LOGINLouise spent years surviving the emotional minefield of her relationship with Aaron—a charming narcissist whose cruelty hid behind apologies that never last. She learned to shrink herself to keep the peace, swallow her fear, and to pretend the man she loves isn’t slowly destroying her just to survive…But everything changes the night Aaron storms out after their worst fight yet.One bite,One moment of terror absolutely shattering the life she thought she was trapped in forever forcing Louise to discover the woman—and the wolf—she was always meant to be.
View MoreIch sah, wie meine Jugendliebe auf den Knien meiner Stiefschwester einen Heiratsantrag machte.
„Willst du mich heiraten?“ Sagte Daniel zu Vanessa.
„Ja“, sagte sie, und die Aufregung klang aus ihrer Stimme
„Vielleicht ist es ein Zufall“, sagte ich mir, während das Banner hinter ihnen klar wurde.
Eine Frau in meiner Nähe hob ihr Glas. „Auf das glückliche Paar“, sagte sie und der ganze Raum hob mit ihr ihre Gläser.Ich ging hinein und erwartete Kerzen, leise Musik und seine Hand, die über einen kleinen Tisch hinweg nach meiner griff.
Mit der Menschenmenge habe ich nicht gerechnet.
Ich hatte fast alles, was mir nach den Krankenhausrechnungen dieses Monats übrig blieb, für eine Uhr für ihn ausgegeben. Ein echter, mit eingravierten Initialen auf der Rückseite. Die Schachtel lag jetzt klein und schwer in meiner Handtasche, als wüsste sie, dass sie mehr als nur Metall enthielt.Im privaten Speisesaal mussten sich sechzig Leute drängen, alle gekleidet, als wären sie aus einer Zeitschrift gestiegen, und Champagnergläser fingen das Licht ein. Irgendwo hinten spielte ein Streichquartett. An der Decke schwebten goldene und weiße Luftballons, und an der gegenüberliegenden Wand hing ein Banner, das ich noch nicht richtig lesen konnte.
**HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH DANIEL
Ich habe es zweimal gelesen. Dreimal. Die Buchstaben ordneten sich nicht in etwas Sinnvolles um.
Ich stand verwirrt in der Tür und suchte in der Menge nach Daniels Gesicht.
Ich fand ihn in der Mitte des Raumes, in einem schwarzen Anzug, den ich noch nie zuvor gesehen hatte, und lachte über etwas, was ein Mann neben ihm gesagt hatte. Er sah glücklich aus. Leichter als ich ihn seit Monaten gesehen hatte.
Und dann sah ich sie.
Vanessa stand an seine Seite gepresst in einem weißen Kleid, das jede Kurve betonte, von der ich immer überzeugt war, dass ich sie nicht hatte. Ihr Haar war hochgesteckt, an ihrem Hals waren Diamanten, die definitiv kein Modeschmuck waren. Sie lachte auch, ihre Hand ruhte auf Daniels Brust, wie es dort hingehörte.
Meine Stiefschwester. Neben meinem Freund stehen. Bei dem, was ich für unser Jubiläumsessen hielt.
Etwas Kaltes bewegte sich durch meinen Magen.
Ich habe mich nicht bewegt. Ich konnte nicht. Meine Füße fühlten sich an, als wären sie am Boden festgenagelt, und mein Herz hämmerte so heftig, dass ich mir sicher war, jemand würde es über die Musik hinweg hören.
Dann trat Daniel von Vanessa zurück und im Raum wurde es still, auf die geübte Weise, in der Räume still werden, wenn jeder bereits weiß, was kommt.
Er ging auf ein Knie.
„Vanessa“, sagte er und zog eine kleine schwarze Schachtel aus seiner Jacke, „von dem Moment an, als ich dich traf, wusste ich, dass ich niemanden außer mir wollte. Willst du mich heiraten?“
Vanessa presste beide Hände auf ihren Mund, als wäre sie tatsächlich überrascht, als wäre die ganze Sache offensichtlich schon seit Wochen, Monaten, vielleicht sogar länger, nicht geplant gewesen.
