FAZER LOGINEin schweres Geräusch hallte vom Südflügel herüber und ließ die Wachen schnell in die Richtung eilen, aus der der Lärm kam.Alpha Klein schaffte es, sich vom Bett hochzustemmen und die letzte verbliebene Kraft in seinem geschwächten Körper zu sammeln.Der laute Schrei ertönte erneut, gefolgt von hastigen Schritten und panischen Stimmen.„Kira liegt in den Wehen!"Die Dienerinnen flüsterten, während sie eilig an dem Zimmer vorbeieilten, in dem Alpha Klein gelegen hatte.Alpha Kleins Augen weiteten sich augenblicklich.Ohne weiter nachzudenken, taumelte er aus dem Zimmer, hielt sich kurz an der Wand fest, bevor er sich zwang, weiterzugehen.Der Flur drehte sich leicht um ihn, doch in dem Moment, als er Serene erblickte, schien jede Schwäche in ihm zu verschwinden.Serene wurde von zwei Dienerinnen auf beiden Seiten gestützt, ihr schwerer Bauch spannte sich schmerzhaft an, während sie langsam ging.Ihr Gesicht war schweißgebadet, Haarsträhnen klebten an ihrer Stirn, während schmerzerfüll
Allein das zu hören ließ Rias Herz wild rasen.Schon die Vorstellung, was für ein Leben Charlotte geführt hatte, die Demütigung und das Leid.Die Art, wie sie sich von Menschen wie ein Nichts behandeln ließ, denen gegenüber sie vielleicht weitaus mächtiger gewesen war …Es brannte schmerzhaft in ihrer Brust, während sie nach Miras letzten Worten schwieg.Natürlich hatte sie es selbst schon erlebt.Die Art, wie Alpha Klein Charlotte zuvor behandelt hatte, die Beleidigungen und seine endlose Bestrafung, und nun hatte er sich plötzlich verändert, nur weil er glaubte, sie sei nicht mehr dieselbe Charlotte.Oder vielleicht hatte die Mondgöttin sie für ihn plötzlich in jemand völlig anderen verwandelt.„Was für ein Witz …", murmelte Ria bitter.Sie drehte sich um, um zu gehen, hielt aber auf halbem Weg inne.Zumindest hatte sie nun endlich den Vater getroffen, der Charlotte angeblich großgezogen hatte. War er wirklich schon immer so gewesen?Sie bezweifelte es.Denn wenn er immer so grausam
„Charlotte ist tot …?"Die Worte glitten langsam über Rias Lippen, fast so, als weigerte sich ihr Verstand, sie zu glauben.Ihre Augen flatterten leicht, während das Gewicht der Enthüllung sich schwer in ihrer Brust niederließ.Nicht nur, dass sie plötzlich im Leben eines anderen Menschen erwacht war …Nicht nur, dass sie sich in einem fremden Rudel gefangen wiederfand …Verheiratet mit einem rücksichtslosen Alpha, den sie kaum verstand …Sondern nun …War die Person, in deren Körper sie lebte, tatsächlich tot.Ein kalter Schauer kroch langsam ihren Rücken hinab.„Wer bin ich dann?"Die Frage entwich ihren Lippen, bevor sie sie aufhalten konnte.Mira selbst wirkte ebenso verwirrt.Der Wind strich sanft durch die Bäume, während sich schwere Stille zwischen ihnen ausdehnte.„In jener Nacht während der Jagdzeremonie …", begann Mira schließlich leise.„Alpha Klein hat dich hinter die Klippe geschickt, um etwas zu holen."Sie hielt kurz inne und versuchte, die Erinnerung richtig zusammenzu
Dort stand Ethan Cole, wie ihn die Frau genannt hatte, die fast ihr ganzes Leben damit verbracht hatte, ihn zu lieben.Nichts hatte sich an dem Mann verändert, den Ria einst ihren Vater genannt hatte, nicht einmal seine Augen und nicht die Schärfe in seinem Gesicht.Alles war genau so, wie auf den Bildern, die sie heimlich stundenlang betrachtet hatte, in dem alten Album, das sorgfältig in ihrem früheren Zimmer aufbewahrt wurde.Langsam wanderte ihr Blick zu der Hand, mit der er sie geschlagen hatte, immer noch fest zur Faust geballt.Er sah immer noch aus, als wäre er bereit, sie jeden Moment zu verschlingen.Ein winziges Lächeln bildete sich langsam auf ihren Lippen.Doch es erreichte nie ihr Herz.Sie stand nun aufrecht vor ihm, betrachtete sein Gesicht und lauschte seinem Atem.Das war derselbe Mann, um den ihre Mutter fast jeden fünfundzwanzigsten Juni getrauert hatte.Derselbe Mann, den sie mit sich schleppte, um ihn an jenem kalten Grabstein aus Zement zu besuchen, während sie
Serene wartete kaum, bis sich die Tür ganz geschlossen hatte, bevor sie sich auf Alpha Klein stürzte wie eine ausgehungerte Löwin, die endlich entfesselt wurde.Ihr schwerer Bauch wippte gegen ihn, als sie aggressiv aufs Bett kletterte.Alpha Kleins Augen richteten sich augenblicklich auf sie, als sie sich direkt auf seinen Bauch setzte, und ein schmerzhaftes Stöhnen entwich seinen Lippen.Er versuchte sofort, sie wegzustoßen, doch sein geschwächter Körper versagte ihm den Dienst, und zum ersten Mal überwältigte Serene ihn völlig, und sie wusste es.Ein siegreiches Lächeln breitete sich langsam auf ihren Lippen aus, als wäre der Moment, auf den sie so geduldig gewartet hatte, endlich gekommen.„Du kannst das nicht tun, Kira …", flüsterte Alpha Klein gequält, seine Stimme war rau und angestrengt.Doch Serene beachtete es nicht, zumindest nicht heute und nicht nach allem.Ihre Finger bewegten sich schnell über seine Kleidung und schoben sie rücksichtslos beiseite, während Verzweiflung u
Rias Blick wanderte schnell zu Alpha Klein, während ihr Herz schwer gegen ihre Brust pochte.Sie zog sich sofort zurück.Serene lächelte langsam und wartete darauf, dass der wilde Alpha Klein so reagierte, wie er es immer tat, doch der Raum blieb ungewöhnlich still, während Alpha Klein regungslos auf dem Bett lag.Seine Augen wanderten langsam zu Serene, bevor sie schließlich ruhig auf Ria verharrten. Rias Lippen zitterten sofort, als sie versuchte zu sprechen, doch kein Wort kam heraus.Das Lächeln auf Serenes Gesicht verblasste langsam, während plötzlich Verwirrung in ihren Augen aufflackerte. Sie wandte sich scharf zu Alpha Klein um, der immer noch schweigend dort lag, eine Hand auf seiner Brust.„Du … du hast mich nicht gehört?", fragte sie langsam stammelnd.Doch Alpha Klein blieb stumm, und Rias Anspannung vertiefte sich sofort.Sie ging langsam zurück zum Bett und setzte sich vorsichtig auf die Kante.„Alpha Klein …", flüsterte sie und sah ihn aufmerksam an.„Geht es dir gut?"







