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Author: Yuri-Violet
last update publish date: 2026-10-16 15:43:08

Lyra fuhr erschrocken zusammen; ihre Augen fixierten die drei Männer, die aus verschiedenen Richtungen auftauchten.

Sie zog die Brauen zusammen und spürte, dass etwas an ihnen nicht stimmte.

„Das sind keine Rogues“, murmelte sie vor sich hin und bemerkte das Fehlen einer Narbe in ihren Gesichtern.

In Verdentia waren alle Rogues mit einer x-förmigen Narbe am linken Auge markiert – ob in menschlicher oder Wolfsform –, als Zeichen dafür, dass sie keinem Rudel angehörten und auf sich allein gestell
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  • Von ihrem Alpha verstoßen, vom verfluchten Alpha-König auser   20

    „Was ist los?“ Portias Stimme riss Lyra aus ihrer Trance.
Sie blinzelte ein paar Mal, nahm ihr Spiegelbild im Spiegel wahr und drehte sich dann zu der Beta-Wölfin um, die gerade ihr Haar kämmte.
Lyra hatte darauf bestanden, es selbst machen zu können, doch Portia bestand darauf, bei den Vorbereitungen für ihr Frühstück mit dem Alpha-König zu helfen.
„Fühlst du dich unwohl? Soll ich den Arzt rufen lassen?“
„Nein. Mir geht’s gut.“ Lyra lächelte leicht und wandte ihren Blick wieder nach vorne.
„Ich kann einfach nicht begreifen, was alles passiert ist.“
„Ah, geht es um die Hochzeit?“ fragte Portia und flocht geschickt das Haar ihrer zukünftigen Luna, während
Lyra vor dem Schminktisch saß.
Trotz der Verletzungen, die sie während ihrer Zeit in den Ardan-Wäldern erlitten hatte, hatte der Arzt erklärt, dass sie sich mit wundersamer Geschwindigkeit erholte.
Dieser Fortschritt ließ Lyras Gedanken mit Plänen und Überlegungen für die bevorstehenden Hochzeitsvorbereitungen rasen.
„Genau. Gab es ei

  • Von ihrem Alpha verstoßen, vom verfluchten Alpha-König auser   19

    Lyras Stirn tropfte vor Schweiß, während sie um ihr Leben rannte und verzweifelt versuchte, ihren Verfolgern zu entkommen.Sie waren dicht hinter ihr, schrien und fluchten, während sie den Abstand zwischen ihnen und Lyra rasch verringerten.„Hör auf zu rennen, du Runt!“ brüllte einer der Krieger und ließ sie zusammenzucken und zusammenfahren, als er an ihrem Haar zerrte.Sie stolperte zurück; ihre tränenfeuchten Augen blickten zu ihm auf und flehten um Gnade.Sie hoffte, er würde ihr Leben verschonen, als plötzlich ein markerschütternder Schrei durch den Wald hallte.„Rogues!“ schrie ein anderer Krieger, und bevor Lyra überhaupt verarbeiten konnte, was geschah, verschwand der Mann, der an ihrem Haar zog, plötzlich, als ein großer grauer Wolf auf ihn sprang und ihn zu Boden warf.Ihre Augen weiteten sich vor Entsetzen; Tränen strömten über ihre Wangen, während sie zusah, wie der Rogue mit seinen scharfen Fangzähnen in die Kehle des Kriegers biss und eine grausige Szene hinterließ.Der

  • Von ihrem Alpha verstoßen, vom verfluchten Alpha-König auser   18

    Lyra fuhr erschrocken zusammen; ihre Augen fixierten die drei Männer, die aus verschiedenen Richtungen auftauchten.Sie zog die Brauen zusammen und spürte, dass etwas an ihnen nicht stimmte.„Das sind keine Rogues“, murmelte sie vor sich hin und bemerkte das Fehlen einer Narbe in ihren Gesichtern.In Verdentia waren alle Rogues mit einer x-förmigen Narbe am linken Auge markiert – ob in menschlicher oder Wolfsform –, als Zeichen dafür, dass sie keinem Rudel angehörten und auf sich allein gestellt waren.Instinktiv verstärkte sie den Griff um ihr Schwert und war bereit, sich zu verteidigen, falls sie angriffen.Sie konnte nicht begreifen, warum diese Fremden hier waren oder welchem Rudel sie angehörten, doch ihr Instinkt sagte ihr, dass sie sie aus einem bestimmten Grund ins Visier genommen hatten.Die mächtigen Windböen peitschten durch Lyras Haar und stachen ihr ins Gesicht, drängten sie, wachsam zu bleiben, während sie erstarrte und die herannahenden Gestalten vor sich musterte.Mit

