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Kapitel 53

last update Veröffentlichungsdatum: 21.07.2026 20:11:24

Der wahre Feind

Das Sternenherz zerbrach.

Nicht vollständig, aber ein gewaltiger Riss zog sich durch seine Mitte und teilte den goldenen Kristall beinahe in zwei Hälften. Ein ohrenbetäubender Klang erfüllte den Tempel, als würde selbst der Himmel über ihnen auseinanderbrechen. Goldene Energie schoss aus dem Herzen und raste durch die Säulen, während schwarze Schatten aus den Rissen hervorquollen und sich wie lebendige Schlangen über den Boden bewegten.

Kai schrie auf.

Elara hielt ihn fester.

„K
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    DAS ENDE, DAS KEIN ENDE WARDer Morgen kam leise.Keine Explosion.Kein Riss am Himmel.Keine Stimme aus einer anderen Dimension.Nur Sonnenlicht.Es glitt über die Dächer der neuen Stadt und erreichte schließlich den Hügel, auf dem Kai stand.Er hatte die ganze Nacht dort verbracht.Neben ihm stand Luna.Weiter unten waren Nara, Eira, Mira und Aren.Die neue Welt erwachte.Menschen öffneten ihre Türen.Kinder liefen über die Straßen.Händler bauten ihre Stände auf.Jemand begann Musik zu spielen.Es war gewöhnlich.Und genau deshalb fühlte es sich für Kai außergewöhnlich an.Luna sah ihn an.„Woran denkst du?“Kai lächelte.„An alles.“„Das ist viel.“„Ja.“Er blickte zum Himmel.„An die siebenundzwanzig Welten.“„An den Schöpfer.“„An den Beobachter.“„An meinen Bruder.“„An all die Versionen von uns.“Luna schwieg.Kai fuhr fort:„Früher dachte ich, ich müsste herausfinden, welche Welt die echte ist.“„Und jetzt?“„Jetzt weiß ich, dass jede Welt echt war.“Luna lächelte.„Auch die,

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    DIE LETZTE NACHTDie neue Welt hatte ihren ersten Abend erlebt.Zum ersten Mal gab es keine Prophezeiung.Keine Kriege.Keine Portale.Keine Stimmen aus einer anderen Realität.Nur Ruhe.Doch Kai konnte nicht schlafen.Er stand allein auf einem Hügel und blickte über die neue Welt.Unter ihm brannten die ersten Lichter der Stadt.Menschen bauten Häuser.Kinder liefen durch die Straßen.Luna sprach mit einer Gruppe von Frauen.Nara half den Wachen, die ersten Regeln der Stadt festzulegen.Eira untersuchte die seltsame Energie des Bodens.Mira schrieb Namen in ein großes Buch.Aren war überall gleichzeitig.Er half den Kindern, ihre neue Welt kennenzulernen.Kai lächelte.Es war genau das Leben, für das sie so lange gekämpft hatten.Und trotzdem konnte er das Gefühl nicht abschütteln, dass etwas fehlte.„Du bist also auch noch wach.“Kai drehte sich um.Luna stand hinter ihm.„Ich konnte nicht schlafen.“Sie setzte sich neben ihn.„Ich auch nicht.“Eine Weile schwiegen sie.Dann fragte

  • Schatten der Bestimmung: Der Ewige Reue des Alphas   Kapitel 138

    DIE STADT DER TAUSEND KAIDie Gestalt stand vor ihnen.Ruhig.Friedlich.Fast freundlich.Doch niemand bewegte sich.Kai hielt sein Schwert weiterhin erhoben.„Du behauptest, du bist eine Version von mir.“Die Gestalt nickte.„Eine der vielen.“Nara sah hinter ihn.Die gigantische Stadt erstreckte sich bis zum Horizont.Überall standen Menschen.Und jeder von ihnen trug dasselbe Gesicht.Kais Gesicht.Eira flüsterte:„Das kann nicht real sein.“„Doch“, antwortete die Gestalt.Mira trat vor.„Wie viele gibt es?“„Unendlich.“„Warum?“Die Gestalt sah sie an.„Weil jede Entscheidung eine neue Version erschafft.“Kai senkte langsam sein Schwert.„Dann warum seid ihr alle hier?“Die Gestalt lächelte.„Weil wir auf dich gewartet haben.“Hinter Kai begannen die Kinder zu weinen.Die neue Welt, die sie gerade erschaffen hatten, flackerte.Der Himmel wechselte zwischen Tag und Nacht.Meere erschienen und verschwanden.Berge wurden zu Ebenen.Die Realität wusste nicht, welche Form sie annehmen

