LOGINKaiteValentinas Augen füllen sich mit Tränen.Bevor irgendjemand noch ein Wort sagen kann, ist Blake schon bei ihr.„Hey, hey. Nicht weinen, Schatz.“Er nimmt ihre Hände vorsichtig in die seinen, und sein Gesicht wechselt von Verwirrung zu echter Sorge, während er versucht, sie zu beruhigen.„Bitte weine nicht. Du trägst unser Kind, und ich brauche dich gesund und stark. Hörst du? Ich will nicht, dass du dich wegen irgendetwas aufregst.“Stille.Absolute, totale Stille.Ich schwöre, man hört sogar die Klimaanlage im Hintergrund summen.Ronan dreht langsam den Kopf zu Blake.„Unser Kind?“Blake erstarrt.Ronans Augenbrauen ziehen sich zusammen, während er zwischen ihm und Valentina hin und her schaut.„Was meinst du mit unserem Kind?“, fragt er, und seine Stimme ist gefährlich leise. „Ich bin nicht derjenige, der sie geschwängert hat.“Oh.Oh, Scheiße.Blakes Gesichtsausdruck ändert sich sofort. Sein Mund öffnet sich, aber es kommt kein Wort heraus.„Scheiße“, murmelt er vor sich hin.
Katie pov Als wir im Krankenhaus ankamen, war ich erledigt.Körperlich, mental und emotional.Inzwischen begann ich ernsthaft zu vermuten, dass mein Leben von jemandem verflucht worden war, der viel zu viel Freizeit und einen persönlichen Groll gegen mein Glück hatte.Zuerst die mysteriösen Nachrichten. Dann die Adresse. Dann alles, was heute Abend passiert war.Und jetzt saß ich hier und fuhr ins Krankenhaus, um nach Valentina zu sehen.Wunderbar.Wirklich absolut wunderbar.Ronan ging neben mir her, sein Gesichtsausdruck war nicht zu lesen, während wir den Krankenhausflur entlangliefen. Seit wir den Schauplatz verlassen hatten, hatte er kaum ein Wort gesagt, und ehrlich gesagt war ich auch nicht in der Stimmung, ihn wegen seines plötzlichen Schweigens zu verhören.Ich hatte selbst genug Probleme.„Bleib einen Moment hier“, sagte er, als wir an der Rezeption ankamen. „Ich spreche mit dem Arzt und finde heraus, wie es Valentina geht.“Ich nickte. „In Ordnung.“Sein Blick blieb kurz a
„Antworte mir, du verdammter Idiot!“ Ronans Stimme donnerte durch den Keller. Der Mann, der an den Stuhl gefesselt war, zuckte zusammen, sein ganzer Körper zitterte. Er starrte Ronan aus weit aufgerissenen, panischen Augen an, aber er brachte kein einziges Wort heraus. Nicht eins. Ich stand ein paar Schritte entfernt und beobachtete die Szene mit vor der Brust verschränkten Armen. Ehrlich gesagt konnte ich mich nicht entscheiden, ob dieser Mann unglaublich mutig oder unglaublich dumm war. Wahrscheinlich dumm. Ronan richtete sich langsam auf und drehte den Kopf zu mir. „Ich würde dir raten, jetzt wegzusehen, Katie. Wir bringen ihn gleich zum Reden.“ Ich zog eine Augenbraue hoch. „Ihr bringt ihn zum Reden?“ Er warf mir einen Blick zu, der mir zu verstehen gab, dass ich besser keine Fragen stellen sollte, auf deren Antwort ich lieber verzichten würde. „Wir werden ihn foltern.“ „Ach so.“ Ich warf einen Blick auf den Mann, der aussah, als würde er jeden Moment oh
KATIES SICHTFür einen Moment vergaß ich, wie man atmet.Valentina stand regungslos vor mir, eine Hand auf den Bauch gepresst, die Augen weit aufgerissen vor Unglauben.Dann begannen ihre Lippen zu zittern.„Nein. Nein, nein, nein, nein.“ Ihre Stimme brach, als Tränen in ihre Augen schossen. „Mein Baby. Mein Baby!“Oh mein Gott.Mein Blick huschte zwischen ihrem Gesicht und der Hand hin und her, die sie gegen den Bauch presste.Warum war sie rausgekommen?Warum zur Hölle war Valentina rausgekommen?!Sie hätte versteckt bleiben sollen. Sie hätte mich das regeln lassen sollen. Sie hätte sich nicht zwischen mich und diese Männer stellen dürfen!Warum hatte sie das getan?Alles war so schnell passiert. Einen Moment lang hatte ich noch mit zwei Männern gerungen, und im nächsten stand Valentina vor mir und weinte um ihr Baby.Ich konnte mich nicht bewegen.Ich konnte nicht einmal klar denken.Alles, was ich hörte, waren ihre panischen Schluchzer und das ohrenbetäubende Chaos um uns herum.„
katieDer Club hatte sich in einen absoluten Albtraum verwandelt.Tische waren umgekippt, Stühle lagen quer über den Boden verstreut, und überall waren Getränke verschüttet worden. Die Männer, die ins Gebäude gestürmt waren, zogen von einer Ecke zur nächsten, durchsuchten die Bar und schauten unter die Tische, als rechneten sie damit, dass ich wie durch Zauberhand unter der liegen gelassenen Handtasche irgendeines Fremden auftauchen würde.Einer von ihnen trat einen Stuhl beiseite.„WO IST SIE?"Niemand antwortete.Ein Mann, der neben dem DJ-Pult kauerte, begann sie anzuflehen, die Hände ergeben erhoben.„Bitte! Wir wissen doch gar nicht, wen ihr sucht!"Der Eindringling packte die Kante des Pults und stieß es zur Seite.„DANN HABT IHR JA NICHTS DAGEGEN, WENN WIR NACHSEHEN!"Ich drückte mich noch tiefer hinter das Pult, wo Valentina und ich uns versteckt hielten. Mein Herz hämmerte so heftig, dass ich kaum noch etwas anderes hörte.Das durfte nicht passieren.Das durfte einfach nicht
Hallo zusammen, ich habe seit Tagen nichts mehr aktualisiert, weil ich so krank war, aber mir geht es jetzt wieder besser. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich auf dieser Reise unterstützt und mein Buch gelesen haben. Ganz viel Liebe an euch! ♥️Kapitel 46KatieIch konnte meine Augen nicht von ihm abwenden.Da war etwas an dem Mann, der auf der anderen Seite des Raums stand, das mir die Nackenhaare aufstellte. Er war komplett in Schwarz gekleidet, seine Haltung unheimlich still, während er mich durch die Menge beobachtete.Wer zur Hölle war das?Und warum kam es mir vor, als hätte ich ihn schon einmal gesehen?Ich kniff die Augen zusammen, um sein Gesicht besser zu erkennen, aber die flackernden Lichter machten es unmöglich, irgendetwas klar zu sehen.Oh Gott. Wer bist du?Je länger ich starrte, desto vertrauter wirkte er.Ich konnte nur nicht darauf kommen, warum.„Katie?“Ich reagierte nicht.„Katie!“Ich blinzelte, als Valentina mir auf die Schulter tippte.