Der Applaus schlug ein wie eine Welle. Jemand in meiner Nähe weinte Freudentränen. Jemand anderes rief: „Es wird auch Zeit!“ und lachte.
Ich stand mittendrin, unsichtbar, und hielt den hässlichen Zwilling einer Ringschachtel in meiner Handtasche.
Ich weiß nicht, wie lange ich dort stand, bevor Daniel mich sah. Es könnten Sekunden gewesen sein. Es hätte länger dauern können. Aber irgendwann wanderten seine Augen an der Menge vorbei, die ihm gratulierte, und landeten auf meinem Gesicht, und ich sah, wie dort etwas aufflackerte, kein Schuldgefühl, nicht ganz. Etwas, das eher einer Irritation gleichkommt.
Er sagte etwas zu Vanessa, küsste sie auf die Wange und ging auf mich zu, wobei er sich durch die Gratulanten hindurchschlängelte, als hätte er alle Zeit der Welt.
„Serena.“ Er sagte leise meinen Namen und blickte sich um, als fürchtete er, jemand könnte es hören. "Was machst du hier?"
„Was mache ich hier?“ Meine Stimme klang seltsam und dünn. „Du hast mir gesagt, ich solle dich um sieben im Mondpalast treffen. Du hast gesagt: „Ich habe aufgehört, denn es laut auszusprechen, machte es noch schlimmer.“ „Du hast gesagt, es sei unser Jubiläum.“
Etwas fast wie ein Zucken huschte über sein Gesicht. „Ich habe vergessen, dir zu schreiben, dass es in einen anderen Raum umgezogen ist.“
„Ein anderes Zimmer.“ Ich lachte und es klang selbst für mich hässlich. „Daniel, da ist ein Banner mit deiner Verlobung. Du hast mir gerade einen Antrag gemacht. Meiner Schwester.“
„Halten Sie Ihre Stimme leise.“ Er packte meinen Ellbogen und führte mich in eine ruhigere Ecke in der Nähe der Garderobe, weg von der Menge, weg von Vanessas triumphierendem Lächeln, das von der anderen Seite des Raumes direkt auf mich gerichtet war. „Das ist nicht der richtige Ort.“
„Dann sagen Sie mir, wo der Ort ist“, sagte ich. „Weil ich nicht verstehe, was gerade passiert.“
Er ließ meinen Arm los und fuhr sich mit der Hand durchs Haar, und zum ersten Mal, seit ich ihn kannte, sah er mich an, als wäre ich eine Plage. Ein loser Faden, den er abschneiden musste, bevor die Nacht weitergehen konnte.
„Wir haben vor langer Zeit Schluss gemacht, Serena. Das weißt du.“
„Das wusste ich nicht.“ Meine Kehle brannte. „Wir hatten Pläne für ein Abendessen. Ich habe dir eine Uhr gekauft. Ich habe dieses Kleid getragen, weil du mir gesagt hast, dass es dir gefällt …“
„Das ist das Problem.“ Er unterbrach mich und seine Stimme wurde leiser, leise und fast sanft, was es irgendwie noch schlimmer machte. „Du hast an etwas festgehalten, das schon vor langer Zeit nicht mehr real war. Emotional endete dies schon vor Monaten. Ich wusste nicht, wie ich es dir sagen sollte.
