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Der Rote Raum - Kapitel 6

Penulis: Janne Vellamour
last update Tanggal publikasi: 2026-02-22 04:02:00

Der Raum war immer noch ein Zufluchtsort. Die Welt draußen schien verschwunden zu sein, verschlungen von den Kerzen, die langsam um das herum brannten, was von ihnen übrig war. Haut auf Haut. Geruch von Schweiß und Öl. Geräusche von verschränkter Atmung.

Zoey saß auf Victors Schenkeln, ihre Körper noch immer von der vorherigen Vereinigung aneinandergeschmiegt, die Herzen in ungleichmäßigem Takt schlagend. Er umfing sie mit den Armen, seine Finger zeichneten sanfte Muster auf ihrem Rücken, als w
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    „Vertrau mir“, sagte sie, ihre Stimme nun ein intimes Flüstern, fast zärtlich, doch mit einem Hauch von Autorität, der keinen Zweifel zuließ. „Oder besser: Lerne, keine Wahl zu haben.“Lucas schluckte schwer, sein Mund war plötzlich trocken. Er spürte ihre Hände über seine Brust gleiten, ihre Nägel zeichneten langsame, bedächtige Linien, als wollten sie eine Landkarte des Besitzes erstellen. Jede Berührung war ein stummer Befehl, ein Anspruch. Er wollte sie berühren, sie an sich ziehen, doch die Seide an seinen Handgelenken und die Augenbinde hielten ihn gefangen, unterwürfig.Helena führte ihn zum Bett und schob ihn sanft hin. Die Matratze gab unter seinem Gewicht nach, und das Geräusch ihres zu Boden fallenden Kleides ließ ihn den Atem anhalten. Er stellte sich die Kurven vor, die er bereits kannte, nun frei, entblößt, aber unberührbar. Der Gedanke quälte ihn ebenso sehr wie er erregte.„Du bist jung, Lucas“, sagte sie mit schwerer Stimme, in der sich Provokation und Erfahrung vermi

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    Er gehorchte. Das Klicken des Schlosses klang wie die Unterzeichnung eines unsichtbaren Vertrags.Helena streckte langsam ihre Hand aus, ihre langen, zarten Finger deuteten mit stummer Autorität auf den Boden. Sie brauchte kein Wort zu sagen; der Befehl lag in ihrer Haltung, ihrem Blick, der gespannten Luft um sie herum. Lucas verstand sie sofort, als ob ein unsichtbarer Faden ihn mit ihrem Willen verband. Ein zufriedenes Lächeln erhellte Helenas Gesicht, erfreut, fast amüsiert, wie jemand, der einem dressierten Tier dabei zusieht, wie es seinen Herrn ergeben erkennt.Lucas spürte, wie sein Körper reagierte, noch bevor sein Verstand es tat. Seine Beine gaben nach, seine Knie berührten den kalten Boden, und sein Herz pochte so heftig, dass es ihm fast aus der Brust sprang. Jede Faser seines Körpers ergab sich ihrer Gegenwart, während sein Verstand vergeblich versuchte, Widerstand zu leisten.„Braver Junge …“, Helenas Stimme glitt durch den Raum, sanft und gefährlich, erfüllt von einer

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