Home / Romantik / Sündige Versuchungen / Lektionen in Korruption 5

Share

Lektionen in Korruption 5

Author: Oletta
last update publish date: 2026-09-10 23:19:53

LYDIAS PERSPEKTIVE

Am nächsten Morgen wachte ich auf, und die Erinnerung an die vergangene Nacht lastete schwer auf mir. Einen Moment lang starrte ich an die Decke und versuchte mir einzureden, alles sei nur ein Traum gewesen. Doch das Ziehen zwischen meinen Beinen belehrte mich eines Besseren: Es war absolut real. Nachdem wir uns beide beruhigt hatten, hatte Daniel mich so gut es ging gesäubert und nach Hause gebracht – nicht ohne mich zuvor zu küssen, als wäre er ausgehungert gewesen.

Ich griff nach meinem Handy auf dem Tisch und entdeckte eine neue Nachricht von Daniel:

„Heute Abend bei mir? 20 Uhr. Ich will dich wiedersehen, Schöne.“

Die versteckte Absicht hinter seiner Nachricht entging mir nicht. Meine Beine zogen sich unwillkürlich zusammen, als ich an die Geschehnisse der letzten Nacht dachte.

Am Abend stand ich vor seiner Wohnungstür; mein Herz hämmerte, während ich sie anstarrte. Als sie sich öffnete, stand Daniel da. Einen Moment lang sagte keiner von uns ein Wort; sein Blick wanderte über mich und verweilte gerade lange genug, um mich an alles zu erinnern, was in der Nacht zuvor geschehen war.

„Du bist gekommen.“

„Du hast mich darum gebeten.“

„Ich hätte nicht gedacht, dass du wirklich kommst.“

Ich trat ein.

Die Tür fiel hinter mir ins Schloss, und augenblicklich kehrte die vertraute Spannung zurück – nur gab es diesmal keinen Kirchenparkplatz, keine Dunkelheit und keine Ausrede, wir hätten nicht gewusst, was wir taten. Daniel kam näher.

„Bist du sicher?“

Ich nickte.

Er musterte mein Gesicht ein letztes Mal, bevor er meine Hand ergriff; die Geste war überraschend sanft.

„Dann bleib.“

Ich blieb.

Und als er mich näher zu sich zog, wusste ich genau, worauf dieser Abend hinauslaufen würde. Er drehte sich um und ging in Richtung Küche.

„Was kann ich dir anbie...“ Ich war geil und hatte absolut keine Lust auf Smalltalk; ich trat vor ihn und küsste ihn.

Der Kuss war langsam und sinnlich, als wollten wir den Augenblick festhalten, als wäre es das letzte Mal, dass wir die Lippen des anderen kosten durften. Ich schwankte leicht, den Rücken zu ihm gekehrt, die Handflächen flach auf die Marmorplatte gestützt.

Finger schlossen sich um meine Taille, hakten sich in die Gürtelschlaufen meiner Jeans und zogen meinen Hintern fest gegen seinen Schritt. Er drängte mich in leichter Schräglage über die Theke; seine heiße Brust presste sich gegen meinen Rücken, und seine Lippen umschlossen meine Ohrmuschel. Mein Körper reagierte augenblicklich; ich glühte und pulsierte. Ich wölbte den Rücken und drückte mich rückwärts gegen seinen Schwanz.

Er packte meine Hüften und hielt sie auf Abstand, kontrollierte das Tempo und ließ mich zappeln. Sein Mund kehrte zu meinem Ohr und meinem Hals zurück; er neckte und küsste meine empfindliche Haut und verführte mich mit seinem heißen Atem.

„Ich bin nervös“, flüsterte ich.

„Brauchst du nicht zu sein.“ Er stand hinter mir, öffnete den Knopf meiner Jeans und zog den Reißverschluss herunter. „Ich beiße nicht.“

Seine große Hand glitt in meine Hose und unter meinen Slip; seine Finger strichen über meine Klitoris und drangen in meine Schamlippen ein. Seine andere Hand umfasste meinen Hals und zog meinen Kopf zurück an seine Schulter. Währenddessen bearbeitete sein Mund weiterhin die empfindliche Stelle unter meinem Ohr.

