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Der zerbrochene Stolz

Author: Annabelle
last update publish date: 2026-10-16 23:46:56

Jasons Sicht

Die Fahrt zurück zu meinem Penthouse war ein einziger Rausch aus Wut und Demütigung. Mein Kiefer pochte an der Stelle, wo Mikels Faust mich getroffen hatte, der Blutgeschmack lag noch immer in meinem Mund. Ich umklammerte das Lenkrad so fest, dass meine Knöchel weiß wurden, meine Sicht verschwamm vor Wut, die mich zu verschlingen drohte.

Er war gekommen, um sie zu holen. Er kam wie ein Ritter in glänzender Rüstung, und ich war der Bösewicht, den er besiegen durfte.

Ich schlug mit d
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  • Schwanger vom Rivalen meiner besten Freundin    Das Mittagessen

    Katherines SichtDas Anwesen der O’Connors glänzte in der Nachmittagssonne, als Mikels Wagen durch die schmiedeeisernen Tore fuhr. Ich saß auf dem Beifahrersitz, die Hände fest im Schoß verschränkt, das Herz pochte mir bis zum Hals. Stundenlang hatte ich mich fertig gemacht – das perfekte Kleid ausgesucht, meine Haare frisiert, mein Make-up mit akribischer Sorgfalt aufgetragen. Ich wollte dazugehören. Ich wollte aussehen wie eine O’Connor.Das Kleid war aus weicher, cremefarbener Seide und reichte bis knapp über meine Knie, elegant und schlicht. Dazu trug ich Perlenohrringe – ein Geschenk von Mikel – und nudefarbene High Heels, die mich größer und selbstbewusster wirken ließen. Ich hatte mein Lächeln vor dem Spiegel geübt, bis es sich natürlich anfühlte.Doch als wir durch den prunkvollen Eingang des Anwesens traten, begann meine sorgsam aufgebaute Fassung zu bröckeln.Eleanor O’Connor wartete im Foyer, ihre Haltung perfekt, ihr Blick kühl und prüfend. Sie trug einen taubengrauen Anz

  • Schwanger vom Rivalen meiner besten Freundin    Der Einkaufsbummel

    Katherines SichtAls ich an diesem Nachmittag durch die Gänge der Boutique auf der Michigan Avenue schlenderte, fühlte ich mich wie eine Hochstaplerin, eine Bürgerliche, die sich in einer Welt verkleidete, die mich nie wirklich akzeptieren würde. Doch Mikel hatte mich ermutigt, meine Rolle als O'Connor anzunehmen, sie mit demselben Selbstbewusstsein zu leben wie er.„Du spielst nicht nur die Rolle, Katherine. Du bist eine O'Connor. Und du verdienst es genauso sehr, hier zu sein wie jeder andere.“Ich holte tief Luft und richtete die Schultern. Ich tat das für ihn. Für uns. Für das Leben, das wir gemeinsam aufbauten.Ich griff nach einem Seidenschal – einem tiefen Smaragdgrün, das meinem Hautton schmeicheln würde –, als ich hinter mir eine vertraute Stimme hörte.„Na, na. Wen haben wir denn da?“Mir stockte der Atem.Ich drehte mich langsam um, mein Herz hämmerte mir bis zum Hals. Brenda stand hinter mir, neben sich ein Einkaufswagen voller Designerkleidung. Ihr Lächeln war scharf und

  • Schwanger vom Rivalen meiner besten Freundin    Das Erwachen

    Jasons SichtIch lag gefühlt stundenlang auf dem Boden, umgeben von den Scherben meines zerbrochenen Stolzes. Das zerbrochene Glas glitzerte im Dämmerlicht, jedes Fragment ein Spiegelbild des Mannes, der ich geworden war – zerbrochen, nutzlos, hoffnungslos verloren.Die Worte meiner Mutter hallten in meinem Kopf wider, jedes einzelne eine neue Wunde.Du bist eine Enttäuschung. Das warst du schon immer. Und das wirst du immer sein.Zum ersten Mal in meinem Leben versuchte ich nicht, den Schmerz zu verdrängen. Ich griff nicht nach einer weiteren Flasche. Ich rief niemanden an, um mich abzulenken. Ich lag einfach nur da und ließ die Last meines Versagens wie Wellen über mich hereinbrechen.Ich dachte an Katherine – wie sie mich in dieser Wohnung angesehen hatte, ihre Augen voller Entsetzen. Ich hatte sie so lange geliebt, aber nie wirklich geliebt. Nicht so, wie sie es verdient hatte. Ich hatte die Vorstellung von ihr geliebt, den Besitzanspruch, die Bestätigung, die sie mir geben konnte

