เข้าสู่ระบบMichael begleitete sie zur Buchhaltungsabteilung, da Brandon ein guter Freund von ihm war und seine Schwester ein gutes Praktikum verdiente. Es würde ihr die Möglichkeit geben, in Zukunft einen guten Job zu bekommen. „Was studierst du?“, fragte er, während sie darauf warteten, dass der Manager, Larry Grant, sie rief. Verlegen wich Brooklyn seinem Blick aus, während sie über ihre Antwort nachdachte. Schließlich beschloss sie, ehrlich zu sein und sah auf.
„Ich studiere im Moment nichts, aber wenn ich genug Geld gespart habe, plane ich, Finanzwesen zu studieren und dann vielleicht einen Management-Abschluss zu machen.“ Michael nickte und schätzte ihre Ehrlichkeit mehr, als sie erwartet hatte.
„Mit dem Selbststudium kann man jederzeit zu Hause beginnen. So vergeudet man kein Jahr.“
„Ich habe im Moment nicht viel Geld dabei, um die Bücher zu kaufen.“ Brooklyn diskutierte nie so viel mit einem Fremden, aber Michael wirkte freundlich, und sie taute schnell auf.
„Mein Bruder studiert Finanzwesen. Er ist im letzten Jahr. Ich könnte dir alle seine Bücher geben. Studiere sie und lege als externer Kandidat die Prüfungen ab, wenn du bereit bist.“ Brooklyn konnte ihr Glück kaum fassen. Es wäre wirklich eine große Hilfe, wenn sie die Bücher besorgen könnte. Sie könnte endlich ihren Traum verwirklichen, ihr Studium wie alle anderen abzuschließen.
„Danke. Wenn du mir hilfst, werde ich dir ewig zu Dank verpflichtet sein, Michael.“ Er grinste sie an und winkte sie ab.
„Überhaupt nicht. Das habe ich deinem Bruder zu verdanken. Er hat mir einmal das Leben gerettet“, sagte Michael. Brooklyns Augen füllten sich bei der Erwähnung ihres Bruders mit Tränen. „Weine nicht. Ich bin sicher, er kommt bald zurück.“
Brooklyn nickte. „Er war nie so lange weg.“ Michael sah sie mitfühlend an. Er wusste alles über Brandon und Brooklyn. Der Büroklatsch war schwer zu ignorieren.
„Ich weiß“, seufzte er. Ein muskulöser Typ in Michaels Alter mit funkelnden blauen Augen kam heraus und lächelte Michael an.
„Ja, Michael! Was kann ich für Sie tun?“, fragte er und sah Brooklyn interessiert an.
„Hey, Steve, Mr. Ardolf möchte, dass sie hier in Ihrer Abteilung untergebracht wird. Sie ist gerade mit der Schule fertig, braucht aber einen Job für ihr zukünftiges Studium. Können Sie sie zu Larry bringen? Ich muss wieder an die Arbeit“, sagte Michael.
„Sicher“, sagte Steve und sah interessierter aus, als Michael sich zu ihm vorbeugte.
„Sie ist Brandons Schwester. Sie ist tabu“, warnte er ihn. Brooklyn lächelte Michael an, als er winkte und wegging und sie mit dem Typen namens Steve zurückließ.
„Hallo, wie heißt du?“
„Brooklyn.“
„Okay, komm schon, Brooklyn, lass uns sehen, wo Larry dich unterbringt“, sagte Steve und führte uns in ein hübsch eingerichtetes Bürozimmer, in dem ein wichtig aussehender Mann mittleren Alters saß und an seinem Laptop arbeitete. Steve räusperte sich, um seine Aufmerksamkeit zu erregen.
„Sir, können wir bitte hereinkommen?“, fragte Steve. Der Mann sah zu den beiden auf. Steve sprach mit ihm über Nikolas‘ Anweisung, sie in ihrer Abteilung unterzubringen. Brooklyn erkannte, dass es der Manager war, Larry Grant. Nach einer Reihe von Verhören ernannte der Manager sie zu seiner Assistentin. Er wies ihr eine kleine Kabine außerhalb seines Büros zu und gab ihr eine Liste von Kunden, deren Informationen und Transaktionsdetails in das System eingespeist werden mussten. Brooklyn war froh, endlich etwas Arbeit zu haben. Alles war besser, als untätig herumzusitzen, eingesperrt in ihrem Gefängnis.