Er drückte meinen Rücken flach gegen sich, während seine geübten Finger in meiner Hose arbeiteten, mit meinem Schlitz spielten und meinen Eingang neckten. Die Hand an meinem Hals kontrollierte meinen Kopf, den er dicht an seinen eigenen hielt. Die Stoppeln an seinem Kiefer rieben an meiner Wange, als er sein Gesicht an meinem Hals und in meinem Gesicht rieb.

Dann drang er mit zwei steifen Fingern in mich ein. Mein Herz setzte aus, meine Beine gaben nach, und mir stockte der Atem. Ich hatte mich noch nie so lebendig gefühlt. Er war überall, wo ich war; er durchdrang mich mit seiner Hitze, streichelte mich mit seiner Berührung, und seine Sinnlichkeit nahm mein ganzes Bewusstsein ein.

Er schob meine Jeans und meinen Slip bis zu den Oberschenkeln hinunter und fingerte mich, bis ich wimmerte und nach Erlösung stöhnte. Dann zog er mir die restlichen Sachen aus und ließ seine Hand zurück zwischen meine Beine gleiten – eine wahre Qual. Nackt und am ganzen Körper zitternd klammerte ich mich an die Kante der Theke und starrte zu dem Kruzifix an der Wand hinauf.

„Ich komme in die Hölle.“ Ich bewegte meine Hüften im Rhythmus seiner Fingerstöße.

„Nicht ohne mich.“ Er knabberte an meinem Kiefer; sein Atem war schwer und betörend. Er nahm mich völlig ein – Arme, Hände, Lippen und männliches Verlangen; er war überall zugleich. Mein Körper reagierte, als wäre er eigens für seine Berührungen geschaffen. Alles, was er tat – jeder Kuss, jede Liebkosung –, war eine ausgedehnte Reise der Verführung. Dabei wollte ich eigentlich nur, dass er mich auf die Theke hob und mich auf jede erdenkliche Weise durchnahm.

Ich versuchte, ihn zu drängen, doch er ließ es nicht zu. Er fixierte meine Hände, als ich nach seinem Schwanz griff. Er gab mir einen Klaps auf den Hintern, als ich mich an ihm rieb. Ich wollte ihn küssen, doch auch das verwehrte er mir. Er zögerte das Vorspiel auf die denkbar qualvollste und zugleich herrlichste Weise hinaus.

Er brachte mich dazu, mich seinem Willen vollkommen hingeben zu wollen. Also hielt ich still – die Hände fest in die Kante der Theke gekrallt, die Beine gespreizt, den Rücken durchgebogen –, während er jeden Zentimeter meines nackten Körpers liebkoste, beleckte, küsste und quälte. Ich legte den Kopf an seine Brust zurück und sog seine Kraft in mich auf: den Halt seiner Arme um mich herum und seine Hände, die synchron meinen Rücken auf und ab wanderten, meinen Bauch massierten, meine Brüste umschlossen und kneteten, meine Brustwarzen zwickten, meinem Brustbein folgten und die Kurve meines Halses entlangstrichen.

Sein Gesichtsausdruck verriet einen Mann, der vor Verlangen außer sich war. Er wirkte wie besessen davon; seine Augen waren weit aufgerissen, die Lider halb gesenkt, der Atem schwer, die Stirn von Schweißperlen benetzt. Er war erregt, aufgeheizt und überwältigt. Wir beide waren es; er packte mich am Hals und nahm meinen Mund in Beschlag – der Kuss wurde wild, seine Hand ungestüm. Ich versuchte erneut, nach seinem Gürtel zu greifen. Ich öffnete ihn rasch, ebenso wie die Knöpfe seines Hemdes, und entledigte ihn seiner Kleidung, bis er nur noch in Boxershorts dastand.

Seine Erektion wölbte den Stoff und zeigte direkt auf meine Körpermitte. Während ich die Beine gespreizt hielt und die Eichel seines gepiercten Schwanzes gegen mein Innerstes pulsierte, starrte er mich an. Ich starrte zurück. Wir atmeten beide durch den offenen Mund, keuchend und wie gebannt.

„Sieh uns an, Lydia.“ Er blickte an sich herab.

