Share

Kapitel 5

last update Petsa ng paglalathala: 2026-06-22 16:47:19

Die Stimme des Verlorenen Blutes

Das rote Licht des Blutmondes hüllte den See in einen unheimlichen Glanz, der alles in Schatten und Feuer tauchte. Die Frau am Ufer sah aus wie ein Geist aus meiner Vergangenheit. Ihr Gesicht erinnerte mich an die verblassten Bilder meiner Mutter, dieselben dunklen Augen, dieselben sanften Züge, die nun von einer uralten Macht verzerrt waren. Sie stand dort, barfuß im flachen Wasser, das Amulett in Darius Hand pulsierte im Takt mit meinem eigenen Herzschlag. Lucian hielt mich noch immer fest, sein Körper warm und stark trotz der Verletzungen. Sein Blut mischte sich mit meinem, wo der Dolch mich getroffen hatte. Der Bund schrie in mir, eine Mischung aus Verlangen und purem Überlebenswillen.

„Mutter?“, flüsterte ich, meine Stimme kaum mehr als ein Hauch über dem Heulen der Wölfe. Die Gestalt lächelte traurig, ein Lächeln voller Jahrhunderte alter Trauer. „Nicht ganz, Tochter. Ich bin der Echo der Linie. Der Fluch hat mich gebunden, damit ich warne. Dein Blut und das des Alphas können den Kreis brechen. Oder ihn für immer schließen.“

Darius lachte triumphierend und watete näher. Sein Körper war halb gewandelt, Muskeln gespannt unter dem Mondlicht. „Siehst du, Elara? Die Prophezeiung spricht wahr. Opfere ihn und nimm deinen Platz an meiner Seite ein. Gemeinsam herrschen wir über alle Rudel.“ Seine Worte trieften vor Gier. Das Amulett in seiner Hand leuchtete heller, zog an etwas Tiefem in meiner Brust. Ich spürte, wie meine Adern brannten, als würde altes Blut erwachen.

Lucian knurrte tief, schob mich schützend hinter sich. „Niemals. Sie gehört zu mir.“ Seine Stimme war rau vor Schmerz und Entschlossenheit. Ich fühlte seine Reue durch den Bund fließen, eine Welle aus dunklen Erinnerungen an die Nacht des Verrats, an seine einsamen Nächte, in denen er meinen Namen geflüstert hatte. Er drehte sich halb zu mir, seine grauen Augen mit goldenen Flecken bohrten sich in meine. „Elara, was auch immer geschieht, ich bereue nichts mehr als die Jahre ohne dich. Du bist meine Stärke. Meine Erlösung.“

Die Berührung seiner Hand auf meiner Hüfte sandte Hitze durch meinen Körper, trotz des Chaos. Der Bund drängte uns zusammen, wollte uns verschmelzen. Ich nickte ihm zu, ein stummes Versprechen inmitten des Sturms. Selene stand etwas abseits, ihre Hände webten Schutzzauber, die schwach flackerten. „Der Echo spricht die Wahrheit. Die Wahl muss aus freiem Willen kommen, sonst zerbricht alles.“

Der Kampf um uns herum tobte weiter. Loyalisten aus Lucians Rudel clushten mit Darius Kriegern. Thorne lag tot am Ufer, sein Verrat noch frisch in meinem Gedächtnis. Ich konnte es nicht fassen. Der Mann, der Lucian jahrelang gedient hatte, verkauft von Lucians eigenem Vater. Wie tief ging dieser Verrat wirklich? Ich schüttelte den Gedanken ab und konzentrierte mich auf die Gegenwart. Meine Wunde pochte, doch die Energie des Mondes gab mir Kraft. Ich wandelte mich teilweise, Krallen wuchsen, Sinne schärften sich zu messerscharfer Klarheit.

„Warum ich?“, rief ich der Erscheinung meiner Vorfahrin zu. „Was ist der wahre Fluch?“

Die Frau hob die Hände, und Visionen fluteten meinen Geist. Bilder von uralten Kriegen, von Alphas, die durch verbotene Bünde wahnsinnig wurden. Meine Linie trug das Blut der ersten Wandler, ein Geschenk und ein Fluch zugleich. Es stabilisierte neue Wölfe, wie ich es in meinem Zufluchtsort getan hatte, aber es konnte auch Alphas brechen oder sie unbesiegbar machen. Darius wollte diese Macht für sich, um alle Rudel zu unterwerfen. Lucian hatte sie gefürchtet und mich deshalb zurückgewiesen, manipuliert von seinem Vater, der den Bund als Bedrohung sah.

