LOGINJulian kauert sich in die hintere Sitzbank eines schäbigen Diners am Marktplatz. Sein Freund Marcus, ein Beta, der als Kellner in einem Café arbeitet, schiebt ihm einen Kaffee über den Tisch.
„Du siehst aus wie die Hölle, Jules. Dieser Knöchel ist doppelt so dick, wie er sein sollte. Was zum Teufel ist passiert?“ Julian lässt die Kapuze oben, versteckt den Knutschfleck – eher eine Bissmarke – an seinem Nacken und streicht mit den Fingern über die silberne Halskette, die unter seinem Hemd verborgen liegt. „Schlechter Deal. Ich bin weggelaufen. Bleibe nicht lange. Sie suchen vielleicht schon nach mir.“ Er erwähnt Enzos Namen nicht, er kann Marcus nicht so in Gefahr bringen. Marcus ist die einzige Person, die sich jemals um ihn gekümmert hat, nachdem seine Mutter gestorben war. Der Beta runzelt die Stirn, stellt aber keine weiteren Fragen. „Dann bleib heute Nacht bei mir. Wir finden irgendwas raus—“ Die Tür des Diners knallt auf, bevor er überhaupt fertig sprechen kann. Und drei große Männer in dunklen Anzügen stürmen herein, die Augen fixieren die Sitzbank. Julian bricht fast in Tränen aus. Enzos Männer. Wie zum Teufel haben sie ihn hier aufgespürt? Dieser Ort ist versteckt. Hat dieser Bastard ihn verfolgen lassen? Marcus geht bereits in Kampfhaltung und versucht, sie zu blockieren, als könnte er die riesigen Bizepse an ihren Armen nicht sehen. Es ist fast komisch. „Lauf einfach! Geh!“ zischt Julian ihm zu, aber es ist zu spät. Ein Mann packt Marcus am Kragen und rammt ihm eine Faust in den Magen. Marcus krümmt sich mit einem Stöhnen zusammen und hustet Blut. Ein weiterer Schlag trifft seinen Kiefer und spaltet seine Lippe. Blut spritzt auf den Boden. „Halt dich da raus, Beta“, knurrt der Mann. „Dieser Omega gehört jetzt jemand anderem.“ Marcus versucht zurückzuschlagen, bekommt aber ein Knie in die Rippen und bricht keuchend zusammen. Julian versucht zu helfen, aber raue Hände packen ihn und zerren ihn aus der Sitzbank. Sein geschwollener Knöchel flammt vor Schmerz auf, als sie ihn zum Ausgang schleifen. Niemand sonst wagt es, einzugreifen, die wenigen Gäste starren, schauen aber schnell weg – in Los Angeles mischt sich niemand in solche Dinge ein. „Lasst mich los!“ schreit Julian und wehrt sich, während sie hinausgehen, aber seine Anstrengungen sind nutzlos. Ein Tuch wird über seinen Mund gepresst. Seine Sicht wird verschwommen, als sie ihn in den Fond eines schwarzen SUVs stoßen. Marcus stöhnt vor Schmerz und versucht, ihnen hinterherzulaufen, schafft es aber nicht rechtzeitig. Bevor er den Eingang erreicht, fährt der SUV bereits los. Julian versucht im Auto, dem Betäubungsmittel zu widerstehen, aber es zieht ihn trotzdem unter, sein Körper wird schlaff im Griff des Mannes. Als er aufwacht, ist seine Haut gegen weiche, teure Laken gepresst. Er ist in einer riesigen Villa in einer Gegend, die er nicht kennt – bodentiefe Fenster und eine Millionen-Dollar-Aussicht. Der ganze Ort schreit nach Luxus und Reichtum. Seine Hände sind hinter dem Rücken mit Kabelbindern gefesselt. Zwei Männer stehen Wache, als die Türen aufgehen und Enzo den Raum betritt, in einfacher Kleidung – einer Jogginghose und einem schwarzen engen T-Shirt, das sich über seine Brust spannt, tätowierte Hände freiliegend. Julian trifft seinen Blick und fragt sich erneut, wie dieser attraktive Mann so grausam sein kann. In seiner rechten Hand hält er eine teuer aussehende goldene Pistole, und sein Ausdruck ist völlig selbstgefällig. Er bleibt nur Zentimeter vor Julian stehen und hebt das Kinn des Omegas mit dem Lauf der Waffe an. Das Metall ist kalt gegen seine Haut. „Du bist vor mir weggelaufen“, sagt Enzo mit tiefer, überraschend ruhiger Stimme. „Obwohl du wusstest, dass du mein Eigentum bist. Ich habe dich fair und ehrlich gekauft. Dein Vater hat dich verkauft. Dann hast du zugelassen, dass ich dieses enge Loch roh ficke, dich verknote und trotzdem gedacht, du könntest verschwinden? Dass ich dich nicht finden würde!?