LUST & SÜNDE (Eine Sammlung von dampfenden Wünschen)

LUST & SÜNDE (Eine Sammlung von dampfenden Wünschen)

last updateHuling Na-update : 2026-10-10
By:  Purple VenomIn-update ngayon lang
Language: Deutsch
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Eine Sammlung roher, kompromissloser Erotik, in der die Begierde immer gewinnt. Hinter verschlossenen Türen, in leeren Büros, auf stillen Pfaden und unter demselben Dach — Fremde, Fast-Fremde und Menschen, die eigentlich tabu sein sollten, geben dem nach, wonach sie sich schon lange sehnen. Kein langsames Entfachen. Keine Entschuldigungen. Nur Hitze, Verlangen und die Art von Nächten, die Spuren hinterlassen. Jede Geschichte ist kurz, schmutzig und konzentriert sich auf den Moment, in dem die Kontrolle endgültig zerbricht. Nichts für Leserinnen, die auf ein „Happy End" hoffen — das hier ist für Leserinnen, die wissen, dass jede Begierde nur für den Moment ist. Wenn du nach einem romantischen Meisterwerk suchst, bist du hier falsch, aber wenn du für unheilige und ungesunde Begierden hier bist, sei ein braves Mädchen und knie dich für Daddy hin.

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Kabanata 1

ROH MIT DEM VATER MEINER BESTEN FREUNDIN Kapitel 1

Jeder normale Mensch wäre begeistert davon, einen ganzen Monat bei seiner besten Freundin wohnen zu dürfen, einen ganzen Monat mit ihr zu verbringen, doch Nina freute sich über etwas ganz anderes mehr:

Marcus, den Vater ihrer besten Freundin.

Man fragt sich vielleicht, warum sie sich mehr über den Vater ihrer besten Freundin freut als über ihre beste Freundin selbst.

Nun ja... sagen wir einfach... sie ist nicht wie jeder normale Mensch.

Denn sie sieht den Vater ihrer besten Freundin nicht als Vaterfigur, sie sieht ihn als Mann... einen Mann, den sie will.

Krank? Unangemessen? Verboten? Sie weiß es.

Sie weiß alles; sie weiß, sie sollte nicht daran denken, den Vater ihrer besten Freundin zu küssen, während er redet; sie weiß, sie sollte nicht auf seine Finger starren mit dem Gedanken, wie sie sich zwischen ihren Beinen anfühlen würden; sie weiß, sie sollte nicht auf seine Hose schauen, den Blick auf etwas gerichtet, wo er nicht hingehört.

Sie weiß alles.

Gott weiß, sie hatte versucht, ihre schmutzigen Gedanken zu stoppen; sie hatte sogar das Haus ihrer besten Freundin irgendwann gemieden, weil sie ihn nicht sehen wollte, doch sie sah ihn trotzdem, jedes Mal, wenn er damals in der Highschool ihre beste Freundin abholen kam.

Ja, Highschool.

So lange schon hielten ihre schmutzigen Begierden an.

Sie hatte angefangen, ihn anders wahrzunehmen, vor Jahren schon, noch in der Highschool. Zuerst war es unschuldig gewesen, oder jedenfalls dachte sie das. Doch je älter sie wurde, desto schwerer fiel es ihr, zu ignorieren, was sie fühlte, wann immer er in der Nähe war.

Schlimmer noch, bis zu dem Punkt, dass sie sich jetzt jede Nacht selbst befriedigte, mit dem Bild von ihm im Kopf, der es stattdessen tat, und kam dabei mit seinem Namen auf den Lippen.

Sie wusste, all das war falsch. Er war glücklich verheiratet, und außerdem der Vater ihrer besten Freundin.

„Nina!"

Nina schüttelte den Kopf. Sie verließ ihr Zimmer und ging nach unten, um ihre Mutter in der Küche zu treffen.

„Ja, Mama?"

„Hast du angefangen, deine Sachen zu packen?", fragte ihre Mutter.

„Ja, fast fertig", antwortete Nina.

„Gut, wenn du fertig bist, komm runter zum Abendessen, okay?"

„Alles klar", antwortete Nina und ging zurück nach oben.

Ihre Eltern fuhren auf eine einmonatige Geschäftsreise. Der ursprüngliche Plan war, dass sie allein zu Hause bleiben würde; schließlich war sie rechtlich volljährig und konnte sich selbst versorgen. Doch die Pläne änderten sich, nachdem sie es ihrer besten Freundin erzählt hatte, die ihr anbot, stattdessen bei ihnen zu wohnen.

Ihre Eltern reisten morgen ab, und sie auch.

—AM NÄCHSTEN TAG—

Nina stand auf der Veranda des Hauses ihrer besten Freundin. Sie hob langsam die Hand und klopfte an die Tür. Die Tür öffnete sich fast sofort, und Sophie trat heraus, als hätte sie hinter der Tür gewartet.

„Süße!!!" rief Sophie geradezu und schlang die Arme um Ninas Hals.

„Mädel... du erwürgst mich..." brachte Nina gerade noch heraus.

