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3: In jeder Hinsicht mein.

Auteur: Teegirl
last update Date de publication: 2026-09-29 17:25:11

Julian wacht auf, als Sonnenlicht durch die halb geöffneten Vorhänge der Hotelsuite schneidet. Sein Körper schmerzt überall – tiefe blaue Flecken an den Hüften, eine beißende Markierung pocht an seinem Nacken, und eine rohe Wundheit zwischen seinen Beinen, die jede Bewegung schmerzhaft macht. Die Laken kleben an seiner Haut, klebrig von den Überresten der gestrigen Raserei.

Der Mann ist ein Biest im Bett!

Enzos Pheromone hängen noch im Raum, aber sie riechen jetzt weit ruhiger, setzen sich mit der Klimaanlage ab.

Enzo steht am Fenster, bereits in einem knackigen schwarzen Hemd und einer Hose gekleidet, und scrollt durch sein Handy. Die beiden dicken Stapel Bargeld bleiben unberührt auf dem Nachttisch.

Julian setzt sich langsam auf und zuckt zusammen, als er nach seinem weggeworfenen Hoodie und der Jeans greift, die auf dem Boden verstreut liegen.

„Du gehst“, stellt Enzo fest, keine Frage. Er dreht sich um, die Augen folgen Julians markiertem Nacken und der Art, wie er zu seiner Kleidung humpelt. Seine silbernen Augen blitzen besitzergreifend auf.

Julian antwortet nicht und zieht seine Jeans mit zitternden Händen wieder hoch.

Enzo runzelt leicht die Stirn. „Gib mir deine Nummer. Ich rufe dich, wenn ich dich wieder brauche. Ich zahle gut.“

Julian hält inne, die Finger verkrampfen sich um die Halskette seiner Mutter. Die Erinnerung an Enzos brutale Stöße, den Knoten, der in ihm anschwoll, die Art, wie sein Körper ihn mit unerwünschter Lust verriet – alles kommt zurück.

Nein. Auf keinen Fall macht er das noch einmal.

Er schüttelt den Kopf. „Nein. Wir hatten einen Deal. Eine Nacht. Das war’s.“

Enzos Augen verdunkeln sich. Noch nie hat es jemand gewagt, ihn abzulehnen. Er steht auf, silberne Augen bohren sich in ihn. „Du hast das Geld genommen. Du hast meinen Knoten genommen. Tu nicht so, als hättest du es nicht auch gemocht – die Art, wie dein Körper auf mich reagiert hat. Ich will mehr.“

Julians Herz pocht, aber er bleibt standhaft, weicht zurück und schafft Abstand zwischen ihnen.

Er zieht den Reißverschluss seines Hoodies zu und ignoriert die frischen blauen Flecken. „Ich bin nicht interessiert. Ich gehe.“ Er greift trotzdem nach den Bündeln Bargeld – Überleben vor Stolz – und stopft sie in seine Tasche. Und bevor Enzo noch ein Wort sagen kann, schlüpft Julian aus der Tür und ignoriert das leise knurrende Warnen des Alphas.

Der Flur fühlt sich endlos an, während er zum Aufzug humpelt, der Knöchel immer noch geschwollen von der Nacht zuvor, aber er hält nicht an. Schaut nicht zurück.

Unten in der Lobby drängt Julian durch die Drehtüren in den hellen Los-Angeles-Morgen. Hupen dröhnen auf der Straße. Touristen machen Fotos vom grandiosen Eingang des Hotels.

Er winkt ein Taxi heran und rutscht mit einem zischenden Schmerzlaut auf den Rücksitz. „Hauptmarkt. Schnell.“ Der Fahrer mustert die blauen Flecken an seinem Nacken argwöhnisch im Rückspiegel, fährt aber los.

Julian klammert sich an die Halskette und atmet schwer. Er hat einen Freund auf dem Markt, dort kann er sich verstecken, bis die Suche abflaut. Dann würde er in eine andere Stadt ziehen und neu anfangen.