“ Julian zittert, die Augen weit auf die Waffe gerichtet. „Bitte… Ich habe nichts davon gewollt. Lass mich einfach gehen. Ich sage niemandem etwas.“ „Jemandem sagen? Du denkst, ich habe Angst?“ Enzos Spott klingt fast sanft, aber seine Augen brennen immer noch vor Besitzgier. Julian schluckt schwer. Er drückt die Waffe fester unter Julians Kiefer und zwingt seinen Kopf zurück. „Ich weiß, dass ich es mag, wenn du bettelst, aber ich kann dich nicht gehen lassen, auch wenn du so hübsch klingst.“ Seine silbernen Augen verdunkeln sich mit Absicht. „Du gehörst jetzt mir. Dein Duft beruhigt meine Wut. Dein Körper nimmt meinen Knoten, als wäre er dafür gemacht. Weglaufen macht mich nur hungriger, dich härter zu brechen.“ Julian hält den Atem an vor Angst. Wer zum Teufel macht jemandem Komplimente mit einer Waffe am Kopf!? „Was kann ich dann tun, um das wiedergutzumachen?“ murmelt Julian leise. „Dinge wieder gutmachen?“ Enzo legt die Waffe beiseite, tritt aber nicht zurück. Er zieht seine Jogginghose langsam herunter, die Augen auf Julian gerichtet, und befreit seinen dicken Schwanz, der bereits hart ist und nur vom Nahsein leckt. „Dann öffne deinen Mund. Zeig mir, wie leid es dir tut.“ Julian starrt auf den harten, großen Schwanz vor sich und schluckt schwer. Wie zum Teufel soll das Ding in seinen Mund passen!? „Ich mache das nicht“, murmelt er. „I-Ich kann nicht.“ Bevor er das letzte Wort ausspricht, packt Enzo ungeduldig sein Kinn. „Du versuchst also nicht mehr, die Dinge wieder gutzumachen? Nein?“ Er greift in Julians Haar und schiebt die Spitze seines Schwanzes an seinen Lippen vorbei, verzweifelt danach, die Hitze des Omegas wieder zu spüren. Julian würgt, als Enzo tief stößt und seinen Mund füllt. Der Geschmack füllt seinen Mund; salzig, moschusartig. Enzo wirft den Kopf in einem stummen Stöhnen zurück und fickt mit langsamen, tiefen Stößen in seinen Mund. Julian hasst die Art, wie sein Körper reagiert. Hasst, dass der gesamte Widerstand irgendwie verfliegt, sobald er Enzos Schwanz in sich hat. Sein Schwanz zuckt trotz allem in seiner Jeans. „Oh, Gott“, stöhnt der Mafioso, die Augen halb geschlossen. „Sogar dein Mund fühlt sich so gut an.“ Er trifft wiederholt den hinteren Teil von Julians Rachen und ignoriert den Würgereflex oder den unordentlichen Speichel, der auf die Marmorböden tropft. Julian kämpft bei jedem tiefen Stoß um Luft. Sein eigener Körper reagiert schändlich – seit seiner Nacht mit Enzo gestern kann er sich selbst schwach riechen. Enzo bemerkt es und lacht dunkel. „Sieh dich an. Du bist schon erregt? Nur weil du meinen Schwanz lutschst?“ Die Stöße werden schneller, der Griff enger, er benutzt sein Haar wie Zügel, die Bauchmuskeln spannen sich an, während er dem Höhepunkt hinterherjagt, bereits so nah am Rand. Und mit einem tiefen Stöhnen begräbt er sich bis zum Ansatz und kommt, flutet Julians Rachen mit dicken Strängen Sperma. Julian schluckt krampfhaft, der Rachen arbeitet überraschend, um jeden Tropfen aufzunehmen, obwohl etwas über sein Kinn läuft. Enzo hält ihn fest, bis zum letzten Tropfen, zieht dann langsam heraus und schmiert das Chaos über Julians geschwollene Lippen. „Du gehörst jetzt mir, Julian Reid“, erklärt Enzo mit rauer, zufriedener Stimme. Er steckt sich weg und hockt sich hin, wischt mit dem Daumen über Julians schweißnasse Schläfe. „Zum Benutzen, wann immer der Rut zuschlägt. Zum Ficken, bis du deinen eigenen Namen vergisst. Zum Behalten, bis dein Duft jeden Sturm in meinem Blut beruhigt.