„Der Biss damals war deine Rettung“, flüsterte die Stimme in meinem Kopf. „Und Lucians größte Sünde war seine Angst. Doch seine Reue ist echt. Wähle weise, Tochter.“

Die Vision endete abrupt. Darius sprang vorwärts, das Amulett erhoben wie eine Waffe. „Genug geredet!“ Er schleuderte eine Welle dunkler Energie. Ich duckte mich und konterte mit meiner eigenen neu erwachten Kraft. Ein Schwall heilender und zugleich zerstörender Energie schoss aus meinen Händen. Er traf Darius Schulter, ließ ihn zurücktaumeln. Lucian nutzte den Moment, warf sich auf ihn. Ihre Körper prallten aufeinander, ein Wirbel aus Zähnen und Klauen. Das Wasser des Sees spritzte hoch, färbte sich dunkler.

Ich kämpfte mich zu Selene durch. „Hilf mir, den Echo zu stabilisieren. Wir brauchen mehr Zeit.“ Die Hexe nickte, und gemeinsam webten wir einen Schutzkreis. Die Erscheinung meiner Vorfahrin wurde klarer, ihre Worte drängender. „Das Kind, Elara. Das Kind, das du trägst, ist der wahre Schlüssel.“

Die Worte trafen mich wie ein Schlag. Kind? Ich erstarrte, meine Hand legte sich instinktiv auf meinen Bauch. Konnte das sein? Die Nacht vor dem Verrat, unsere leidenschaftliche Vereinigung unter dem Mond. Ich hatte es verdrängt, die Symptome auf Stress und den unterdrückten Wolf geschoben. Tränen stiegen auf. Lucian kämpfte noch immer mit Darius, doch ich spürte seinen Schock durch den Bund. Er hatte es gehört.

„Elara!“, brüllte er, als Darius ihn zu Boden drückte. „Ist das wahr?“

Ich nickte, die Emotionen überwältigten mich. Ein Kind. Unser Kind. Die Frucht des Bundes, das Symbol von Reue und Hoffnung zugleich. Die Macht in mir explodierte. Ich stürmte vorwärts, riss Darius von Lucian weg. Meine Krallen gruben sich in sein Fleisch. „Du wirst mein Kind nicht berühren!“ Der Kampf wurde persönlich, wilder. Darius lachte trotz der Schmerzen. „Perfekt. Das Blut des Kindes wird den Fluch vervollkommnen.“

Lucian erhob sich, seine Wunden heilten schneller durch den Bund und meine Nähe. Er stellte sich neben mich, unsere Schultern berührten sich. „Wir kämpfen für unsere Zukunft.“ Seine Stimme war voller dunkler Entschlossenheit. In einem kurzen Moment der Ruhe, als Selene einen Zauber warf, der Darius zurückdrängte, zog Lucian mich an sich. Sein Kuss war verzweifelt, besitzergreifend, voller neuer Hoffnung. „Ein Kind. Unser Kind. Ich werde alles tun, um euch beide zu schützen. Ich bereue nichts mehr, Elara. Du bist mein Leben.“

Der Kuss vertiefte sich. Seine Hände umfassten mein Gesicht, seine Lippen forderten und gaben zugleich. Die dunkle Leidenschaft des Bundes flammte auf, Hitze breitete sich aus trotz des kalten Seewassers. Für Sekunden vergaßen wir den Kampf. Körper an Körper, Herzen im Einklang. Es war roh, intensiv, eine Verbindung jenseits von Worten. Seine Reue floss in mich, heilte alte Wunden. Ich erwiderte den Kuss mit gleicher Intensität, meine Finger gruben sich in seine Schultern. Der Mond schien heller, als würde er unseren Bund segnen.

Doch der Moment zerbrach. Darius brüllte und rief Verstärkung. Weitere Krieger strömten aus dem Wald. Die Erscheinung meiner Vorfahrin verblasste. „Die Wahl kommt bald. Opfere nicht aus Angst, wie er es tat.“

Wir kämpften zurück zum Ufer. Selene fiel, getroffen von einem Pfeil. Ich heilte sie notdürftig, meine Kräfte schwanden. Lucian trug sie halb, während ich die Nachhut bildete. Das Kind in mir, noch winzig, gab mir neue Entschlossenheit. Wir erreichten den Waldrand, wo loyalistische Wölfe warteten. Thorne Verrat hatte Spuren hinterlassen, doch neue Verbündete schlossen sich uns an, beeindruckt von meiner Stärke.