Ich folgte seinem Blick zu der längsten, dicksten Erektion, die ich je gesehen hatte. Wie hatte das in der Nacht zuvor in mich hineingepasst?

„Willst du das?“ Er ließ das Glied gegen mein triefendes Fleisch klatschen.

„Daniel, du verdammtes Arschloch.“ Ich wölbte den Rücken, halb knurrend, halb lachend. „Gib es mir endlich.“

Er stützte sich auf die Arme, sah mir tief in die Augen und drückte die Eichel gegen meine Öffnung. Sein Mund stand offen, ein lautloser Atemzug entwich ihm, während ich auf der Spitze seines eindringenden Glieds aufstöhnte und mich wand. Zentimeter um herrlichen Zentimeter drang er vor; sein Körper bebte über mir, und seine wunderschönen blauen Augen wichen nicht von mir. Das Brennen der Dehnung wandelte sich in gewaltiges Vergnügen. Ich bewegte mich und spreizte die Beine weiter, um seinem Umfang Platz zu machen.

„Oh, verdammt. Ja.“ Die Worte kamen rau und tief aus seiner Kehle. „Mach deine Muschi weit auf. Ich werde da so tief eindringen.“

Und das tat er. Er versenkte seine volle Länge in mir, zog sich sanft zurück und stieß wieder hinein. Immer wieder, langsam und stetig, gewöhnte er meinen Körper daran, seinen Schwanz so aufzunehmen wie in der Nacht zuvor. Er hielt sich zurück – seine Geduld machte mich wahnsinnig an, auch wenn ich wusste, wie viel es ihn kostete. Seine Muskeln waren hart wie Stein, sein Atem flach und gepresst. Ein Zittern durchlief seinen ganzen Körper. Ich schwöre bei Gott, ich spürte ihn bis in meine Gebärmutter. Ich spürte ihn bis hinauf in meine Brust. Ich spürte ihn in jedem Winkel meiner Seele.

Dann spürte ich etwas anderes. Eine Veränderung. Die Muskeln in meinem Inneren ließen nach, wurden locker und empfänglich, und das Unbehagen schmolz dahin, wich überwältigendem, berauschendem Vergnügen. Ich schlang meine Beine um ihn; sein Körper wirkte wie ein Altar aus Marmor, während ich ihn näher, tiefer zu mir zog. „Härter.“

Er beobachtete mein Gesicht, während er die Hüften stieß und jeden Stoß austestete, bevor er mehr Kraft hineinlegte. So verdammt gut. Sein Kiefer war fest zusammengepresst, die Augen brannten vor Verlangen, sein Ausdruck war voller Intensität – wie ein Tunnelblick, als konzentrierte er sich ausschließlich auf meine Reaktionen und nichts anderes existierte. Die Empfindungen, die er in mir auslöste, waren unbeschreiblich. Besonders, als er richtig in Fahrt kam und die Zügel völlig schleifen ließ. Seine Muskeln spannten sich an und spielten unter der Haut; sein Körper war die pure Verkörperung von Lust. Er war wie dafür geschaffen – ohne Zweifel. Dieser Mann wusste, wie man fickt.

Ich gab es ihm zurück, rieb meine Hüften an seinen und hielt seinem magnetischen Blick stand, während wir uns gierig küssten. Unsere Hüften bewegten sich im Einklang, die Haut glänzte vor Schweiß, unsere Glieder waren ineinander verschlungen, und unsere Hände tasteten, liebkosten und liebten.

Ich liebte das.

Ich liebte es mit ihm.

„Langsamer, ganz langsam“, flüsterte er. „Du kommst gleich.“ Er drückte seine Lippen auf mein seliges Lächeln. „Aber erst, wenn ich es dir sage.“

Ich biss mir auf die Lippe und konzentrierte mich auf die Reibung seiner Haut auf meiner, auf die harte Länge seines Schwanzes, der über meine Klitoris glitt, und auf seinen straffen Arsch. Mein Gott, sein Arsch war der perfekte Ort, um sich festzuhalten. Die Muskeln, die sich unter meinen Handflächen anspannten und bewegten wie Felsbrocken, fachten meine Lust gewaltig an. Und sein schmutziges Gerede goss noch Öl ins Feuer.