  • Schwanger vom Rivalen meiner besten Freundin    Der zerbrochene Stolz

    Jasons SichtDie Fahrt zurück zu meinem Penthouse war ein einziger Rausch aus Wut und Demütigung. Mein Kiefer pochte an der Stelle, wo Mikels Faust mich getroffen hatte, der Blutgeschmack lag noch immer in meinem Mund. Ich umklammerte das Lenkrad so fest, dass meine Knöchel weiß wurden, meine Sicht verschwamm vor Wut, die mich zu verschlingen drohte.Er war gekommen, um sie zu holen. Er kam wie ein Ritter in glänzender Rüstung, und ich war der Bösewicht, den er besiegen durfte.Ich schlug mit der Faust gegen das Armaturenbrett, der Aufprall durchfuhr meinen Arm. Doch der körperliche Schmerz war nichts im Vergleich zu der brennenden Demütigung, die in meiner Brust brannte.Sie hatte ihn gewählt. Sie hatte ihn tatsächlich gewählt.Ich spielte die Szene immer und immer wieder in meinem Kopf ab – den entsetzten Blick in Katherines Augen, wie sie sich gegen mich gewehrt hatte, wie sie um Hilfe geschrien hatte. Und dann stürmte Mikel wie ein verdammter Held durch die Tür, riss mich von ihr

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    Mikels SichtIch stand lange vor Katherines Tür, die Stirn an das kühle Holz gepresst, und lauschte ihrem ruhigen Atem. Endlich schlief sie.Aber ich konnte nicht zur Ruhe kommen. Noch nicht.Ich stieß mich von der Wand ab und ging den Flur entlang. Meine Schritte hallten in der Stille des Herrenhauses wider. Meine Gedanken rasten, ein Sturm aus Wut, Schuldgefühlen und verzweifelter Sehnsucht. Ich hatte sie gehalten. Ich hatte sie getröstet. Ich hatte ihr versprochen, dass sie in Sicherheit war.Aber ich hatte ihr nicht die Wahrheit gesagt.Ich erreichte mein Arbeitszimmer und schloss die Tür hinter mir. Das leise Klicken des Schlosses klang in dem stillen Raum viel zu laut. Ich schaltete das Licht nicht an. Ich brauchte es nicht. Das Leuchten der Monitore erhellte den Raum bereits und warf Schatten an die Wände.Ich ging zu meinem Schreibtisch und setzte mich. Meine Augen waren auf die Bildschirme gerichtet.Die Aufnahmen der Überwachungskameras. Ich hatte die Kameras schon Wochen v

  • Schwanger vom Rivalen meiner besten Freundin    Die Rettung

    Mikels SichtIch hatte mich noch nie in meinem Leben so schnell bewegt.Im einen Moment war ich noch im Flur, mein Herz hämmerte vor einer unerklärlichen Angst. Im nächsten war ich im Zimmer, meine Hände umklammerten Jasons Kragen und rissen ihn mit solcher Wucht von Katherine weg, dass er gegen die Wand krachte.„Lass sie in Ruhe!“, brüllte ich, meine Stimme bebte vor einer Wut, die ich noch nie zuvor gespürt hatte.Jason rappelte sich auf, seine Augen wild, sein Gesicht rot vor Alkohol und Zorn. „O’Connor. Du kommst gerade noch rechtzeitig –“„Lass es.“ Ich stellte mich zwischen ihn und Katherine und versperrte ihm die Sicht. „Kein Wort mehr. Beweg dich nicht. Atme nicht einmal.“„Oder was?“, lachte Jason, hohl und geistesabwesend. „Du willst mich schlagen? Nur zu. Ich würde es gern sehen.“ Ich habe nicht gezögert.Meine Faust traf seinen Kiefer, der Knall hallte durch die kleine Wohnung. Jason taumelte zurück, fuhr sich mit der Hand übers Gesicht, Blut rann ihm über die Lippe.„Du

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