Das ist der Plan.

---

Zurück in der Suite schenkt sich Enzo einen schwarzen Kaffee ein und starrt auf die geschlossene Tür. Die Ruhe in seinem Blut summt noch immer – ungewöhnlich, aber süchtig machend. Keine Wut, die unter seiner Haut brodelt, kein Drang, den Raum zu zerstören.

Dieser Omega hat etwas mit ihm gemacht, und er will es wieder fühlen.

Er stellt die Tasse ab und plant bereits seinen nächsten Zug, als es an der Tür klopft.

Zwei seiner Männer treten ein und sehen unruhig aus – die Art von Ausdruck, die sie tragen, wenn sie etwas verbockt haben.

Der Größere, Marco, räuspert sich. „Boss, schlechte Nachrichten. Der Omega, den der verschuldete Vater uns verkauft hat, der, den wir abholen sollten, ist während des Gerangels auf der Sixth weggelaufen.“

Enzo starrt sie an. „Warum erzählt ihr mir das?“ Er winkt ab. „Mir ist irgendein zufälliger Omega egal, mir geht es nur um mein Geld.“

Rico, der Zweite, verlagert das Gewicht von einem Fuß auf den anderen. „Wir dachten nur, der hätte dir gefallen. Jung, unberührt, mit einem hübschen Gesicht. Hat auch wie verrückt gekämpft. Dachten, er würde zu deinen… Vorlieben passen.“

Bevor Enzo sie erneut abwimmeln kann, zieht er sein Handy heraus, wischt zu einem Foto und dreht den Bildschirm zu Enzo.

Es ist körnig, im Dunkeln aufgenommen – Julian steht vor dem Laden seines Vaters, die Kapuze herunter, Groll in den Augen. Sein ruhiger, fast unmerklicher Duft scheint in Enzos Erinnerung noch aus dem Bild zu strahlen.

Oh, also gehörte er ihm schon?

Enzo starrt, als die Erkenntnis ihn hart trifft. Dieselben geröteten Wangen, gegen die er gestern Abend seine Lippen gepresst hatte. Dieselben weiten Augen, in denen Tränen standen, während er jeden Zentimeter nahm.

Derselbe Omega, der vor zehn Minuten aus dieser Suite gegangen war.

Dann trifft ihn genau, warum der Junge so begierig war zu gehen!

Dieser hinterhältige kleine Omega hatte ihm gestern Abend keinen Namen gegeben. Keine Nummer. Nichts Echtes. Er war nicht schüchtern gewesen – er wusste genau, wer Enzo war, und hatte von Anfang an seine Flucht geplant.

Ein dunkles Lächeln breitet sich über Enzos Gesicht aus, langsam und gefährlich. Wenn er es so spielen will.

Der Duft in seinen Pheromonen verändert sich zu besorgniserregender Besessenheit. „Das ist er“, sagt Enzo. „Der Omega, den ich gerade gefickt habe.“

Marco blinzelt, überrascht. „Was? Boss, er hat gerade—“

„Findet ihn.“ Enzos Stimme sinkt. „Jede Straße, jedes Obdachlosenheim, jedes dreckige Motel in dieser Stadt. Prüft Kameras. Zwingt seinen Vater, wenn nötig. Ich will ihn bis heute Abend zurück in meinem Bett.“

Rico zögert. „Er ist nur irgendein weggelaufener Omega. Wir können einen anderen greifen—“

Enzo packt Rico am Kragen und knallt ihn gegen die Wand. „Nein. Dieser hier gehört mir! Bringt ihn mir atmend. Es ist mir egal, was es kostet oder wen ihr verletzt. Durchsucht jede Ecke von Los Angeles. JETZT!“

Die Männer nicken schnell und gehen, ziehen bereits ihre Handys heraus und rufen Verstärkung.