Sophie löste sich schnell, ihr aufgeregtes Lächeln immer noch im Gesicht. „Sorry, hab dich nur vermisst."

„Wir waren vor zwei Tagen noch zusammen", sagte Nina, während sie ihren Koffer hineinzog. Wenn sie nicht selbst vorangegangen wäre, hätte es Sophie nichts ausgemacht, sie draußen stehen zu lassen, während sie über buchstäblich alles redete, selbst über das Unnötigste.

„Eben, zwei Tage, zwei verdammte Tage." schmollte Sophie und folgte ihr ins Haus.

Nina schüttelte den Kopf, bevor sie völlig erschöpft aufs Sofa sank. „Hol mir wenigstens ein Glas Wasser." verdrehte Nina die Augen.

„Du kannst das hier haben." sagte eine tiefe Stimme ruhig.

Nina erstarrte für eine Sekunde; es war er, Marcus. Sie brauchte sich nicht umzudrehen, um diese Stimme zu erkennen, die etwas mit ihr anstellte.

Sie setzte sich auf, griff nach der kalten Wasserflasche. Sie ließ absichtlich ihren Finger für einen Sekundenbruchteil über seinen streichen, und verdammt, sie hätte dabei fast gestöhnt.

„Danke." brachte sie noch heraus, bevor sie die Flasche öffnete und eine riesige Menge Wasser hinunterstürzte. Jeder hätte gedacht, sie wäre durstig gewesen, doch sie wusste, sie versuchte nur, die Hitze in ihr zu löschen.

„Sind sie schon weg?" fragte Sophie, bezugnehmend auf Ninas Eltern.

„Ja."

„Sophie, hilf ihr ins Gästezimmer; genug geredet." unterbrach Marcus Sophies nächste Worte.

Sophie nickte; sie half Nina mit ihrem Koffer, während sie nach oben gingen. Nina konnte nicht anders, als Marcus noch einen letzten Blick zuzuwerfen. Er sah sie natürlich nicht an; würde er auch nicht. Er hatte keinen Grund dazu. Sie war die Einzige mit diesen kranken Begierden.

Sophie stellte Ninas Koffer neben das Bett, dann blickte sie auf ihr Handydisplay. „Scheiße." fluchte sie.

„Was ist los?" hob Nina eine Augenbraue.

„Ich hab vergessen, einkaufen zu gehen, worum Mama mich gebeten hat; ich muss los", sagte Sophie und eilte aus dem Zimmer, bevor Nina auch nur ein Wort herausbringen konnte. Nach etwa einer Minute hörte Nina die Haustür zufallen.

Sie zog ihren Koffer heran und begann auszupacken, alles im Kleiderschrank zu verstauen.

Nachdem sie fertig war, duschte sie, zog sich ein lässiges Blumenkleid an und ging nach unten. Sie war gerade bei der letzten Stufe, als sie Marcus auf dem Sofa sitzen sah, und sie erstarrte.

Moment... sie waren zu Hause... allein?

Nina schluckte, plötzlich hyperbewusst über ihre Schritte. Sie setzte sich neben ihn aufs Sofa, mit einem angemessenen Abstand zwischen ihnen. Niemand sagte etwas. Die Stille brachte Nina um, denn sie war jetzt so sehr auf seinen Duft fokussiert, und sie wusste, das war etwas, das sie besser nicht weiter verfolgen sollte.

Nina seufzte lautlos; sie brauchte etwas zur Ablenkung. Sie griff nach der Fernbedienung auf dem Tisch, und Marcus tat dasselbe. Ihre Hand erreichte die Fernbedienung zuerst, also lag seine Handfläche nur über ihrer.

Oh Gott! Noch ein Kontakt!!

Ninas Körper zuckte unverhohlen leicht zusammen, doch Marcus bemerkte es offensichtlich nicht; er zog seine Hand zurück und lächelte sie an, diese Art von Lächeln, die ein Vater seiner süßen Dreijährigen schenkt, und das nervte Nina; er sah sie als Kind.

Wie sollte er sie bemerken, wenn er sie nur als Kind sah?

Ninas innerer Konflikt zerstreute sich in dem Moment, als Marcus sich näher zu ihr beugte; Ninas Atem stockte. Was machte er da? Warum kam er näher?

Moment... wollte er sie etwa küssen?

Nina dachte nicht weiter darüber nach, denn ihre Augen schlossen sich sofort, während sie sich ein wenig näher zu ihm lehnte, in der Erwartung, dass er sie küssen würde, doch...

„Nina... alles okay?" Marcus' Stimme zerriss den kleinen Faden Hoffnung, den sie sich aufgebaut hatte.

Sie öffnete langsam die Augen, ihre Wangen röteten sich vor Verlegenheit, während Marcus sie mit verwirrtem Blick ansah, ein kleiner Rest Seife an seinem Zeigefinger. Nina wünschte sich, der Boden würde sich öffnen und sie verschlingen.

Sie war so damit beschäftigt gewesen zu denken, er würde sie küssen, während alles, was er wollte, war... einen Seifenrest aus ihrem Haar zu pulen...?

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