เข้าสู่ระบบEs war, als bäte er sie, wieder zu ihm zurückzufinden. Wieder die Frau zu sein, die unbeschwert lächelte, ohne die Anspannung dieses Morgens.Trotz allem lag Cale daran, wie es ihr ging.„Natürlich.“ Lydia lächelte schwach und legte ihre Hand in seine.Ihre Finger verschränkten sich.Andrew trat rasch vor und öffnete ihnen die Tür zum Wagen. Kurz darauf fuhr Cale vom Museum los. Das leise Brummen des Motors erfüllte die Stille im Wagen.Lydia lehnte sich zurück und schaute aus dem Fenster. Berlin zog an ihr vorbei, doch sie nahm kaum etwas davon wahr.In Gedanken war sie noch immer in diesem Gang.Noch immer bei Naomi.Sie fragte sich, was nun auf die junge Frau zukam.„Also ... deine Einkäufe.“ Cales Stimme durchbrach die Stille. Sein Ton war unbeschwert, doch er lenkte ihre Aufmerksamkeit ganz bewusst wieder auf sich.Lydia warf ihm einen kurzen Blick zu. „Was ist damit?“„Nichts.“ Seine Mundwinkel hoben sich leicht. „Ich habe nur nicht damit gerechnet. So kenne ich dich g
„Wo ist sie?“, fragte Lydia verwirrt.Ihr Blick suchte weiter nach der jungen Frau, mit der sie eben noch sprach. Als sie den Toilettenbereich verließ, wurden ihre Schritte langsamer. Ihr Atem ging noch immer etwas ungleichmäßig, als ließe sie dort etwas zurück.Keinen Gegenstand. Keinen Laut.Ein Gefühl.Eines, das sie nicht abschütteln konnte.Vor allem das Bild von Naomi ließ sie nicht los. Durchnässt, mit gesenktem Kopf, alles schweigend ertragend. Es setzte sich in ihren Gedanken fest und wollte nicht verblassen.„Was, wenn sie krank wird?“, murmelte Lydia besorgt. „Und ... richtig. Ihr Handgelenk. Sie ist verletzt. Ist sie vielleicht gestürzt?“Noch bevor sie Antworten finden konnte, kam ihr jemand mit hastigen Schritten entgegen, leicht außer Atem.„Frau Miller.“Lydia drehte sich um und zwang sich zu einem höflichen Lächeln.„Ist alles in Ordnung?“, fragte der Museumsführer, diesmal vorsichtiger. In seiner Stimme lag Besorgnis, aber auch Neugier angesichts ihrer verän
Naomi nickte erneut, ohne zu zögern. „Ach, ich sollte weiterarbeiten.“ Sie nahm ein paar Putzutensilien zur Hand und beeilte sich, doch dann –„Au!“ Sie verzog das Gesicht und griff sich unwillkürlich ans Handgelenk.Dort zeichnete sich ein dunkler Bluterguss ab.„Ich muss weiter“, fügte sie hastig hinzu.„Ist alles in Ordnung?“, fragte Lydia erschrocken.Die junge Frau war verletzt.Naomi öffnete den Mund, um zu antworten, doch da näherten sich Schritte. Eine Frau kam mit energischen Schritten herein. Kaum erblickte sie Naomi, verfinsterte sich ihre Miene.„Was machst du hier?“Naomi senkte sofort den Kopf. „Ich putze gerade –“„Putzen?“, fiel ihr die Frau scharf ins Wort. „Warum stehst du dann hier nur herum?“„Ich habe nur –“„Keine Widerrede!“Ihre Stimme peitschte durch den Raum, scharf und laut. Mit einem Mal lag Spannung in der Luft. Unverhohlene Verachtung lag in ihrem Blick, ihr Ärger stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben.„Weißt du eigentlich, wie viel Zeit
An diesem Nachmittag strahlte der Himmel über Berlin, doch Lydias Stimmung war alles andere als heiter. Ziellos schlenderte sie durch einen Stadtpark und ließ sich einfach von ihren Schritten treiben. Das Rascheln der Bäume, der sanfte Wind, die Menschen um sie herum – all das rückte in den Hintergrund.Ihre Gedanken kreisten nur um eines.Cale.Und um alles, was er ihr verheimlichte.„Möchten Sie sich einen Moment setzen?“, fragte Andrew vorsichtig und hielt dabei respektvoll Abstand.„Nein“, erwiderte Lydia knapp, ohne sich auch nur zu ihm umzudrehen. „Gehen wir weiter.“Andrew nickte. Ihre veränderte Stimmung entging ihm nicht, doch wie immer stellte er keine weiteren Fragen.Vom Park aus zog es Lydia in ein Einkaufsviertel.Und dort kannte sie kein Halten mehr.„Die da“, sagte sie und deutete auf eine Handtasche. „Und das da auch.“„Selbstverständlich.“Aus einem Geschäft wurden zwei.Aus zwei wurden drei.Lydia kaufte ohne Zögern alles, was ihr gefiel. Schuhe, Kleidun
