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Kapitel 130 – Der Rabe und die Rose

Penulis: Azilla
last update Tanggal publikasi: 2026-08-02 21:14:15

Die Nacht legte sich still über die Sabiner Berge.

In der Villa brannten nur noch wenige Lampen.

Nach den Ereignissen des Tages waren selbst Marcus und Livia früher als gewöhnlich schlafen gegangen.

Lucius hatte sich mit mehreren alten Schriftrollen in die Bibliothek zurückgezogen.

Cassia saß am Kamin und wirkte nachdenklicher als sonst.

Und draußen auf der Terrasse stand Valeria allein.

Der Himmel war klar.

Tausende Sterne funkelten über den Bergen.

Für einen kurzen Moment erinnerte si
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    „Nein.“ Lunas Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Nein.“ Sie schüttelte den Kopf. „Das kann nicht stimmen.“ Das silberne Blatt lag noch immer in ihren Händen. Plötzlich wirkte es schwer. Viel schwerer als zuvor. „Ich bin keine Hüterin.“ Niemand antwortete sofort. Der Garten lag still im Mondlicht. Selbst die Grillen schienen verstummt zu sein. „Ich bin nur Luna.“ Ihre Stimme zitterte. „Ich mache Fehler.“ „Ich verliere die Kontrolle über meine Magie.“ „Ich bekomme Angst.“ „Ich...“ Sie brach ab. Valeria war sofort bei ihr. Sie zog ihre Tochter in die Arme. Luna klammerte sich an sie fest. Wie damals, als sie noch klein gewesen war. Wie nach ihren Albträumen. Wie nach dem Angriff auf die Villa. Für einen Augenblick war sie nicht die Trägerin einer uralten Hoffnung. Nicht die Erbin des Purpurs. Nicht die mögliche Hüterin. Sondern einfach nur ein Kind. „Gut.“ sagte Marcus plötzlich. Alle sahen ihn überrascht an. „Gut?“ fragte Titus verwirrt. Marcus nic

  • Purpur und Asche - Die verbotene Flamme Roms   Kapitel 130 – Der Rabe und die Rose

    Die Nacht legte sich still über die Sabiner Berge. In der Villa brannten nur noch wenige Lampen. Nach den Ereignissen des Tages waren selbst Marcus und Livia früher als gewöhnlich schlafen gegangen. Lucius hatte sich mit mehreren alten Schriftrollen in die Bibliothek zurückgezogen. Cassia saß am Kamin und wirkte nachdenklicher als sonst. Und draußen auf der Terrasse stand Valeria allein. Der Himmel war klar. Tausende Sterne funkelten über den Bergen. Für einen kurzen Moment erinnerte sie sich an die Nächte ihrer Kindheit. Damals war die Welt kleiner gewesen. Einfacher. Zumindest hatte sie das geglaubt. „Du denkst zu viel.“ Aurelian trat neben sie. Valeria lächelte. „Das sagt ausgerechnet du.“ „Ich denke niemals zu viel.“ „Natürlich.“ „Ich denke genau richtig.“ Sie musste lachen. „Das werde ich Luna erzählen.“ „Dann wird sie mich auslachen.“ „Wahrscheinlich.“ Aurelian legte einen Arm um ihre Schultern. Gemeinsam blickten sie in die Dunkelheit. Einige Augenblick

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