LOGIN[Unberührt an Körper und Seele + süßes Baby + grenzenlose Liebe + von allen verwöhnt + Heldin reist acht Jahre in die Zukunft] Mit 18 Jahren war Nora Winter ein lebensfrohes Mädchen voller Energie und Selbstvertrauen. Doch eines Morgens wachte sie auf und musste feststellen, dass sie sich plötzlich acht Jahre in der Zukunft befand. Sie war ... verheiratet! Und ihr Ehemann war ausgerechnet Leon Hartmann. Der Mann, mit dem sie sich seit ihrer Kindheit ständig gestritten hatte. Ihr größter Erzfeind! Doch das Unglaublichste kam erst noch: Sie hatte sogar einen vierjährigen Sohn! Wie konnte das überhaupt möglich sein?! Schließlich hatte sie damals voller Überzeugung geschworen: Wenn sie in dieser Welt jemals nur die Wahl zwischen Leon und einem Hund hätte, würde sie sich lieber auf eine Beziehung mit einer anderen Spezies einlassen. Tja. Nun musste sie die Konsequenzen für ihre eigenen Worte tragen. Sie war immer davon ausgegangen, dass ihre Ehe mit Leon nur eine gefühlskalte Zweckgemeinschaft war. Bis sie nach und nach herausfand, dass ... er in seinem Arbeitszimmer heimlich alle Fotos aus ihrer Schulzeit aufbewahrte; er in den Notizen seines Handys jedes einzelne ihrer Lieblingsdinge und ihre Gewohnheiten festgehalten hatte; er ihr nach jedem Streit heimlich eine warme Tasse Milch zubereitete ... „Moment mal ... Leon. Du warst die ganze Zeit in mich verliebt?!“ [Kleines Extra] Eines Tages fand Nora ihr altes Jahrbuch aus der Highschool wieder. Sie deutete auf Leons Eintrag unter der Kategorie „Die Person, die ich am meisten hasse“ und fragte ungläubig: „Du hast da wirklich meinen Namen eingetragen?!“ Leon schloss das Buch ganz ruhig. „Was denn sonst? Es gab schließlich keine Kategorie namens ‚Die Person, die ich am meisten liebe‘.“ Später entdeckte sie auf der versteckten Innenseite des Buches die eigentliche Antwort. Die ursprüngliche Seite war herausgerissen worden. „Die Person, die ich am meisten liebe: Nora. Das, was ich am meisten hasse: Dass sie es nicht weiß.“ ★ Der schweigsame und stolze CEO mit einem weichen Herzen × das lebensfrohe Mädchen, das seine Gefühle nie versteckt ★ ★ Zeitreise + süßes Kind + aus Erzfeinden wird die große Liebe ★
View MoreNora hatte das Gefühl, als würde ihr Herz plötzlich schwer werden.Es war das erste Mal, dass sie Leon mit einem derart erschreckenden Blick sah.Düster. Kalt. Beängstigend.Unwillkürlich wurde sie nervös. Ihre zu Fäusten geballten Hände fühlten sich taub an.Leon sagte kein Wort.Er ging langsam auf sie zu. Noch bevor Nora etwas erklären konnte, ging Clara bereits auf ihn zu.„Herr Hartmann, bitte seien Sie nicht wütend. Frau Hartmann hat nur ...“„Dr. Weiss.“Leon unterbrach sie. Seine Stimme klang ernst und unnachgiebig.„Die Behandlung für heute ist beendet. Sie können gehen.“Clara verstummte sofort. Ihre vorbereitete Erklärung blieb ihr im Hals stecken. Ungläubig sah sie Leon an. Doch Leon würdigte sie keines Blickes.Seine Aufmerksamkeit blieb vollständig auf Nora gerichtet.„Habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt? Sie können gehen.“Er drehte sich um.„Marta, bringen Sie den Gast hinaus.“Marta kam sofort aus der Küche und nickte. Sie ging zu Clara und deutete ihr an, d
Ihre Finger spannten sich unbewusst an. Das Papier in ihrer Hand knisterte leise. Nora starrte auf die verschwommene Gestalt der Frau auf dem Bild und hatte das Gefühl, als hätte sie ein harter Schlag mitten in die Brust getroffen.Clara drehte sich um und nahm ihre Tasche.„Ich habe noch einige von Liams früheren Zeichnungen aufbewahrt. Einmal hat er ein Bild mit dem Titel ‚Meine Mama‘ gemalt.“Clara zog ein Blatt heraus und reichte es Nora.Dunkle Farben. Verzerrte Linien.Auf dem Papier war die undeutliche Gestalt einer Frau zu sehen, die von chaotischen schwarzen Schatten umgeben war.„Das ist ... ein Bild von mir? Liam hat mich so gemalt?“Noras Stimme war kaum zu hören.Sie zitterte unkontrolliert.„Ja.“Claras Stimme blieb ruhig, doch darin lag ein Hauch von Kälte.„Er hat es vor fünf Monaten gemalt. Damals habe ich ihn gefragt, warum er seine Mutter so dargestellt hat. Er sagte: Mama mag mich nicht. Mamas Blick macht mir Angst.“Clara sah Noras fast zusammenbrechenden Ausdruck.
Der Abend brach langsam herein, als Nora nach Hause zurückkehrte.Vor dem Haus entdeckte sie Leons Auto. Offenbar war er bereits mit der Arbeit fertig und wieder zurück.Mit den Geschenken in der Hand betrat Nora das Haus. Doch kaum war sie ins Wohnzimmer gekommen, blieb sie wie angewurzelt stehen.Auf dem Boden saß eine junge Frau mit einem tief gebundenen Pferdeschwanz und hielt Liam im Arm, während sie gemeinsam Sandbilder bastelten. Neben ihnen saß Leon.Aufmerksam wischte er Liam mit einem feuchten Tuch den Sand aus dem Gesicht.Für einen Moment hatte Nora das Gefühl, dass die vergangenen Tage nur ein Traum gewesen waren.Und sie plötzlich wieder in die Realität zurückgekehrt war.In dieser Realität war Leon mit einer anderen Frau verheiratet und hatte mit ihr ein süßes Kind.Und sie ... Nora ... war nur eine Außenstehende.Nora wusste nicht, wie lange sie dort gestanden hatte. Erst als Leon bemerkte, dass sie zurückgekommen war, drehte er den Kopf zu ihr.„Du bist wieder da.“Leo
Zum Beispiel erzählte Pia ihr: Sie hatte damals mit dem Ballett aufgehört, weil Julian einmal ihre Füße gesehen und angewidert gesagt hatte, dass sie hässlich seien.Oder: Sie trug gern rosa Kleidung, weil Julian bei einer Veranstaltung eine Schauspielerin in einem rosa Abendkleid einige Male länger angesehen hatte.Julian ... Immer wieder Julian.Noras Vergangenheit schien sich die ganze Zeit nur um diesen Mann gedreht zu haben.Warum? Warum sollte sich alles wegen ihm verändern?„Nora, du bist heute wirklich seltsam. Warum erinnerst du dich plötzlich an so viele alte Dinge?“„Ich habe in letzter Zeit ein schlechtes Gedächtnis. Wenn ich öfter über die Vergangenheit nachdenke, vergesse ich sie vielleicht nicht.“Pia lächelte freundlich.Sie streckte die Hand aus und nahm Noras Hand.„Keine Sorge. Ich bin doch da. Ich werde dir helfen, dich an alles zu erinnern.“Nora zog ihre Hand zurück und lächelte.„Bist du satt? Dann lass uns gehen.“„Okay. Dann bezahlst du.“Nora hob den Blick.„I