  • Von ihrem Alpha verstoßen, vom verfluchten Alpha-König auser   17

    Die hohen, schlanken Bäume raschelten und schwankten im unerbittlichen Wind; ihre Äste knarrten unter der Gewalt. Lyra umklammerte fest das Schwert, ihr Körper zitterte, während sie sich durch die unheimlichen Ardan-Wälder bahnte.
Trotz ihrer Bemühungen, sich leise zu bewegen, verrieten die trockenen, spröden Blätter unter ihren Füßen sie bei jedem Schritt und knirschten und knackten wie Knochen.
„Ich finde einen Platz zum Verstecken und ziehe mich aus, damit du übernehmen kannst“, sagte sie zu ihrer Wölfin; ihre Bewegungen waren präzise und berechnet, während sie wachsam blieb und bereit, sich bei jedem Anzeichen von Gefahr zu schützen.
„Klingt gut, wir können dieses wunderschöne Kleid schließlich nicht in Fetzen reißen lassen“, antwortete Stella mit ihrem sarkastischen Ton, was Lyra dazu brachte, zu schnauben und den Kopf zu schütteln.
Sie ging weiter, entschlossen, die Erinnerungen an ihre Vergangenheit an diesem Ort wegzuschieben.
Ihr Fokus lag allein darauf, die Prüfung zu besteh

  • Von ihrem Alpha verstoßen, vom verfluchten Alpha-König auser   16

    Lyra starrte auf ihr Spiegelbild, schloss einen Moment die Augen, atmete tief ein und ließ die Luft wieder heraus, als sie die Augen öffnete.
Als sie spürte, wie die Anspannung ihren Körper verließ, zog sie sich das Haar rasch zu einem festeren Pferdeschwanz zusammen.
In dem Moment, als sie das tat, hörte sie ein Klopfen an der Tür und drehte den Kopf dorthin.
„Lyra, darf ich hereinkommen?“ Portias Stimme drang durch die Holztür. Lyra presste instinktiv die Lippen zusammen, erlaubte Portia dann aber doch, einzutreten.
Draußen schien die Sonne – eine Erinnerung daran, dass es fast Zeit für Lyra war, den Palast zu verlassen und sich in die Ardan-Wälder zu begeben.„Es tut mir leid. Ich habe den Alpha-König gefragt, ob er dir die bequemeren Kleider geben könnte, die du dir gewünscht hast, aber er bestand auf diesem Kleid für die offizielle Verkündung, nachdem du die Prüfung bestanden hast“, erklärte Portia und trat an Lyra heran, die vor ihr in einem leuchtend roten Kleid stand, das ihre

  • Von ihrem Alpha verstoßen, vom verfluchten Alpha-König auser   15

    „Und?“, fragte Lyra und hob eine Augenbraue. Rhys’ Augen weiteten sich, als ein Hauch von Schock über seine Züge huschte. Er hatte dieses Geheimnis enthüllt, in der Hoffnung, sie zu erschrecken oder umzustimmen, doch es schien keine Wirkung zu haben.
Sie zuckte nicht einmal zusammen, als sie das Geheimnis des königlichen Rudels hörte.„Meinst du das ernst?“, Sein Griff an ihren Handgelenken verstärkte sich vor Frustration. Das war nicht die Reaktion, die er von ihr erwartet hatte, und es machte ihn zutiefst wütend.
War das ihre wahre Natur, verborgen unter der sanften Fassade, an die er sich gewöhnt hatte? Oder versuchte sie nur, ihre Angst zu maskieren? Wie dem auch sei – er spürte, dass er die Kontrolle über seine Emotionen verlor, und das steigerte nur seine wachsende Wut.„Hast du überhaupt gehört, was ich gerade gesagt habe?“, knirschte er mit den Zähnen und beugte sich näher zu ihr, kam ihr ins Gesicht. „Der Alpha-König hat diese Wölfinnen abgeschlachtet—“„Wo ist dein Beweis? I

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