Mag-log inDie Monate nach dem großen Sieg in den grauen Bergen brachten endlich eine Phase tiefer Heilung und Wachstums über Blackthorn Manor. Die Mauern die einst von Schlachten widergehallt hatten erstrahlten nun im warmen Licht der Spätsommer Sonne. Krieger reparierten die letzten Schäden mit ruhigen Hammerschlägen. Kinder liefen lachend durch die Höfe und übten spielerisch ihre ersten Verwandlungen. Die Ironfang Meute hatte eine neue Einheit gefunden die auf Vertrauen und gemeinsamer Stärke basierte. Elara bewegte sich mit neuer Anmut durch die Hallen. Ihre Figur hatte sich nach der Geburt zurückverwandelt doch ihre Präsenz war stärker denn je. Das silberrote Mal auf ihrer Schulter leuchtete sanft und erinnerte alle an den Preis der Freiheit.Liam wuchs mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Der kleine Junge mit den klaren silbernen Augen war nun ein lebhafter Kleinkind der bereits erste Schritte machte und einfache Worte sprach. Der letzte Rest des Fluches war durch den endgültigen Sieg gebann
Die folgenden Wochen nach dem Angriff auf das Kind brachten eine trügerische Ruhe über Blackthorn Manor. Liam wuchs erstaunlich schnell. Der kleine Junge mit den silbernen Augen lächelte bereits und griff nach den Fingern seiner Eltern. Doch der Schatten des gefallenen Gottes lauerte weiter in den Tiefen. Immer wieder zeigten sich rote Schimmer in seinen Augen besonders bei Vollmond. Elara und Thorne wachten abwechselnd über ihn. Der erweiterte Bund verband die drei Seelen so eng dass jede Regung des Kindes sofort gespürt wurde.Thorne hatte die Verteidigung des Territoriums verstärkt. Krieger patrouillierten in großen Gruppen. Darius leitete Ausbildungen für junge Wölfe. Selene forschte unermüdlich nach alten Ritualen die den letzten Rest des Fluches tilgen konnten. Elara verbrachte ihre Tage zwischen Mutterpflichten und Beratungen mit der Meute. Viele suchten ihren Rat nun da sie die Luna war die das Licht in die Dunkelheit gebracht hatte.Doch die Spannung wuchs unaufhaltsam. Spähe
Die ersten Tage nach der Geburt waren erfüllt von vorsichtiger Freude und unterschwelliger Anspannung. Blackthorn Manor hallte von leisen Gesprächen und den ersten Schreien des neugeborenen Erben wider. Elara lag in ihrem Gemach umgeben von weichen Decken. Der kleine Junge den sie Liam nannten ruhte an ihrer Brust. Seine silbernen Augen blickten neugierig in die Welt. Doch immer wieder flackerte ein roter Schimmer in ihnen auf und erinnerte alle an den verbliebenen Schatten des Fluches. Thorne saß stundenlang an ihrer Seite. Seine große Hand ruhte schützend über Mutter und Kind.Der Bund hatte sich erweitert. Elara spürte Liam nun als dritten hellen Punkt in der Verbindung. Es war ein Wunder doch es brachte auch neue Sorgen. „Er ist stark“ flüsterte sie Thorne zu. „Doch der Schatten lauert noch in ihm.“ Thorne nickte ernst. „Wir werden ihn lehren ihn zu beherrschen. Genau wie wir unsere eigenen Dämonen bezwungen haben.“Selene überwachte jede Regung des Kindes. Sie mischte spezielle T
Der Blutmond tauchte das Schlachtfeld in ein unheilvolles rotes Licht. Blackthorn Manor schien in der Ferne zu leuchten als wollte es den Kämpfern Mut zusprechen. Elara stand Rücken an Rücken mit Thorne. Ihr Atem ging schwer. Der runde Bauch erschwerte jede Bewegung doch der Bund gab ihr übermenschliche Ausdauer. Das Kind in ihr trat nun seltener und schwächer als reagierte es auf die dunkle Energie die über dem Feld lag. Der Fluch des gefallenen Gottes pulsierte stärker als je zuvor und versuchte die Verbindung zu zerreißen.Thorne brüllte Befehle an die umstehenden Krieger. „Haltet die Linien. Für die Zukunft unserer Meute.“ Seine Stimme hallte kraftvoll über das Chaos. Darius kämpfte nicht weit entfernt. Sein graues Fell war mit Blut bespritzt doch er stand unerschütterlich. Selene warf von einer erhöhten Position aus Heilzauber die verwundete Krieger wieder auf die Beine brachten. Eldric führte eine Flanke und schlug mit seiner Axt Schneisen in die Reihen der Vergessenen.Der neue
Die Wochen vergingen in einem stetigen Wechsel aus Hoffnung und wachsender Bedrohung. Blackthorn Manor hatte sich von den Schäden der Schlacht erholt doch der Fluch des gefallenen Gottes lastete weiter auf der Familie. Elara fühlte ihn täglich. Er manifestierte sich in plötzlichen Schüben von Dunkelheit die ihre Gedanken trübten und das Kind unruhig machten. Ihr Bauch war nun deutlich gerundet und schwer. Jede Bewegung kostete Kraft doch der Bund mit Thorne gab ihr Halt.Thorne hatte die Patrouillen verdreifacht. Er schlief kaum noch und verbrachte jede freie Stunde an ihrer Seite. In den Nächten hielt er sie fest und flüsterte Worte der Stärke. „Wir werden diesen Schatten besiegen. Für unser Kind. Für uns.“ Elara nickte dann immer und küsste ihn. Ihre Liebe war in diesen Zeiten intensiver denn je. Sie liebten sich oft langsam und zärtlich als wollten sie die Dunkelheit mit Licht vertreiben. Thorne erkundete ihren veränderten Körper mit Ehrfurcht. Seine Hände streichelten den runden B
Die Tage nach der großen Schlacht brachten keine echte Ruhe nach Blackthorn Manor. Obwohl die Feinde zurückgeschlagen waren und die Mauern repariert wurden lastete ein unsichtbarer Druck auf allen Bewohnern. Elara spürte den Fluch des roten Anführers wie einen kalten Nebel der sich um ihr ungeborenes Kind legte. Das silberrote Mal auf ihrer Schulter leuchtete unregelmäßig. Manchmal sandte es warme Wellen der Stärke. Dann wieder zog es schmerzhaft als versuchte etwas Fremdes es zu ersticken.Thorne wich kaum von ihrer Seite. Er hatte seine Pflichten als Alpha vorübergehend an Eldric und Darius übertragen. Gemeinsam saßen sie in den heiligen Kammern tief unter dem Manor. Selene leitete ein Ritual nach dem anderen. Kräuterrauch erfüllte die Luft. Alte Symbole waren mit weißer Kreide auf den Steinboden gezeichnet. Elara lag auf einem weichen Lager. Ihr Bauch wölbte sich nun deutlich. Das Kind trat kräftig doch immer wieder unterbrachen Krämpfe die Bewegungen.„Der Fluch ist tief verwurzel