Hinter ihnen dreht sich Enzo zurück zum Fenster und blickt auf die ausgedehnte Stadt darunter. Dieser Junge ist da draußen, humpelt mit seinem Geld durch die Straßen und denkt, er sei entkommen.

Aber er hat keine Ahnung, was auf ihn zukommt.

Er greift nach seinem Handy und wählt eine andere Nummer. „Rede mit Marco für alle Details. Verdoppelt das Kopfgeld. Anonyme Tippleitung. Beschreibung: Einundzwanzig, männlicher Omega, silberne Halskette, verletzter Knöchel. Belohnung für jeden, der ihn sieht.“

Enzo beendet den Anruf, seine Ruhe vertieft sich zu kalter Vorahnung. Die letzte Nacht war nur der Anfang. Julian hatte sein Bett einmal gewärmt.

Und er würde es wieder tun, ob freiwillig oder geschleppt.

---

Einige Meilen entfernt, ahnungslos, bezahlt Julian den Taxifahrer und schlüpft in einen überfüllten Markt, zieht die Kapuze tief ins Gesicht. Er sieht Autos in der Ferne, hält sie aber nur für einen weiteren Teil des Stadtlärms.

Er bemerkt nicht den Mann am Ende des Blocks, der ein Foto von ihm macht.

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  • Sein gekaufter Omega   26: Hast du das schon mal in der Öffentlichkeit getan 2?

    Julian wölbt sich hinein, so peinlich es auch klingt.Er war von einem unberührten Omega zu jemandem geworden, der bei jeder Gelegenheit von Enzos massivem Schwanz durchgenommen wird.Jeder würde verdammt noch mal davon süchtig werden. Nicht, wenn das Monster, das einen gefangen hält, so verdammt gut im Bett ist.Das sagt Julian sich selbst.Das ist der Grund, den er sich gibt, warum er sich so unruhig fühlt, jedes Mal, wenn er denkt, Enzo würde eindringen. Stattdessen neckt der Alpha nur mit der stumpfen Spitze und zieht sich zurück.„I-“ Julian ist jetzt ein zitterndes Chaos. „Enzo, steck ihn einfach rein!“Er ist ein nasses, zitterndes Chaos. Sein Loch leckt Slick, der Schwanz tränkt Vorsamen in sein Hemd.Enzo kichert dunkel hinter ihm und schlägt mit seinem massiven Schwanz auf seinen Hintern. Bevor er ihn durch den nassen Spalt gleiten lässt, neckt, während er am Rand hängen bleibt, bevor er zurückzieht.„F-fuck! Enzo, hör auf… zu spielen!“ weint Julian leise, die Beine zittern.

  • Sein gekaufter Omega   26: Hast du das schon mal in der Öffentlichkeit getan 2?

    „Lieber Enzo Moretti,Sie sind herzlich zu einem exklusiven Abend eingeladen, der von den einflussreichsten Unterweltfamilien der Stadt ausgerichtet wird. Die Teilnahme ist nur auf Einladung, und die Sicherheit ist vollständig gewährleistet.Sie dürfen eine Begleitperson mitbringen. Formelle Kleidung ist obligatorisch. Ihre Anwesenheit wird dringend erwartet.Ah, natürlich. Die Gala, die einmal zweimal im Monat stattfindet und alle aus der Unterwelt zusammenbringt.Enzo hasste es, die Galas zu besuchen. Besonders die der Ashford-Familie – die ganze Nacht nur falsche Lächeln und hinterhältige Kommentare.Aber er musste dort sein.Die besten Deals werden immer dort geschlossen, Groll ausgetragen, und nach dem ganzen Chaos mit Elios, Kane und Peter musste Enzo zeigen, dass er immer noch die Dinge im Griff hat.Darüber hinaus braucht er eine Begleitung. Seine Gedanken wandern sofort zu Julian, der jetzt seit einer Woche im Anwesen eingesperrt ist.Enzo beschließt, ihn mitzunehmen.--Spät