Bald vergaß sie Nikolas und seine Unhöflichkeit und vertiefte sich in die ihr zugewiesene Arbeit. Es war Mittagszeit und doch arbeitete sie noch. Das Auslassen von Mahlzeiten war zur Gewohnheit geworden, da sie nie genug Geld hatte, um Essen zu kaufen, und jetzt, ohne einen einzigen Penny, was konnte sie anderes tun als arbeiten? Larry Grant war ein strenger Lehrmeister und gab ihr so viel Arbeit, dass sie die ganze Zeit bis zum Hals darin steckte.
Nikolas war seit dem Morgen ohne Petersons Hilfe extrem beschäftigt. Er hatte keinen Ersatz gefunden und Herr Peterson hatte seit dem Morgen keinen seiner Anrufe erhalten. Eine Einheit im Verarbeitungszentrum machte Probleme und musste ersetzt werden. Es war fast Mittagszeit und er war extrem sauer auf sein Leben. Plötzlich summte sein Telefon wegen eines eingehenden Anrufs von Herrn Peterson. Er nahm den Anruf sofort an.
„Ja, Mr. Peterson. Was war das für ein Notfall, über den Sie mich nicht einmal zu informieren für nötig hielten?“, fragte er wütend.
„Es tut mir leid, Nikolas. Mir ging es nicht gut und ich musste mich vor Kurzem untersuchen lassen. Der Bericht besagt, dass ich Prostatakrebs habe. Ich gehe nach Hause nach Pennsylvania, um mich zu erholen. Meine Familie möchte, dass ich für immer zurückkomme. Ich kann nicht länger hier bleiben.“ Nikolas schnappte schockiert nach Luft, als er die Nachricht hörte.
„Das ist wirklich sehr traurig. Bitte holen Sie sich die bestmögliche Behandlung. Ich werde Ihre Behandlung bezahlen“, verkündete er, und sein ganzer Ärger verflog, was Peterson emotional machte.
„Vielen Dank, mein Sohn. Möge Gott dich segnen.“
„Wann musst du gehen?“
„Ich werde hier alle Bankformalitäten erledigen, bevor ich abreise. Vielleicht habe ich also noch ein paar Tage übrig.“
„Können Sie Ihre Arbeit bitte an jemanden hier übergeben? Sie sollten besser wissen, wer Ihre Aufgaben besser erledigen kann.“
„Gut, ich kann Ihnen zwei Tage geben. Ich werde jemanden ausbilden, der meine Nachfolge antritt. Hilft das?“, fragte Peterson.
„Danke. Das sollte reichen.“
„Ich komme in einer Stunde runter“, sagte Peterson. Nachdem er das Gespräch beendet hatte, setzte sich Nikolas hin, schloss für einen Moment die Augen und massierte seine Schläfen. Er wusste nicht, wer als Nachfolger von Herrn Peterson ausgebildet werden sollte. Plötzlich blitzte ein Paar elektrisierend blaue, seelenvolle Augen in seinem Kopf auf. Er fragte sich, was sie tat. Wo hatte der Typ, Michael, sie untergebracht? Er stand auf und überprüfte die Uhrzeit. Es war Mittagszeit, und er stand auf, um sich über den aktuellen Stand zu informieren. Er ging zügig zur Marketingabteilung und suchte nach Michael, aber zu seiner Überraschung fehlte Michael auf seinem Platz.
Er fragte einen anderen Mitarbeiter, der neben seiner Kabine saß. Er stand auf und zitterte vor Angst. „S-Sir, Michael ist in die Buchhaltungsabteilung gegangen“, stammelte er. Nikolas wirbelte herum und ging wütend in Richtung der Buchhaltungsabteilung. Er fragte sich, ob er Brooklyn dort untergebracht hatte!
Als er die Buchhaltungsabteilung betrat, herrschte ohrenbetäubende Stille im Raum, alle Augen waren auf ihn gerichtet. Die meisten Angestellten waren in der Cafeteria, da es Mittagszeit war. Er fragte den Sicherheitschef nach Michael, seinem stellvertretenden Marketingleiter. Der Wachmann zeigte auf die Kabine direkt vor Larrys Büro. Neugierig ging Nikolas auf Larrys Büro zu und blieb stehen, als er Gelächter aus der Kabine gegenüber von Larrys Büro hörte. Wütend ging er auf die Kabine zu und blieb wie angewurzelt stehen, als er die Szene vor sich sah. Sein Blut kochte vor Wut, als er Brooklyn mit Steve, seinem Juniorbuchhalter, und Michael essen und lachen sah, die ihr beide gegenüber saßen. Als sie seine Anwesenheit spürte, sah sie auf und ihre Augen trafen seine. Sie erstarrte vor Entsetzen und wurde deutlich blass, als hätte sie einen Geist gesehen!