  • Schatten der Bestimmung: Der Ewige Reue des Alphas   Kapitel 137

    DIE KINDER DER ERINNERUNGDas Lachen war leise.Fast harmlos.Doch in der Welt vor dem Anfang hatte selbst ein leises Geräusch Bedeutung.Kai hob den Kopf.„Woher kommt das?“Niemand antwortete.Der weiße Raum hatte sich verändert.Der Baum war verschwunden.Die unzähligen Möglichkeiten waren verschwunden.Auch der Vater stand nicht mehr dort.Nur die acht Gestalten waren übrig.Kai.Luna.Nara.Eira.Mira.Der Beobachter.Kais Bruder.Und die Frau, die einst das Nichts genannt worden war.Vor ihnen lag nun eine weite Ebene.Darauf standen Kinder.Hunderte.Vielleicht Tausende.Sie waren völlig verschieden.Einige hatten Flügel.Andere leuchtende Augen.Manche sahen aus wie normale Menschen.Doch eines hatten sie gemeinsam.Sie erinnerten sich.Jedes Kind trug Erinnerungen an Welten, die es niemals selbst erlebt hatte.Ein kleines Mädchen hielt die Hand eines Jungen.„Ich war einmal eine Königin“, sagte sie.Der Junge schüttelte den Kopf.„Ich war ein Drache.“Ein anderes Kind lachte.

  • Schatten der Bestimmung: Der Ewige Reue des Alphas   Kapitel 136

    DIE WELT VOR DEM ANFANGNichts.Kein Himmel.Kein Boden.Keine Sterne.Keine Zeit.Kai öffnete langsam die Augen.Luna stand neben ihm.Nara, Eira und Mira waren ebenfalls da.Doch der Beobachter fehlte.Auch Kais Bruder war verschwunden.Vor ihnen erstreckte sich eine endlose weiße Landschaft.Kein Wind bewegte sich.Kein Geräusch war zu hören.Luna sah sich um.„Wo sind wir?“Kai antwortete nicht.Er wusste es.Oder glaubte zumindest, es zu wissen.„Vor dem Anfang.“Nara sah ihn an.„Das kann nicht existieren.“„Genau deshalb sind wir hier.“Hinter ihnen erschien plötzlich eine schwarze Tür.Sie schloss sich.Dann verschwand sie.Mira trat näher.„Wir können nicht zurück.“Kai sah sie an.„Noch nicht.“Eira deutete nach vorne.„Seht.“In der Ferne stand ein einzelner Baum.Er war riesig.Seine Äste reichten bis in eine unsichtbare Höhe.Doch anstatt Blätter trug er kleine leuchtende Kugeln.Mira flüsterte:„Möglichkeiten.“Kai nickte.„Jede Kugel ist eine Entscheidung.“Luna trat nä

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    ZWEI HERZEN, EINE SEELEBumm.Kai fiel auf ein Knie.Der zweite Herzschlag hallte durch seinen Körper.Bumm.Luna griff nach ihm.„Kai!“Er hob eine Hand.„Nicht anfassen.“„Warum?“„Ich weiß es nicht.“Der Schatten hinter ihm bewegte sich.Er hatte Kais Gesicht.Kais Augen.Kais Stimme.Doch sein Blick war anders.Kälter.Älter.Als hätte er Jahrhunderte erlebt.Nara zog ihr Schwert.„Was ist das?“Lyra antwortete:„Nicht was.“Sie sah Kai an.„Wer.“Der Beobachter trat zurück.„Das ist unmöglich.“Mira sah ihn scharf an.„Du hast das schon einmal gesagt.“„Und jedes Mal wurde es schlimmer.“Der Schatten lächelte.„Er hat recht.“Kai sah über seine Schulter.„Du bist mein Bruder.“„Ja.“„Und du bist in mir.“„Seit deiner Geburt.“Kai erstarrte.„Warum habe ich dich nie bemerkt?“Der Schatten antwortete:„Weil du mich nicht bemerken solltest.“---Plötzlich erschien eine Erinnerung.Kai sah einen Raum.Keine Welt.Keine Sterne.Nur Dunkelheit.Zwei Kinder lagen nebeneinander.Beide sa

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