“ Er tätschelt seine Wange. „Versuch noch einmal wegzulaufen, und ich werde nicht so sanft sein.“ Julian hustet, die Brust hebt und senkt sich heftig, Sperma und Speichel bedecken seine Zunge. Der Raum fühlt sich wie ein luxuriöser Käfig an, die Stadtlichter darunter verspotten seine verlorene Freiheit. Enzo erhebt sich und gibt den Wachen ein Zeichen. „Macht ihn sauber. Sorgt dafür, dass er alles hat, was er braucht. Ich brauche mein Spielzeug stark genug, um zu überleben, was kommt.“ Und während sie Julian wegschleppen, die Beine schwach und der Rachen wund, treffen seine Augen ein letztes Mal Enzos. Er erschaudert vor dem dunklen Hunger in den Augen des Alphas. In diesem Moment versteht er endlich eine schreckliche Wahrheit: Es gibt kein Entkommen vor Enzo Moretti. --- Irgendwo weit weg, in einem anderen Hochhaus mit Blick auf die Stadt, senkt ein Mann das Whiskyglas in seiner Hand, als der Bericht ihn erreicht. „Enzo Moretti hat endlich einen Omega behalten?“ wiederholt er mit einem dunklen Lachen. Sein Assistent schaut zu Boden. Er summt und nimmt einen weiteren Schluck der goldenen Flüssigkeit. „Interessant. Sehr interessant.“Julian wölbt sich hinein, so peinlich es auch klingt.Er war von einem unberührten Omega zu jemandem geworden, der bei jeder Gelegenheit von Enzos massivem Schwanz durchgenommen wird.Jeder würde verdammt noch mal davon süchtig werden. Nicht, wenn das Monster, das einen gefangen hält, so verdammt gut im Bett ist.Das sagt Julian sich selbst.Das ist der Grund, den er sich gibt, warum er sich so unruhig fühlt, jedes Mal, wenn er denkt, Enzo würde eindringen. Stattdessen neckt der Alpha nur mit der stumpfen Spitze und zieht sich zurück.„I-“ Julian ist jetzt ein zitterndes Chaos. „Enzo, steck ihn einfach rein!“Er ist ein nasses, zitterndes Chaos. Sein Loch leckt Slick, der Schwanz tränkt Vorsamen in sein Hemd.Enzo kichert dunkel hinter ihm und schlägt mit seinem massiven Schwanz auf seinen Hintern. Bevor er ihn durch den nassen Spalt gleiten lässt, neckt, während er am Rand hängen bleibt, bevor er zurückzieht.„F-fuck! Enzo, hör auf… zu spielen!“ weint Julian leise, die Beine zittern.
„Lieber Enzo Moretti,Sie sind herzlich zu einem exklusiven Abend eingeladen, der von den einflussreichsten Unterweltfamilien der Stadt ausgerichtet wird. Die Teilnahme ist nur auf Einladung, und die Sicherheit ist vollständig gewährleistet.Sie dürfen eine Begleitperson mitbringen. Formelle Kleidung ist obligatorisch. Ihre Anwesenheit wird dringend erwartet.Ah, natürlich. Die Gala, die einmal zweimal im Monat stattfindet und alle aus der Unterwelt zusammenbringt.Enzo hasste es, die Galas zu besuchen. Besonders die der Ashford-Familie – die ganze Nacht nur falsche Lächeln und hinterhältige Kommentare.Aber er musste dort sein.Die besten Deals werden immer dort geschlossen, Groll ausgetragen, und nach dem ganzen Chaos mit Elios, Kane und Peter musste Enzo zeigen, dass er immer noch die Dinge im Griff hat.Darüber hinaus braucht er eine Begleitung. Seine Gedanken wandern sofort zu Julian, der jetzt seit einer Woche im Anwesen eingesperrt ist.Enzo beschließt, ihn mitzunehmen.--Spät