Das Hochhaus erhob sich mitten in einem Berliner Geschäftsviertel. In den großen Glasflächen spiegelte sich der helle Mittagshimmel, während unten der Verkehr gleichmäßig dahinfloss. Cales Wagen hielt vor dem Haupteingang. Sofort trat ein Mitarbeiter vor und empfing ihn mit routinierter Höflichkeit.„Willkommen, Herr Miller. Sie werden bereits erwartet.“Cale nickte knapp und betrat das Gebäude. Er bewegte sich ruhig und bedächtig, während sein Blick unauffällig jedes Detail seiner Umgebung erfasste. Der Ort eignete sich für ein Treffen. Ruhig, überschaubar und zentral gelegen.Der Aufzug brachte ihn nach oben. Anschließend führte ihn ein Assistent zu einem exklusiven Café im Gebäude. Es war nur schwach besucht und offenbar einem ausgewählten Kreis vorbehalten. Dezente Eleganz prägte den Raum, in der Luft hing ein leichter Kaffeeduft.„Cale.“Die Begrüßung kam, bevor er selbst etwas sagen konnte.Ein Mann erhob sich lächelnd von seinem Platz. Brandon. Tadellos gekleidet, gelassen
Der Morgen begann ruhig.Beim Frühstück herrschte eine seltsame Stille. Sie war nicht gerade peinlich, doch angenehm war sie auch nicht. Nur das leise Klirren des Bestecks war zu hören, hin und wieder unterbrochen von einem Atemzug. Ein richtiges Gespräch kam nicht zustande.Lydia sah häufiger auf ihren Teller als zu Cale. Am Appetit lag es nicht. Ihr gingen einfach zu viele Gedanken durch den Kopf, zu viele Fragen, die sie nicht unbefangen stellen konnte.Cale hingegen schien vollkommen entspannt.Ruhig. Beherrscht. Als gäbe es nichts mehr zu besprechen. Er frühstückte mit einer Selbstverständlichkeit, die beinahe beunruhigend war.Schließlich legte er das Besteck beiseite.„Ich muss für eine Weile weg.“Lydia hob den Kopf und sah ihn an.Mehr sagte er nicht, doch sofort fragte sie sich, wohin er wollte, wen er traf und weshalb.Bevor sie eine dieser Fragen aussprechen konnte, fuhr Cale fort.„Ich treffe mich nicht mit Naomi.“Lydia hielt inne. Ihr Gesichtsausdruck veränder
„Sag mal … bist du völlig verrückt geworden?“Althea verstand nur zu gut, warum ihre beste Freundin so reagierte, mit einem Gesichtsausdruck, der vor blanker Fassungslosigkeit förmlich erstarrte. Sie hatte Lydia alles erzählt – und obwohl keine einzige Träne gefallen war, wusste Lydia genau, wie ti
Es wäre gelogen zu behaupten, dass es Althea nicht verletzen würde. Und es wäre scheinheilig zu behaupten, sie sei nicht traurig oder enttäuscht. Aber … was hätte sie tun können? Nichts konnte diesen Lauf der Dinge aufhalten. Nicht einmal der Mann, auf den sie einst zu vertrauen glaubte, war auf ihr
„Bist du völlig von Sinnen?“, fuhr Catherine Callister – oder einfach Kate – sie an, und ihre gellende Stimme zerriss die Ruhe des Gartens wie ein Messerstich. Ihre perfekt gepflegten Finger krallten sich so fest in Altheas Schulter, dass die zierliche Frau ins Wanken geriet. Die leichte Plastikgieß
„Ich werde wieder heiraten“, sagte Daven. „Und ich sage es nur einmal. Ich werde dich nicht um Erlaubnis bitten.“Er setzte seine Kaffeetasse mit einem harten Klirren ab – und beendete damit ein Frühstück, das er nicht einmal berührt hatte.Althea stand reglos neben dem langen Esstisch aus weißem