Im Lager angekommen, das provisorisch in einer Lichtung errichtet war, versorgten wir die Verletzten. Lucian zog mich in ein privates Zelt. Das Licht einer Laterne tauchte alles in warmes Gold. Er kniete vor mir, seine großen Hände legten sich sanft auf meinen Bauch. „Ein Kind. Ich verdiene das nicht nach allem, was ich getan habe.“ Seine Stimme brach. Tränen, die ein Alpha selten zeigte, glänzten in seinen Augen. „Ich werde der Vater sein, den es braucht. Der Gefährte, den du verdienst. Keine Geheimnisse mehr.“

Ich strich durch sein dunkles Haar, zog ihn hoch. Die Umarmung war eng, voller Emotion. Wir sanken auf die Felle, Körper eng verschlungen. Die Berührungen wurden intimer, dunkler. Seine Lippen wanderten über meinen Hals, seine Hände erkundeten mit zärtlicher Besessenheit. Der Bund pulsierte heiß. Wir teilten Momente purer Leidenschaft, Küsse, die atemlos machten, Berührungen, die alte Narben heilten. Es war keine volle Vereinigung, noch nicht, doch es war ein Versprechen. Lucian hielt sich zurück, respektierte meine Grenzen, doch seine Reue machte jede Geste tiefer. „Ich liebe dich“, murmelte er immer wieder. „Mehr als das Rudel. Mehr als mein Leben.“

Ich glaubte ihm in diesem Moment. Die Dunkelheit der Romantik umhüllte uns, eine Mischung aus Schmerz und Ekstase. Mein Wolf und die Frau in mir fanden Frieden. Doch draußen wartete die Realität.

Mira kam herein, ihr Gesicht blass. „Elara, die Ältesten fordern eine Versammlung. Sie wissen vom Kind. Und Viktor ist entkommen. Er hat Darius neue Informationen gegeben.“

Lucian fluchte und stand auf. Wir gingen zur Versammlung. Die verbliebenen Ältesten saßen um ein Feuer, ihre Blicke misstrauisch. Viktor Abwesenheit hing wie ein Schatten. „Das Kind ist eine Bedrohung“, sagte einer. „Es könnte den Fluch verstärken.“

Ich trat vor, meine Hand schützend auf dem Bauch. „Oder es kann ihn brechen. Ich werde nicht zulassen, dass Angst unsere Zukunft zerstört.“

Lucian stand stolz neben mir. Seine Rede war kraftvoll, voller Reue und Vision für ein neues Rudel. Viele nickten. Doch dann kam ein Bote. „Darius hat die alten Ruinen besetzt. Er bereitet ein Ritual vor. Und er hat Verbündete aus anderen Rudeln. Sie sagen, nur Elaras Blut kann es stoppen.“

Die Nacht verging mit Planungen. Lucian und ich fanden kurze Momente der Nähe. Er erzählte mehr von seiner Vergangenheit, von der Einsamkeit als Alpha, von den Nächten, in denen er den Bund gespürt und geweint hatte. Ich teilte meine Jahre im Zufluchtsort, die Stärke, die ich gefunden hatte. Die Verbindung wuchs.

Doch am Morgen kam der Schock. Selene erwachte aus ihrem Fieber und flüsterte: „Das Kind ist nicht nur Lucians. Die Linie trägt auch Darius Blut. Ein entfernter Zweig. Die Wahl wird dich zerreißen.“

Ich erstarrte. Lucian sah mich an, sein Gesicht voller Schmerz. „Elara?“

Bevor ich antworten konnte, ertönten Hörner. Darius Armee näherte sich dem Lager. Der Kampf begann erneut. Lucian wandelte sich, ich folgte. Wir kämpften erbittert. Das Kind gab mir Kraft, doch die Zweifel nagten. War das Kind wirklich unser Schlüssel zur Erlösung?

Mitten im Getümmel erschien die Erscheinung wieder. „Die Zeit der Wahl ist jetzt. Opfere den einen oder den anderen.“

Darius brach durch die Linien, direkt auf mich zu. Lucian warf sich dazwischen. Ein mächtiger Schlag traf ihn, ließ ihn bluten. Ich schrie und sandte meine Energie. Das Amulett reagierte, zog mich vorwärts. Plötzlich spürte ich eine dritte Präsenz im Bund. Etwas Dunkles.

Als Darius mich erreichte und das Amulett auf meinen Bauch richtete, lachte er. „Das Kind wird mein sein. Und Lucian stirbt heute.“

Lucian lag am Boden, schwer verletzt. Meine Kräfte schwanden. Die Erscheinung flüsterte den letzten Hinweis: „Der wahre Vater des Schicksals ist der, der die Reue wählt.“

Die Welt drehte sich. Würde ich Lucian opfern müssen, um das Kind zu retten? Oder gab es einen anderen Weg? Darius Hand schloss sich um meinen Arm, das Ritual begann. Das Heulen stieg an, und mein Herz brach fast. Die Schatten der Vergangenheit drohten alles zu verschlingen, und die nächste Entscheidung könnte das Ende unserer Liebe bedeuten.

