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Kapitel 65

Author: Annie
last update publish date: 2026-08-26 05:53:38

Ich wartete ein paar qualvolle Sekunden lang und betete im Stillen in meinem Kopf, dass er mir sagen würde, er mache nur Spaß … oder dass es ihm nur so herausgerutscht sei. Irgendetwas, das dem widersprach, was er gesagt hatte. Aber es kam nichts.

Ich spürte ein schmerzhaftes Zusammenziehen in meiner Brust, als mein Herz komplett stillstand. Ich konnte nicht glauben, dass Xander mich so unverblümt abweisen würde … und so erbarmungslos. Ich kam mir vor wie ein absoluter Narr. Ich hatte mir die g
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    „Es ist schon gut, Annie. Ich muss nicht gehen. Mir ist überhaupt nicht peinlich“, versuchte Xander mich zu beruhigen, und seine Stimme klang angestrengt.,Klar!‘ Ich verdrehte die Augen so heftig, dass ich fast meinen eigenen Hinterkopf sah.Er behauptete, es sei ihm nicht peinlich, und doch waren sein ganzes Gesicht, sein Hals und seine Brust röter angelaufen als meine. Er schwitzte in Strömen und schluckte wiederholt schwer, sah aus wie ein Gestrandeter, der nach einem Glas Wasser lechzte.Und wen kümmerte es schon, ob ihm das peinlich war oder nicht?! Ich war diejenige, die vor Scham starb! Ich brauchte ihn dringend aus dem Raum, damit ich meine Scham in Ruhe ausleben konnte.„Du glaubst mir nicht? Hier, ich helfe dir sofort beim Wegräumen, um es zu beweisen“, sagte er und griff nach der winzigen Tasche.Eine Welle der Panik durchzuckte mein gesamtes Nervensystem.„Nein!“, schrie ich auf und stürzte nach vorn, um ihm die Tasche aus seinem festen Griff zu reißen.Es war ein fataler

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    Er zitterte. Seine grauen Augen wichen ängstlich von den meinen ab, während er sich ungeschickt auf seinem Sitz zurechtrückte und unwohl wirkte.Er räusperte sich und versuchte, so etwas wie Kontrolle zurückzugewinnen.„Das... das ist nicht wichtig, Annie“, murmelte er leise und hinterließ bei mir ein tiefes Stirnrunzeln.„Warum ist das nicht wichtig? Ich wüsste es wirklich gerne“, drängte ich und beugte mich nach vorn, um den Druck aufrechtzuerhalten.Xander fing plötzlich wie aus dem Nichts an zu schwitzen. Der Raum war nicht einmal ansatzweise warm.„Annie... ich möchte wirklich nicht darüber reden“, versuchte er kalt zu klingen, scheiterte damit aber kläglich. Seinem Tonfall fehlte jeder Tropfen seiner gewohnten, einschüchternden Schärfe.Meine Augenbrauen zogen sich fest zusammen, während ich sein Gesicht musterte und versuchte, den Wandel in seinem Auftreten zu entschlüsseln. „Xander, verheimlichst du mir etwas? Etwas, das ich nicht wissen soll?“, fragte ich, aber er vermied wei

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