„Ist das hier ein Clubhaus? Was zur Hölle ist hier los?“, schrie Nikolas, und eine seltsame Eifersucht durchströmte seinen Körper, als er sah, wie glücklich Brooklyn mit den jüngeren Jungs war. Er verlor die Besinnung und sein Körper zitterte vor blinder Wut. Michael und Steve sprangen auf, als sie seine wütende Bemerkung hörten, und zitterten vor Angst.
„S-Sir, es war unsere Mittagspause, also…“, begann Michael, aber bevor er seinen Satz beenden konnte, brachte ihn Nikolas eiskalter Blick völlig zum Schweigen.
„Du hast also daran gedacht, ein bisschen mit ihr zu flirten? Verschwindet, ihr beide. Wenn ich euch noch einmal in ihrer Nähe sehe, feuere ich euch. Danach sorge ich dafür, dass ihr beide euer Leben lang keinen Job bekommt. Habe ich mich klar ausgedrückt?“, brüllte er aus vollem Hals. Steve und Michael zitterten vor Angst, als würden sie sich vor lauter Angst in die Hosen scheißen.
„Ja, Sir, entschuldigen Sie, Sir“, antworteten sie im Chor und wirkten sichtlich erschüttert. Niemand wollte bei Nikolas Ardolf in Ungnade fallen. Er war der Teufel mit der Macht, jeden zu zerstören, und ganz nebenbei war er ihr Boss. Er konnte ihr Leben zerstören, so wie er es vor einiger Zeit angedroht hatte.
„Raus, sofort!“ Die beiden Jungs rannten, als stünden ihre Hosen in Flammen, während Brooklyn zitternd wie Espenlaub vor ihm stand, die Augen nach unten gerichtet, aus Angst, ihn auch nur anzusehen. Wenn Michael und Steve ihr kein Sandwich angeboten hätten, wäre sie verhungert. Vielleicht hasste Gott sie doch wirklich! Deshalb platzte Nikolas herein, als sie gerade in ihr Essen biss. Sie konnte nicht einmal einen Bissen nehmen. Nikolas starrte sie hasserfüllt an, sein ganzer Körper war steif und wütend.
„Ich habe dir die Möglichkeit gegeben, zu arbeiten und anständig zu verdienen, aber es scheint, als hätte ich einen Fehler gemacht. Dieser Ort ist nichts für Huren wie dich! Also, was wirst du tun? Alle meine Angestellten hier sind männlich. Wirst du sie alle ficken, um deinen Lebensunterhalt zu verdienen? Auf diese Weise kannst du meine Schulden vielleicht schneller bezahlen, richtig?“, stieß er hervor, seine Zähne waren vor Wut zusammengepresst und seine Hände zu wütenden Fäusten geballt. Tränen sammelten sich in Brooklyns Augen und bevor ihr eine passende Antwort einfiel, fuhr Nikolas unerbittlich fort.
„Wenn du nicht arbeiten kannst, bleib eingesperrt, bis dein diebischer Bruder mit meinem Geld auftaucht. Widerlich! Ich hätte Jimmy Black dich befriedigen lassen sollen. Kein Wunder, dass er es auf dich abgesehen hat! Ihr verdient einander!“ Er ging weg, ohne auf ihre Antwort zu warten, und ließ Brooklyn benommen und erschüttert zurück. Tränen strömten ihr über die Wangen und sie fühlte, wie ihr das Herz brach. Das Essen stand vor ihr, kalt und zurückgewiesen. Brooklyn verlor ihren Appetit und der Wunsch, seine Schulden zurückzuzahlen und frei zu sein, war ihr größter Wunsch. Sie würde sehr hart arbeiten und versuchen, die Schulden so schnell wie möglich abzubezahlen.
Den Rest des Tages arbeitete Brooklyn, ohne sich ablenken zu lassen. Sogar als Larry von der Besprechung zurückkam, gab er ihr noch mehr Arbeit. Er ging für den Tag, aber Brooklyn machte weiter. Sie kannte den Weg nach Hause nicht und niemand sagte ihr, wann sie Feierabend hatte.
