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Kapitel 32: Alexandra

last update publish date: 2026-07-21 04:33:49

Ihr werdet beide schwören, die Geheimnisse des anderen zu bewahren. Und euch gegenseitig nichts vorzuenthalten. Alpha Damarus verkündet: „Im See wird die Göttin selbst diesen Eid hören. Sie kennt eure wahren Absichten; wenn ihr also lügt oder es nicht ernst meint, ist der Eid ungültig.“

Ich schluckte und nickte aufmerksam.

„Steigt von gegenüberliegenden Enden aus in den See. Sprecht eure Gelübde, während ihr aufeinander zugeht. Damit dies funktioniert, müsst ihr euch im See begegnen.“

Marcus st
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    Marcus schwieg den Rest des Abends und rührte mich nicht einmal an, als wir zu Bett gingen.Das Zuschlagen der Schlafzimmertür riss mich aus dem Schlaf, und vor Schreck war ich sofort hellwach.Marcus rührte sich jedoch nicht. Er presste sich die Hand auf das Gesicht und stöhnte. „Was willst du, Haeleyna?“Und tatsächlich: Als der Schlaf aus meinen Augen wich und ich wieder klar sehen konnte, tauchte Haeleyna deutlich vor mir auf und blickte mit einem gezwungenen Lächeln auf uns herab.„Dir auch einen guten Morgen, Marcus.“ Ihr Blick wanderte zu mir. „Wie hast du geschlafen, meine Liebe?“Ich nickte. „Ich habe gut geschlafen. Ist etwas passiert?“„Nein. Alpha Damarus hat dich in den Ratssaal bestellt. Ich bin hier, um dich zu begleiten.“ Sie nahm einen weichen roten Morgenmantel aus dem Kleiderschrank und reichte ihn mir. „Zieh dich an. Wir haben keine Zeit zu verlieren.“Obwohl sie es geleugnet hatte, hatte ich dennoch das nagende Gefühl, dass sich etwas verändert hatte.Marcus und i

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    Ihr werdet beide schwören, die Geheimnisse des anderen zu bewahren. Und euch gegenseitig nichts vorzuenthalten. Alpha Damarus verkündet: „Im See wird die Göttin selbst diesen Eid hören. Sie kennt eure wahren Absichten; wenn ihr also lügt oder es nicht ernst meint, ist der Eid ungültig.“Ich schluckte und nickte aufmerksam.„Steigt von gegenüberliegenden Enden aus in den See. Sprecht eure Gelübde, während ihr aufeinander zugeht. Damit dies funktioniert, müsst ihr euch im See begegnen.“Marcus stieß mich an. Er lächelte breit. Er sah immer noch blass aus, wenn auch viel besser als zuvor, aber auch mitgenommen. Sogar verängstigt.Wohin waren sie gegangen, bevor sie zurückkamen, um mich zu holen?„Lass es uns tun, Alexandra. Sobald das erledigt ist, wird niemand mehr deinen Anspruch auf den Thron in Frage stellen.“ Seine Worte waren, auch wenn er es nicht wusste, meine einzige Quelle der Ermutigung.„Normalerweise sollten deine beiden Eltern hier sein, aber da deine abwesend sind und mein

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