„Ja, genau so. Nimm ihn dir. Nimm ihn dir wie ein versautes Luder“, krächzte er mit verführerisch tiefer Stimme. „Verdammt, sieh dich nur an.“

Ich konnte mir nur vorstellen, wie ich aussah. Wie eine lüsterne Kreatur, die Beine weit gespreizt, die Brüste wippend, die Augen leuchtend vor Begehren, Anbetung und – wenn sie dumm genug war – Liebe.

„Du gehörst mir, Lydia, und zwar nur mir. Niemand wird dich mehr anfassen. Niemand außer mir.“ Seine Stöße wurden tiefer und härter; mit wilder Intensität unterstrich er jedes Wort. „Du gehörst mir. Niemandem sonst. Mein, Lydia. Verdammt noch mal mein. Verstehst du?“

„Ja. Für immer.“

Ich meinte es ernst. Ganz gleich, was geschah, ganz gleich, wen ich heiraten musste – von diesem Tag an gehörte ich Daniel Alastor. Die Luft veränderte sich durch sein Geständnis und den Lauf meiner Gedanken. Sie wurde dichter, schwerer, und unsere Körper verschmolzen auf eine tiefere Weise miteinander – eine Verbindung der Seelen, die weit über das lüsterne Verlangen hinausging, das zwischen uns brannte.

Seine Hand fand meine und hielt sie zwischen meinen Brüsten fest, die Finger ineinander verschränkt. Sein Wille war mir Befehl. Gott, ich hätte allein beim Klang seiner Stimme kommen können. Als er sich über mich stemmte und mit perfektem Druck und Rhythmus in mich stieß, versank ich in seinem Blick und ließ mich fallen – ich schwebte mit ihm, stöhnte mit ihm. Für ihn.

„Lydia, verdammt. Oh Gott, verdammt noch mal.“ Er hielt inne, bis zum Anschlag in mir versenkt, und warf den Kopf in den Nacken; er brüllte meinen Namen, während er Stoß um Stoß seinen Samen in mich ergoss. Als wir beide wieder in der Realität gelandet waren, ließ er seinen schlaff gewordenen Schwanz aus mir gleiten, nur um ihn sofort durch zwei Finger zu ersetzen.

„Nimmst du die Pille?“ Er ließ seine Finger um meinen Eingang kreisen, quälte und erregte dabei das empfindliche Gewebe. Ich nickte; ich war zu schwach, um etwas zu sagen. Er drängte seine Finger in mich hinein, schöpfte und drückte, als wollte er verhindern, dass sein Samen wieder herauslief.

„Du bist so ein Höhlenmensch.“ Ich legte ein Bein über seinen Oberschenkel und genoss den Anblick, wie er mit meinem Körper spielte. „Ich will es noch mal. Es sei denn natürlich, du kannst nicht mehr? Wie lange ist die Erholungszeit bei alten Männern? Brauchst du Viagra?“

Blitzschnell war er über mir, schlug die Zähne in meine Brust und entlockte mir einen gellenden Schrei.

„Die Nacht ist noch jung, Schätzchen.“

Stunden später lagen wir nackt und erschöpft im Bett; er hatte mich in jedem Zimmer seines Hauses genommen. Auf dem Teppich vor dem Kamin, über den Esstisch gebeugt, an die Duschwand gelehnt und schließlich in seinem Bett – er hatte mich mit seinem Mund, seinen Fingern und irgendwann auch mit einem Vibrator völlig durcheinandergebracht.

Ich wusste, dass das Konsequenzen haben würde. Mein Bruder, meine Familie, die Kirche. Die Lügen, die wir irgendwann würden erzählen müssen – doch während ich dort in seinen Armen lag und dem ruhigen Rhythmus seines Atems lauschte, begriff ich, dass sich in meinem Inneren etwas verändert hatte. Ich schämte mich nicht, und ich fürchtete mich auch nicht vor den Konsequenzen.