Nachdem sie stundenlang gewartet hatte, war Brooklyn überglücklich, als sie unten Nikolas’ Stimme hörte, wie er sich mit Kathy unterhielt. Er ist da, er ist da!, jubelte ihr Herz voller Freude. Sie saß im Kinderzimmer, fütterte die Zwillinge und wartete ungeduldig darauf, dass er nach oben kam. Warum dauerte es nur so lange?Nach fünf Minuten spähte Nikolas ins Kinderzimmer und suchte nach ihr. In dem Moment, als sich ihre Blicke trafen, schenkte er ihr ein strahlendes Lächeln. Alles um sie herum schien zu versinken, und ein Blick voller Versprechen wechselte zwischen ihnen. Er trat näher, beugte sich vor und hauchte ihr einen zarten Kuss auf die Lippen, während Ellie das Zimmer verließ, um ihnen etwas Privatsphäre zu gönnen.„Freust du dich, dass ich schon so früh zu Hause bin?“, fragte er und zog einen Stuhl heran, um sich neben sie zu setzen.„Ja! Also – hast du deine Klienten einfach rausgeworfen und bist nach Hause geeilt?“, kicherte sie. Nikolas’ Mundwinkel zuckten amüsiert; gen
„Du bist so verdammt feucht, meine Liebe“, flüsterte er in einem rauschhaften Ton und steigerte dabei seinen Rhythmus. Brooklyn klammerte sich an seine Schultern, um Halt zu finden, während sie lustvoll aufstöhnte.„Es gefällt dir, nicht wahr?“, fragte Nikolas mit einer vor Verlangen heiseren Stimme.„Ja, bitte hör nicht auf“, hauchte Brooklyn, völlig entrückt, ihre eigene Stimme kaum wiedererkennend.„Wirst du für mich kommen, Baby?“, drängte Nikolas.Brooklyn stieß einen Schrei aus, als sie sich löste – direkt in seine Finger hinein. Nikolas leckte sie sauber, beugte sich zu ihr hinauf und überhäufte ihr Gesicht mit kleinen Küssen. Brooklyn stellte erstaunt fest, dass auch er nun völlig nackt war. Wann hatte er bloß all seine Kleidung abgelegt?„Jetzt möchte ich, dass du mir meine Erlösung schenkst – sonst kann ich unmöglich schlafen“, flehte er.„Leg dich hin“, befahl Brooklyn. Nikolas grinste und gehorchte, wartete darauf, dass sie die Aufgabe übernahm, ihn zu verwöhnen. Er liebte
„Wer hat dir Zutritt zu meinem Grundstück gewährt?“, forderte ein wütender Nikolas zu wissen. Ryder ignorierte ihn völlig, während er Brooklyn mit tiefer Sehnsucht anstarrte.„Brooklyn, ich wollte nur mit dir reden“, sagte er und wirkte dabei völlig benommen.„Du kannst mit mir reden“, erwiderte Nikolas, legte seinen Arm um Brooklyn und zog sie fest an seine Seite. Ryder bemerkte die besitzergreifende Geste, zog es jedoch vor, sie vollständig zu ignorieren.„Warum sollte ich mit dir reden? Ich bin sicher, Brooklyn kann für sich selbst sprechen“, sagte Ryder und stellte sich direkt vor sie.„Ich habe dir nichts zu sagen, Ryder“, sagte Brooklyn ruhig. „Es tut mir leid, dass es zwischen dir und Amy nicht geklappt hat. Wie du siehst, haben Nikolas und ich heute geheiratet. Du hast viel für Brand und mich getan; deshalb kann ich dir reine Freundschaft anbieten – falls du das möchtest. Bitte vergiss mich und blicke nach vorn. Ich möchte dich glücklich sehen.“„Geheiratet?“, fragte ein völli
Fünfzehn Minuten später ging Brooklyn, begleitet von ihren beiden Brautjungfern, hinüber zu dem Hochzeitsbogen, der auf der anderen Seite des Koiteichs errichtet worden war. Kathy und Ellie hatten die Zwillinge in ihre Smoking-Strampler gesteckt und schoben nun deren Kinderwagen hinter Brooklyn her zum Ort der Trauung.Brooklyn rang nach Luft, als sie die riesige Menschenmenge erblickte, die darauf wartete, der Hochzeit beizuwohnen. Sie schenkte ihnen ein Lächeln, da sie die meisten von ihnen kannte. Es waren allesamt Nikolas’ Angestellte – sowohl vom Anwesen als auch aus dem Büro. Ihre Augen suchten nach Brandon. Sie hatte ihn vorhin noch gehört. War er etwa noch nicht eingetroffen?„Hey, Brooks! Suchst du mich? Ich bin genau hier, um dich zum Altar zu führen. Schließlich bin ich älter als du!“, sagte Brandon, als er hinter ihr auftauchte. In seinem dunkelgrauen Smoking sah er blendend aus. Brooklyns Gesicht hellte sich auf, und sie strahlte ihn mit einem umwerfenden Lächeln an.„Nur