  • Sein gekaufter Omega   24: Lasst uns eine Pause machen

    Enzo und sein Konvoi fahren um genau sieben Uhr morgens zurück ins Anwesen.Das Hauspersonal rührt sich um ihn herum – alle erschüttert von allem, was in der letzten Woche passiert ist.Enzo entlässt sie nach ein paar Worten, bevor er Marco und Rico in sein Büro ruft.„Macht eine vollständige Überprüfung jedes Mitarbeiters in diesem Anwesen“, befiehlt er. Sie nicken sofort, obwohl ihre Gesichter von Erschöpfung gezeichnet sind, als er fortfährt.„Jeden Mann in unseren Reihen. Jede Allianz von hier bis Italien. Niemand ist ausgeschlossen, egal wie groß.“„Ja, Boss.“„Ruft all unsere Kontakte an. Rundet die Kanten ab – leise. Keine losen Fäden.“Marco nickt. „Verstanden, Boss. Aber wir müssen vielleicht deine Familie kontaktieren…“„Tut, was nötig ist!“ Enzos Kiefer spannt sich an und ignoriert die kleine Furcht, die damit einhergeht, sich mit seiner Familie auseinandersetzen zu müssen. „Aber fangt mit DIESEM ‚Raum‘ an. Ich will genau wissen, wie Elios Zugang zu diesen Aufnahmen hatte.“

  • Sein gekaufter Omega   23: Verrat ist eine Bitch 3

    „Vollständige Stadtsperre“, befiehlt Enzo. „Jeder Hafen, jede Autobahn, jedes Safehouse, das wir kontrollieren. Überwachung auf jeder Kamera in Los Angeles – Verkehr, privat, sogar die verdammten Geldautomaten. Marco, koordiniert mit unseren Kontakten bei der Polizei. Rico, mobilisiert jeden Mann, den wir haben. Ich will Elios vor Sonnenaufgang. Lebendig.“Während seine ‚verbleibenden‘ Männer langsam hinausgehen, bleibt Enzo mitten in seinem Anwesen stehen, das Blut kocht bei dem ganzen Aufruhr.Wenn Elios es geschafft hatte, aus seiner Villa zu entkommen, während sie abgeriegelt war, bedeutete das, dass er mehr Hilfe hatte, als Enzo gedacht hatte.Darüber hinaus hatte er sich gesorgt, dass Elios versuchen würde, Julian aus Rache zu verletzen. Zum Glück war er wohlbehalten in seinem Zimmer, obwohl er so viele Antworten verlangte, die Enzo noch nicht bereit war zu geben.Er stellt sich vor, es wäre Julian, der plötzlich verschwunden wäre. Auch mit seinen sturen Tendenzen – er würde tro

  • Sein gekaufter Omega   22: Verrat ist eine Bitch 2

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    Marco und Rico zerren Eli aus seinem Zimmer und in den Verhörraum hinter der Villa, kurz nach Morgengrauen.Sie hatten zumindest einen Kampf erwartet. Flehen? Aber da ist nichts. Eli, oder Elios, bleibt völlig ruhig, als er in den Metallstuhl gestoßen wird, die Handgelenke hinter dem Rücken gefesselt.Seine weichen braunen Locken sind unordentlich und fallen gegen seine Schläfe. Aber seine haselnussbraunen Augen glänzen vor krankem Amüsement. Er sieht nicht verängstigt aus – trägt nur ein schwaches Lächeln, das seine Augen nicht ganz erreicht.Enzo steht vor ihm, silberne Augen brennen vor kaum zurückgehaltener Wut. Sein linker Arm ist verbunden und pocht, aber er ignoriert den Schmerz.„Du bist nicht Eli“, sagte Enzo mit tiefer Stimme. „Also wer zum Teufel bist du!?“Seine Haut summt immer noch vor dem Drang zu töten nach dem Kampf am Container. Und wäre da nicht diese paar Stunden mit Julian gewesen, hätte er sich längst auf den Bastard gestürzt, bevor er überhaupt in den Stuhl gesc

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