Einundzwanzig Jahre lang hatte ich gelernt, brav zu sein, zu gehorchen und jeden verbotenen Gedanken zu unterdrücken, noch bevor ihn jemand hätte entdecken können. Daniel hatte mich etwas völlig anderes gelehrt: dass wir uns manchmal ausgerechnet nach den Dingen am meisten sehnen, vor denen man uns gewarnt hat. Ich drehte mich um, schmiegte mich enger an ihn und schloss die Augen. Was auch immer morgen geschehen mochte – diese Nacht gehörte uns. Und wenn das eine Sünde war, dann würde ich mich nur allzu gern von ihm in der Kunst der Verführung unterweisen lassen.

Continue to read this book for free
Scan code to download App
Comments (1)
goodnovel comment avatar
Oletta
Absolut fantastisch, bitte das nächste Kapitel! 🥹
VIEW ALL COMMENTS

Latest chapter

  • Sündige Versuchungen   Ihr Leibwächter, ihr Liebhaber(5)

    ELOISE PERSPEKTIVE Ich hatte keine Ahnung, wie es mir gelungen war, überhaupt zu schlafen. Ich wusste nur, dass ich aufwachte und die Sonne bereits hoch am Himmel stand. Ich rieb mir schlaftrunken die Augen und stand auf, um mich für den Tag fertig zu machen – und um der einen Person gegenüberzutreten, bei der ich mich eigentlich sicher gefühlt hatte. Ich stand noch immer unter Schock wegen des Videos, das mir gestern Abend zugeschickt worden war. Alexander war ein Mörder. Ich wusste zwar, dass er während seiner Zeit bei den Marines Menschen getötet hatte, aber ich hätte nie gedacht, dass er dieses Blutvergießen fortsetzen würde, jetzt, da er Zivilist war.Ich duschte schnell und zog mich an, ohne mir groß Gedanken über meine Kleidung zu machen. Meine Gedanken kreisten ständig um dieselben Fragen, die mich schon die halbe Nacht wachgehalten hatten. Warum hatte Alexander diesen Mann getötet? Warum hatte er mich angelogen? Und wer hatte mir überhaupt das Video geschickt?Ich nahm mein

  • Sündige Versuchungen   Ihr Leibwächter, ihr Liebhaber (4)

    Eloise PerspektiveLena wartete bereits unten auf mich, als ich aus meinem Zimmer kam, und in dem Moment, als sie mich sah, klatschte sie in die Hände.„Endlich. Ich hatte schon gedacht, du hättest beschlossen, den Rest deines Lebens oben versteckt zu verbringen.“Ich verdrehte die Augen, während ich auf sie zuging. „Ich habe doch gesagt, dass ich mit dir shoppen gehe, oder?“„Hast du, aber so wie ich dich kenne, hättest du es dir auch anders überlegen können.“„Das würde ich mich gar nicht trauen.“„Gute Antwort.“ Sie musterte mich und nickte dann anerkennend. „Du siehst schon besser aus.“Ich lächelte leicht. „Ich fühle mich auch besser.“Ganz stimmte das nicht. Mein Ohr tat immer noch weh, und die Erinnerung an die Schüsse war nicht verschwunden. Manchmal, wenn es im Haus zu still wurde, konnte ich sie noch immer in meinem Kopf hören. Aber hier mit Lena zu sitzen und über Kleidung und Schuhe zu reden – so wie wir es schon hundertmal zuvor getan hatten – ließ alles ein wenig weniger

  • Sündige Versuchungen   Ihr Bodyguard, ihr Liebhaber(3)

    Eloise (Perspektivwechsel)Der Anblick von Blut an meinen Fingern ließ mir übel werden; Schüsse hallten noch immer durch den Raum, während Alexander meinen Kopf näher an sich drückte. Ein anhaltendes Pfeifen dröhnte in meinen Ohren, bis die Schüsse endlich verstummten.„Geht es dir gut?“Ich sah, wie sich seine Lippen bewegten, konnte aber nicht verstehen, was er sagte.„Die Kugel hat dein Ohr nur gestreift. Wenn ich dir das nächste Mal sage, du sollst dich ducken, dann tust du das ohne Fragen – hast du mich verstanden, Eloise?“Ich nickte, obwohl ich nur mitbekommen hatte, dass die Kugel mein Ohr gestreift hatte. „Sind wir in Sicherheit?“Alexander stand auf und verschaffte sich einen Überblick über die Schäden im Raum. Glas splitterte unter seinen Stiefeln, als er mit großen Schritten zu seinem Handy ging, das nun am anderen Ende des Zimmers lag. Ich erhob mich langsam und ließ meinen Blick schweifen, um die Verwüstungen zu betrachten, die die Schützen angerichtet hatten: Überall lag