Patuloy na basahin ang aklat na ito nang libre
I-scan ang code upang i-download ang App

Pinakabagong kabanata

  • Schatten der Bestimmung: Der Ewige Reue des Alphas   Kapitel 140

    DAS ENDE, DAS KEIN ENDE WARDer Morgen kam leise.Keine Explosion.Kein Riss am Himmel.Keine Stimme aus einer anderen Dimension.Nur Sonnenlicht.Es glitt über die Dächer der neuen Stadt und erreichte schließlich den Hügel, auf dem Kai stand.Er hatte die ganze Nacht dort verbracht.Neben ihm stand Luna.Weiter unten waren Nara, Eira, Mira und Aren.Die neue Welt erwachte.Menschen öffneten ihre Türen.Kinder liefen über die Straßen.Händler bauten ihre Stände auf.Jemand begann Musik zu spielen.Es war gewöhnlich.Und genau deshalb fühlte es sich für Kai außergewöhnlich an.Luna sah ihn an.„Woran denkst du?“Kai lächelte.„An alles.“„Das ist viel.“„Ja.“Er blickte zum Himmel.„An die siebenundzwanzig Welten.“„An den Schöpfer.“„An den Beobachter.“„An meinen Bruder.“„An all die Versionen von uns.“Luna schwieg.Kai fuhr fort:„Früher dachte ich, ich müsste herausfinden, welche Welt die echte ist.“„Und jetzt?“„Jetzt weiß ich, dass jede Welt echt war.“Luna lächelte.„Auch die,

  • Schatten der Bestimmung: Der Ewige Reue des Alphas   Kapitel 139

    DIE LETZTE NACHTDie neue Welt hatte ihren ersten Abend erlebt.Zum ersten Mal gab es keine Prophezeiung.Keine Kriege.Keine Portale.Keine Stimmen aus einer anderen Realität.Nur Ruhe.Doch Kai konnte nicht schlafen.Er stand allein auf einem Hügel und blickte über die neue Welt.Unter ihm brannten die ersten Lichter der Stadt.Menschen bauten Häuser.Kinder liefen durch die Straßen.Luna sprach mit einer Gruppe von Frauen.Nara half den Wachen, die ersten Regeln der Stadt festzulegen.Eira untersuchte die seltsame Energie des Bodens.Mira schrieb Namen in ein großes Buch.Aren war überall gleichzeitig.Er half den Kindern, ihre neue Welt kennenzulernen.Kai lächelte.Es war genau das Leben, für das sie so lange gekämpft hatten.Und trotzdem konnte er das Gefühl nicht abschütteln, dass etwas fehlte.„Du bist also auch noch wach.“Kai drehte sich um.Luna stand hinter ihm.„Ich konnte nicht schlafen.“Sie setzte sich neben ihn.„Ich auch nicht.“Eine Weile schwiegen sie.Dann fragte

  • Schatten der Bestimmung: Der Ewige Reue des Alphas   Kapitel 138

    DIE STADT DER TAUSEND KAIDie Gestalt stand vor ihnen.Ruhig.Friedlich.Fast freundlich.Doch niemand bewegte sich.Kai hielt sein Schwert weiterhin erhoben.„Du behauptest, du bist eine Version von mir.“Die Gestalt nickte.„Eine der vielen.“Nara sah hinter ihn.Die gigantische Stadt erstreckte sich bis zum Horizont.Überall standen Menschen.Und jeder von ihnen trug dasselbe Gesicht.Kais Gesicht.Eira flüsterte:„Das kann nicht real sein.“„Doch“, antwortete die Gestalt.Mira trat vor.„Wie viele gibt es?“„Unendlich.“„Warum?“Die Gestalt sah sie an.„Weil jede Entscheidung eine neue Version erschafft.“Kai senkte langsam sein Schwert.„Dann warum seid ihr alle hier?“Die Gestalt lächelte.„Weil wir auf dich gewartet haben.“Hinter Kai begannen die Kinder zu weinen.Die neue Welt, die sie gerade erschaffen hatten, flackerte.Der Himmel wechselte zwischen Tag und Nacht.Meere erschienen und verschwanden.Berge wurden zu Ebenen.Die Realität wusste nicht, welche Form sie annehmen