Enzo und sein Konvoi fahren um genau sieben Uhr morgens zurück ins Anwesen.Das Hauspersonal rührt sich um ihn herum – alle erschüttert von allem, was in der letzten Woche passiert ist.Enzo entlässt sie nach ein paar Worten, bevor er Marco und Rico in sein Büro ruft.„Macht eine vollständige Überprüfung jedes Mitarbeiters in diesem Anwesen“, befiehlt er. Sie nicken sofort, obwohl ihre Gesichter von Erschöpfung gezeichnet sind, als er fortfährt.„Jeden Mann in unseren Reihen. Jede Allianz von hier bis Italien. Niemand ist ausgeschlossen, egal wie groß.“„Ja, Boss.“„Ruft all unsere Kontakte an. Rundet die Kanten ab – leise. Keine losen Fäden.“Marco nickt. „Verstanden, Boss. Aber wir müssen vielleicht deine Familie kontaktieren…“„Tut, was nötig ist!“ Enzos Kiefer spannt sich an und ignoriert die kleine Furcht, die damit einhergeht, sich mit seiner Familie auseinandersetzen zu müssen. „Aber fangt mit DIESEM ‚Raum‘ an. Ich will genau wissen, wie Elios Zugang zu diesen Aufnahmen hatte.“
„Vollständige Stadtsperre“, befiehlt Enzo. „Jeder Hafen, jede Autobahn, jedes Safehouse, das wir kontrollieren. Überwachung auf jeder Kamera in Los Angeles – Verkehr, privat, sogar die verdammten Geldautomaten. Marco, koordiniert mit unseren Kontakten bei der Polizei. Rico, mobilisiert jeden Mann, den wir haben. Ich will Elios vor Sonnenaufgang. Lebendig.“Während seine ‚verbleibenden‘ Männer langsam hinausgehen, bleibt Enzo mitten in seinem Anwesen stehen, das Blut kocht bei dem ganzen Aufruhr.Wenn Elios es geschafft hatte, aus seiner Villa zu entkommen, während sie abgeriegelt war, bedeutete das, dass er mehr Hilfe hatte, als Enzo gedacht hatte.Darüber hinaus hatte er sich gesorgt, dass Elios versuchen würde, Julian aus Rache zu verletzen. Zum Glück war er wohlbehalten in seinem Zimmer, obwohl er so viele Antworten verlangte, die Enzo noch nicht bereit war zu geben.Er stellt sich vor, es wäre Julian, der plötzlich verschwunden wäre. Auch mit seinen sturen Tendenzen – er würde tro
Enzo steht immer noch mitten im schwach beleuchteten Verhörraum, als der Bericht zurückkommt.Er überfliegt ihn hastig – bereits am Ende seiner Geduld –, aber seine Stirn runzelt sich, als er nichts findet.Anscheinend hat Elios so lange vorgegeben, Eli zu sein, dass es keinen Eintrag über den Tod des echten Eli gibt.Enzo runzelt die Stirn über sie. „Das ist alles?“Sie nicken entschuldigend. „Ja, Boss.“Er dreht sich zurück zu Elios, der sie immer noch amüsiert beobachtet. Seine Lippen sind zu einem breiten Lächeln gezogen.„Dann musst du mich wohl fragen…“ beißt er heraus. „Nicht alles lässt sich mit Geld finden, Enzo.“Enzos silberner Blick verengt sich, der Kiefer fest zusammengekniffen. Elios spielt klar mit ihm, und er ist verdammt müde.„Rede“, verlangt Enzo und drückt den Lauf seiner Waffe gegen Elios’ Schläfe. „Du willst, dass ich zahle? Du willst, dass ich Schuld empfinde? Dann sag mir, wofür zum Teufel ich zahle!?“Zum ersten Mal seitdem zeigt das Auge des jüngeren Mannes
Marco und Rico zerren Eli aus seinem Zimmer und in den Verhörraum hinter der Villa, kurz nach Morgengrauen.Sie hatten zumindest einen Kampf erwartet. Flehen? Aber da ist nichts. Eli, oder Elios, bleibt völlig ruhig, als er in den Metallstuhl gestoßen wird, die Handgelenke hinter dem Rücken gefesselt.Seine weichen braunen Locken sind unordentlich und fallen gegen seine Schläfe. Aber seine haselnussbraunen Augen glänzen vor krankem Amüsement. Er sieht nicht verängstigt aus – trägt nur ein schwaches Lächeln, das seine Augen nicht ganz erreicht.Enzo steht vor ihm, silberne Augen brennen vor kaum zurückgehaltener Wut. Sein linker Arm ist verbunden und pocht, aber er ignoriert den Schmerz.„Du bist nicht Eli“, sagte Enzo mit tiefer Stimme. „Also wer zum Teufel bist du!?“Seine Haut summt immer noch vor dem Drang zu töten nach dem Kampf am Container. Und wäre da nicht diese paar Stunden mit Julian gewesen, hätte er sich längst auf den Bastard gestürzt, bevor er überhaupt in den Stuhl gesc