„Schlaft heute Nacht gut. Papa muss ein bisschen mit eurer Mama spielen“, flüsterte Nikolas und beugte sich näher zu den Zwillingen, während Brooklyn sie fütterte. Brooklyn verdrehte die Augen. Das war also der wahre Grund, weshalb er überhaupt ins Kinderzimmer gekommen war!„Ich dachte, wir könnten noch nichts laufen lassen, bis ich wieder völlig genesen bin. Du hast doch selbst gesagt: vier bis sechs Wochen, oder? Also keine Hochzeitsnacht für uns“, erinnerte sie ihn.„Trotzdem werden wir das Beste daraus machen“, erwiderte er und blickte ihr tief in die Augen – ein Blick, der jede Menge körperlicher Genüsse für später versprach. Bei diesem Gedanken setzte ihr Herz einen Schlag aus.Noch heute Abend würde sie eine verheiratete Frau sein – die Ehefrau des Mannes, den sie liebte. Sie hätte nie gedacht, dass dieser Tag so schnell kommen würde. Nikolas stand vor ihr, als wolle er noch so viel mehr sagen, doch die Worte versagten ihm. Wortlos betrachtete er sie; sie wirkte so liebevoll,
„Was? Welche Heirat?“, keuchte sie entsetzt und wirkte völlig vor den Kopf gestoßen. Hatte sie ihn richtig verstanden? Hatte er gerade ihre Hochzeit erwähnt? Aber wie sollte das möglich sein? Er hatte ihr doch noch gar keinen Antrag gemacht!„Unsere Heirat. Wir heiraten heute“, sagte Nikolas und stieg aus dem Wagen.„Heute? Aber du hast mir doch noch gar keinen Antrag gemacht! Tatsächlich hast du sogar gesagt, dass du gar nicht heiraten willst – und zwar niemals! Was also hat sich plötzlich geändert?“, forderte sie verärgert zu wissen, noch immer fassungslos über seine abrupten Stimmungsschwankungen.„Es hat sich nichts plötzlich geändert. Ich will dich jetzt heiraten, und darüber wird nicht diskutiert. Also, kommst du mit, oder soll ich dich ins Standesamt tragen?“, fragte Nikolas ungeduldig, während er ihr die Tür öffnete – nur zu bereit, seine Drohung wahrzumachen.„Nein, bitte mach hier keine Szene. Ich kann auch laufen“, sagte sie und warf ihm einen wütenden Blick zu. Nikolas sch
Brooklyn war sprachlos. „Woher kennen Sie meinen Bruder?“, fragte sie die verlegene Frau, die nach diesem Versprecher nun bereit war zu fliehen.„Ich bin nicht in der Lage, Ihnen etwas zu sagen, Brooklyn. Ich bin sicher, Sir wird Ihnen alles selbst erzählen.“ Kathy verließ schnell ihr Zimmer und sc
Brooklyn sah ihn überrascht an. Wie konnte er so schnell auf ihr Angebot eingehen? Konnte sie hoffen, dass er ihr ihre Freiheit zurückgab? Bedeutete das, dass er sie nicht länger in diesem Zimmer einsperren würde?„Danke, Herr Ardolf. Ich erledige jede Arbeit, die Sie mir zuweisen.“ Sie sah erwartu
Brooklyn fühlte sich am nächsten Morgen viel besser, als sie mit dem atemberaubenden Blick auf den Garten draußen aufwachte. Ihre Stimmung hob sich und sie streckte ihre müden Muskeln. Obwohl Nikolas den Garteneingang abschloss, fühlte sie sich nicht mehr klaustrophobisch.Doch nach einer Weile war
Nikolas stürzte blitzschnell aus seinem Zimmer und die Treppe hinunter, als ob ihn eine unbekannte Macht verfolgte. Er wollte zu ihr, bevor sie wieder verschwand. Als er jedoch zum Koiteich ging, zögerte er, da er sie nirgends sah. War sie überhaupt da oder halluzinierte er? Er sah sich überall um,