  • Sündige Versuchungen   Ihr Bodyguard, ihr Liebhaber (2)

    ELOISE (Sichtweise)Ich öffnete langsam die Augen und blinzelte mehrmals, während ich versuchte, die weiße Decke über mir zu deuten. Ein paar Sekunden lang wusste ich weder, wo ich war, noch warum sich mein ganzer Körper anfühlte, als wäre er durch die Hölle gegangen. Dann kehrten die Erinnerungen bruchstückhaft zurück. Das Restaurant. Die Nachrichten. Das Auto, das auf mich zukam. Die Bremsen. Der Aufprall.Mein Herz begann zu rasen, als die Erinnerung mich mit voller Wucht traf. Instinktiv versuchte ich mich aufzusetzen, doch ein Schmerzstoß durchfuhr meinen Körper und zwang mich zurück in die Kissen. Ich zuckte zusammen und sah mich in dem fremden Zimmer um. Ein Krankenzimmer. An meiner Hand war ein Infusionsschlauch angeschlossen, und das leise Piepen des Monitors neben meinem Bett erfüllte die Stille. Ich blickte an mir herab und bemerkte die blauen Flecken auf meinen Armen. Mein Kopf pochte, und ein dumpfer Schmerz zog sich durch meine Rippen, doch angesichts dessen, was passiert

  • Sündige Versuchungen   Ihr Bodyguard, ihr Liebhaber (1)

    KAPITEL 1ELOISE (Perspektive)Das Leben hatte mir ein unglaublich leichtes Blatt ausgeteilt. Man könnte meinen, als Tochter eines Multimillionärs hätte ich keiner Sorgen, und ehrlich gesagt: Damit läge man völlig richtig. Ich hatte keine Probleme. Alles, was zu einem Problem zu werden drohte, konnte meistens von meinem Vater aus der Welt geschafft werden.Ihr könnt euch also vorstellen, wie geschockt ich war, als Daddy mich an einem Montagmorgen dringend in sein Büro rief.An einem verdammten Montagmorgen.Ich war gerade mitten in einer entspannenden Spa-Behandlung, als mein Handy klingelte. Sobald ich die Dringlichkeit in seiner Stimme hörte, brach ich die Behandlung ab, bezahlte für die bereits in Anspruch genommenen Leistungen und fuhr in die Innenstadt zu seinem Büro.Was auch immer passiert war – es musste ernst sein.Die Geschäfte liefen gut. Soweit ich wusste, gab es keine Probleme mit der Firma, und ich hatte sogar alle Termine wahrgenommen, die er in letzter Zeit sorgfältig

  • Sündige Versuchungen   Lektionen in Korruption 5

    LYDIAS PERSPEKTIVEAm nächsten Morgen wachte ich auf, und die Erinnerung an die vergangene Nacht lastete schwer auf mir. Einen Moment lang starrte ich an die Decke und versuchte mir einzureden, alles sei nur ein Traum gewesen. Doch das Ziehen zwischen meinen Beinen belehrte mich eines Besseren: Es war absolut real. Nachdem wir uns beide beruhigt hatten, hatte Daniel mich so gut es ging gesäubert und nach Hause gebracht – nicht ohne mich zuvor zu küssen, als wäre er ausgehungert gewesen.Ich griff nach meinem Handy auf dem Tisch und entdeckte eine neue Nachricht von Daniel:„Heute Abend bei mir? 20 Uhr. Ich will dich wiedersehen, Schöne.“Die versteckte Absicht hinter seiner Nachricht entging mir nicht. Meine Beine zogen sich unwillkürlich zusammen, als ich an die Geschehnisse der letzten Nacht dachte.Am Abend stand ich vor seiner Wohnungstür; mein Herz hämmerte, während ich sie anstarrte. Als sie sich öffnete, stand Daniel da. Einen Moment lang sagte keiner von uns ein Wort; sein Bli

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status