisschen herunter und gehe nach unten.

Beide sind still, als ich hereinkomme. Xavier grinst, während sein Vater dasteht – Jesse, ich muss aufhören, ihn als „Dad“ oder, schlimmer noch, als „Daddy“ zu bezeichnen.

Oder vielleicht auch nicht.

Jesse geht zu der Maschine in der Ecke. „Kaffee?“, brummt er, und seine tiefe Stimme lässt mich erschauern.

„Gerne.“ Ich nicke und lächle Xavier an, während ich mich auf den Stuhl neben ihm setze.

Jesse beugt sich über meine Schulter, sein Arm streift meinen, was mich leise nach Luft schnappen lässt, als er die Tasse vor mir abstellt. Seine Brust vibriert hinter mir. „Bitte sehr“, sagt er leise.

„Danke, Jesse.“ Ich schlucke, als er sich zurückzieht und dabei fast in sich zusammensinkt.

Er strahlt einfach eine solche Kraft aus, dass es schon verrückt ist.

Er setzt sich, seine dunklen Augen auf mich gerichtet, während Xavier isst, ohne die Spannung zu bemerken. „Zucker und Milch stehen auf der Arbeitsplatte, falls du welche möchtest.“

Ich nicke dankbar, stehe auf und zögere dann. Anstatt um die Ecke zu gehen, tue ich etwas Gewagtes. Xavier schaut nicht her, und Jesses Stuhl ist mir zugewandt, nicht dem von Xavier …

Ich kann nicht anders, als ihn ein bisschen zu necken. Ich beuge mich über die Arbeitsplatte, um mir Zucker und Milch zu holen, wobei mein Rock über meine Oberschenkel rutscht und mein weißes Höschen zum Vorschein kommt. Als ich mich umdrehe, begegne ich seinem dunklen Blick, doch er schaut schnell weg, und ich runzele die Stirn. Warum will ich eine Reaktion? Warum interessiert mich das überhaupt?

Ich setze mich wieder hin, mache mir meinen Kaffee und schließe die Hände um die Tasse, um sie zu wärmen. „Also, Kylie, du bist Sängerin, richtig?“, fragt Jesse, während er sich in seinem Stuhl zurücklehnt, die kräftigen Oberschenkel gespreizt.

Ich nicke lächelnd. „Ja, und Tänzerin. Ich habe an der Uni Kriminologie studiert, aber ehrlich gesagt liebe ich das Singen.“ Ich zucke mit den Schultern. „Ich habe in einer Bar gesungen, um meine Unterkunft und meine Kurse zu bezahlen, und habe dann einfach beschlossen, dort zu bleiben.“

„Sie ist wirklich gut“, murmelt Xavier mit vollem Mund. Daraufhin verzieht Jesse den Mund zu einem spöttischen Grinsen, starrt Xavier einen Moment lang angewidert an, bevor er seinen Blick wieder auf mich richtet.

„Na ja, vielleicht sehe ich dich ja eines Tages auf der Bühne. Ich wette, du bist eine echte Perle“, kommentiert er, während seine dunklen Augen auf meine Lippen sinken.

Ich rutsche auf meinem Stuhl hin und her und versuche, das Pochen in meiner Muschi zu ignorieren. Seine Zweideutigkeit ist unübersehbar – er spricht von dem Pool … und von letzter Nacht.

„Schatz, holst du mir bitte ein Wasser?“, bittet Xavier, während er sich den Mund abwischt. „Kühlschrank.“

Ich nicke, stelle meine Tasse ab, gleite vom Stuhl und gehe zum Kühlschrank. Ich öffne ihn und entdecke das Wasser ganz unten, also beuge ich mich vor, um eine Flasche zu holen, und erstarre, als mir klar wird, dass ich dem ganzen Raum einen Blick unter den Rock gewähre, und ich spüre, wie Blicke auf mich gerichtet sind.

Dunkle, aufregende Augen.

Verboten.

Ich richte mich auf, drehe mich um und schließe den Kühlschrank mit der Hüfte, doch Jesse ist verschwunden. Ich schaue ihm nach, wie er den Flur entlanggeht, während ich mit der kühlen Wasserflasche in der Hand dastünde.

Warum interessiert mich das?

Das sollte es mir eigentlich nicht, aber es tut es doch.

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