  • Schatten der Bestimmung: Der Ewige Reue des Alphas   Kapitel 137

    DIE KINDER DER ERINNERUNGDas Lachen war leise.Fast harmlos.Doch in der Welt vor dem Anfang hatte selbst ein leises Geräusch Bedeutung.Kai hob den Kopf.„Woher kommt das?“Niemand antwortete.Der weiße Raum hatte sich verändert.Der Baum war verschwunden.Die unzähligen Möglichkeiten waren verschwunden.Auch der Vater stand nicht mehr dort.Nur die acht Gestalten waren übrig.Kai.Luna.Nara.Eira.Mira.Der Beobachter.Kais Bruder.Und die Frau, die einst das Nichts genannt worden war.Vor ihnen lag nun eine weite Ebene.Darauf standen Kinder.Hunderte.Vielleicht Tausende.Sie waren völlig verschieden.Einige hatten Flügel.Andere leuchtende Augen.Manche sahen aus wie normale Menschen.Doch eines hatten sie gemeinsam.Sie erinnerten sich.Jedes Kind trug Erinnerungen an Welten, die es niemals selbst erlebt hatte.Ein kleines Mädchen hielt die Hand eines Jungen.„Ich war einmal eine Königin“, sagte sie.Der Junge schüttelte den Kopf.„Ich war ein Drache.“Ein anderes Kind lachte.

  • Schatten der Bestimmung: Der Ewige Reue des Alphas   Kapitel 136

    DIE WELT VOR DEM ANFANGNichts.Kein Himmel.Kein Boden.Keine Sterne.Keine Zeit.Kai öffnete langsam die Augen.Luna stand neben ihm.Nara, Eira und Mira waren ebenfalls da.Doch der Beobachter fehlte.Auch Kais Bruder war verschwunden.Vor ihnen erstreckte sich eine endlose weiße Landschaft.Kein Wind bewegte sich.Kein Geräusch war zu hören.Luna sah sich um.„Wo sind wir?“Kai antwortete nicht.Er wusste es.Oder glaubte zumindest, es zu wissen.„Vor dem Anfang.“Nara sah ihn an.„Das kann nicht existieren.“„Genau deshalb sind wir hier.“Hinter ihnen erschien plötzlich eine schwarze Tür.Sie schloss sich.Dann verschwand sie.Mira trat näher.„Wir können nicht zurück.“Kai sah sie an.„Noch nicht.“Eira deutete nach vorne.„Seht.“In der Ferne stand ein einzelner Baum.Er war riesig.Seine Äste reichten bis in eine unsichtbare Höhe.Doch anstatt Blätter trug er kleine leuchtende Kugeln.Mira flüsterte:„Möglichkeiten.“Kai nickte.„Jede Kugel ist eine Entscheidung.“Luna trat nä

  • Schatten der Bestimmung: Der Ewige Reue des Alphas   Kapitel 135

    ZWEI HERZEN, EINE SEELEBumm.Kai fiel auf ein Knie.Der zweite Herzschlag hallte durch seinen Körper.Bumm.Luna griff nach ihm.„Kai!“Er hob eine Hand.„Nicht anfassen.“„Warum?“„Ich weiß es nicht.“Der Schatten hinter ihm bewegte sich.Er hatte Kais Gesicht.Kais Augen.Kais Stimme.Doch sein Blick war anders.Kälter.Älter.Als hätte er Jahrhunderte erlebt.Nara zog ihr Schwert.„Was ist das?“Lyra antwortete:„Nicht was.“Sie sah Kai an.„Wer.“Der Beobachter trat zurück.„Das ist unmöglich.“Mira sah ihn scharf an.„Du hast das schon einmal gesagt.“„Und jedes Mal wurde es schlimmer.“Der Schatten lächelte.„Er hat recht.“Kai sah über seine Schulter.„Du bist mein Bruder.“„Ja.“„Und du bist in mir.“„Seit deiner Geburt.“Kai erstarrte.„Warum habe ich dich nie bemerkt?“Der Schatten antwortete:„Weil du mich nicht bemerken solltest.“---Plötzlich erschien eine Erinnerung.Kai sah einen Raum.Keine Welt.Keine Sterne.Nur Dunkelheit.Zwei Kinder lagen nebeneinander.Beide sa

Higit pang Kabanata
Galugarin at basahin ang magagandang nobela
Libreng basahin ang magagandang nobela sa GoodNovel app. I-download ang mga librong gusto mo at basahin kahit saan at anumang oras.
Libreng basahin ang mga aklat sa app
I-scan ang code para mabasa sa App
DMCA.com Protection Status