„Also lässt du es mich auf deiner Verlobungsfeier herausfinden.“ Meine Hände zitterten jetzt und ich drückte sie zusammen, um es zu stoppen. „Vor allen.“
They were not afraid.The thought lingered weakly, barely forming before slipping again, but it stayed long enough to matter.Footsteps moved through the underbrush—not hurried, not careless. Measured. The kind of movement that didn’t avoid the forest, but belonged to it. Leaves shifted under weight that knew exactly where to step. Branches brushed aside without snapping.Closer.Louise tried to turn her head. The effort barely registered—just a faint pull somewhere along her neck that didn’t complete. Her body remained where it had fallen, heavy and unresponsive, cheek pressed into damp soil that smelled of iron and rot.A shape passed through the blur of her vision. Then another.Dark against darker.One of them stopped a few feet from her. She could feel it—not through touch, but through presence. Solid. Still. Watching.A voice broke the quiet. Low. Even.“…that’s fresh.”Another voice answered, slightly sharper, but just as controlled. “Not long. An hour, maybe less.”“Less,” a t
Darkness didn’t come all at once.It pressed in slowly, like something heavy lowering over her face, muffling the world piece by piece. Louise lay where she had fallen, her body twisted awkwardly against the roots and damp earth, blood pooling beneath her in a thick, sticky warmth that no longer felt entirely like her own.Her chest rose—barely.Air scraped into her lungs in shallow, uneven pulls, each breath thinner than the last. The cold had settled into her bones, creeping inward from the ground beneath her, numbing her fingers first, then her arms, then deeper still.She tried to move.Nothing responded.Not her hands, not her legs—not even her voice. Somewhere inside her, a command formed, desperate and sharp: get up. But it never reached her body. It dissolved before it could become action, swallowed by the growing quiet.Sound came and went in strange, broken pieces.The wind through the trees—too distant.Leaves shifting—too loud, then gone entirely.Her own heartbeat—irregul
The house was silent, heavy with the smell of blood and whiskey. Louise sat on the floor, knees drawn to her chest, eyes fixed on the dim bulb swinging above. Aaron’s shallow breathing filled the room, steady in some moments, ragged in others, like a storm barely restrained.Then it began.A tremor ran through his body—subtle at first. Fingers clawed at the couch cushions, his jaw tightened painfully, teeth grinding. Louise froze. She recognized the tension, the raw, unspoken warning. Something was changing. Not just drunkenness. Not just pain. Something primal.“Aaron?” she whispered, voice trembling. No response—only a low, guttural growl that vibrated through the floorboards.His head snapped up suddenly, eyes wide, pupils dilated unnaturally. A strangled scream tore from his throat, the sound neither fully human nor animal. Bones cracked audibly beneath his skin. Louise’s stomach lurched as his hands—no, claws—split at the knuckles, fingers elongating painfully, nails blackening i
The door slammed behind him, echoing through the small house like a gunshot. Louise jumped at the sound, her heart hammering in her chest. She had been on the couch, hands pressed to her lap, staring at the floorboards as if the house itself would swallow her whole.Aaron stumbled into the room, jacket torn, sleeve shredded, a dark smear running down his leg. His breath came in ragged gasps, a mix of pain and rage, the bottle still loosely clutched in one hand. Blood glistened on his calf, soaked into his jeans, a vivid, alarming red.“You—” he hissed, voice breaking as he spun to face her. “You did this! You made me go out there!”“I—Aaron, I didn’t—” Louise started, stepping forward cautiously, hands raised in a gesture of peace.“You did!” he shouted, voice sharp, jagged, almost unrecognizable. “Every damn word, every look—you made me leave the house. You made me—look what happened! Look!”He lifted his leg slightly, blood dripping onto the floor, leaving red footprints across the
Aaron’s boots crunched over the gravel driveway, each step echoing into the vast night. The forest loomed close now, dark and thick, swallowing the moonlight where it hit the tree line. He muttered under his breath, half to himself, half to Louise who wasn’t there, blaming her anyway.“You made me
The words had barely left Aaron’s lips when the air between them thickened, almost vibrating. Louise’s fingers clenched at her sides, nails digging into her palms. Every instinct screamed that this was the moment to shrink, to become invisible, to vanish—but she stayed rooted, frozen by both fear a
The quiet after Aaron’s words felt heavier than the dark corners of the room. Louise’s heart thumped loudly in her chest, each beat echoing in her ears. She kept her eyes down, fingering the hem of her shirt, trying to make herself small, invisible.Aaron leaned back against the wall that divided t
A tiny blue house sat crooked and weather worn, tucked just outside the reaches of town. The paved road ended turning into gravel that eventually thinned into a little dirt walking path. The surrounding forest seemed to grow and swallow everything around it. No cars had been down this road in ages a






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