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KAPITEL 5

ผู้เขียน: Laine Martin
last update วันที่เผยแพร่: 2026-08-28 22:09:38

ALLISON

„Ugh! Er macht mich so wütend.” Ich schnaubte und ließ meinen Rucksack auf den Boden fallen. „Was glaubt der eigentlich, wer er ist?”

„Oh mein Gott.”

„Du tauchst zum allerersten Mal im ganzen Semester im Unterricht auf … und schon manipuliert er alles nach seiner Laune.” Ich lief im Kreis herum, die Hände fest auf die Hüften gestemmt.

„Ich werde nicht mit seiner arroganten Einstellung arbeiten. Werde ich nicht.”

„Oh mein Gott!”

„Denkt er, ich bin einer seiner Fans, die darauf brennen, mit ihm zusammenzuarbeiten, als wäre er der Odem des Lebens?”

„Allison!”, rief Sienna.

„Was?”

„Kannst du für eine Sekunde aufhören zu reden?” Ihr Gesicht leuchtete auf, ihre Augen funkelten aufgeregt. „Er steht auf dich.”

„Was?” Ich starrte sie verwirrt an. „Wer?”

„Hayes … Carter.” Sie hüpfte fast auf der Stelle. „Er steht auf dich. Oh mein Gott, es ist so offensichtlich.”

Ich verzog angewidert das Gesicht, nur um in Gelächter auszubrechen, als sie mich weiter mit völlig ernster Miene ansah.

„Der nervige, selbstverliebte Vollidiot?”

Sienna verdrehte die Augen.

„Siehst du das denn nicht, Ally? Er hat noch nie … und ich meine wirklich noch nie, sich die Mühe gemacht, ein Gespräch mit einem Mädchen anzufangen — noch nie in seinem ganzen Leben.” Ihre Augen blieben auf mir, ihr Lächeln wurde breiter. „Er steht auf dich.”

Ich schnaubte. „Soll ich mich jetzt fühlen wie die Queen von England, nur weil Carter Hayes mit mir geredet hat? Si, ich mag den Typen nicht. Er ist widerlich, egoistisch und unfassbar selbstverliebt. Es ist ehrlich zum Lachen, sich vorzustellen, es gäbe ein Universum, in dem ich ihn jemals mögen würde.” Ich schnaubte und löste mich in einer weiteren Runde Gelächter auf.

„Na und? Du wischst die ganze Sache einfach so vom Tisch?”

„Genau.” Ich ging zu meinem Kleiderschrank, streifte meine Schuluniform ab und zog mich in meine übliche bequeme Kleidung um — eine Jogginghose und einen übergroßen Hoodie.

„Ich mag Carter nicht, ich werde ihn nie mögen.” Ich zog mir den Hoodie über den Kopf.

„Tut mir leid, dass ich dich aufgeregt hab.”

„Ich bin nicht aufgeregt, Si. Ich bin nur … genervt, aber nicht von dir.” Ich seufzte. „Ich versteh immer noch nicht, wie er es geschafft hat, Mr. Turner zu überreden, die Partner zu tauschen.”

„Weil er Carter ist.” Sienna verdrehte theatralisch die Augen und zog seinen Namen in die Länge. „Ally, dem Typen gehört praktisch die ganze Schule, er ist eine Bestie auf dem Eis, und er sieht umwerfend aus. Wer sagt zu dem schon nein?”

Ich schüttelte nur den Kopf und schnaubte. Ich schlurfte zum Taschenständer, hakte meine Umhängetasche ab und warf sie mir über die Schulter.

„Gehst du irgendwohin?”

„Ja. Ich treff mich mit dem Schüler, dem ich Nachhilfe gebe, in …” Ich neigte den Kopf zur Seite und warf einen Blick auf meine Uhr. „… zwanzig Minuten.”

„Alles klar. Ich mach uns was zum Abendessen.”

Ich stürmte auf sie zu, drückte sie in eine erstickende Umarmung, bevor ich ihr Küsse über das ganze Gesicht verteilte.

„Du bist die Beste.” Ich versuchte wegzugehen, aber ihre Stimme brachte mich abrupt zum Stehen.

„Nicht so schnell … ich mach uns Abendessen, du kommst mit mir auf eine Hausparty.”

Ich verzog das Gesicht und richtete den Taschenriemen auf meiner Schulter.

„Sienna, es ist Montag. Wer schmeißt an einem Montag eine Hausparty?”

„Die Leute, die die veranstalten, zu der ich geh.” Sie grinste. „Und du kommst mit mir. Weißt du, irgendwann musst du wirklich mal aus diesem Zimmer rauskommen und Spaß haben. Das Leben besteht nicht nur aus Büchern.”

„Ich kann nicht mitkommen. Ich muss an meiner Debattier-Thesis arbeiten.”

„Das machst du, nachdem wir zurück sind.” Sie winkte ab. „Leb ein bisschen, Ally. Ich lass kein Nein gelten.”

Ich warf den Kopf zurück und stöhnte geschlagen.

„Los.” Sie stupste mich in die Seite und schob mich vorwärts. „Los … du wirst zu spät kommen.”

Ich brachte meine Beine in Gang und joggte zum Ausgang.

„Oh, verdammt. Bis später.”

„Und such dir heute einen männlichen Freund, Ally!”

Ich drehte mich zu ihr um. „Die sind alle nur Zeitverschwendung, Si. Und davon hab ich nicht genug übrig, um sie zu verschwenden.” Sie verdrehte die Augen über mich. Ich wischte sie beiseite und ging nach draußen.

***

Nachdem ich eine Reihe von Büchern in der Bibliothek durchgesehen hatte, flippte ich aus. Buchstäblich erschöpft vom Warten. Ich checkte mein Handy zum x-ten Mal und stieß einen frustrierten Seufzer aus.

Dreißig Minuten zu spät.

Was hielt sie nur auf?

Mr. Branson hatte mir versichert, der Schüler würde auftauchen. Hatten sie sich plötzlich anders entschieden, ohne ihm Bescheid zu geben? Ich würde noch zwanzig weitere Minuten warten und dann gehen. Ich brauchte das Geld, aber ich würde mir von niemandem meine Zeit stehlen lassen.

Noch zwanzig Minuten. Das war’s dann.

Ich vergrub mein Gesicht in einem wahllosen Psychologiebuch, um die Zeit totzuschlagen, nur um instinktiv den Kopf bei den näherkommenden Schritten zu heben.

Ich rutschte auf meinem Stuhl herum, völlig aus der Fassung gebracht. Verfolgte er mich absichtlich? Das wurde langsam lächerlich.

„Na … das wird immer interessanter.” Er lachte, biss sich auf die Unterlippe. Ich schluckte. „Allison, richtig?”

„Jetzt weiß ich, dass du der wahre Stalker bist.” Ich klappte das Buch zu und sprang auf, verschränkte die Arme vor der Brust. „Woher wusstest du, dass ich hier bin, Hayes?”

„Hör zu, ich bin alles andere als ein Stalker, Ally. Ich bin hergekommen—”

„Für dich ist das Allison.”

„Was?”

„Nenn mich nicht Ally. Das Recht hast du dir nicht verdient.”

Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, sein Blick auf mir ruhend.

„Dann nenn ich dich Lis.” Er zuckte lässig mit den Schultern. „Ich hab’s praktisch erfunden, also denk ich, das Recht hab ich mir verdient.” Ein selbstgefälliges Lächeln legte sich über sein Gesicht, bevor er sich mit den langen Fingern durch sein dichtes Haar fuhr. Ich schaute weg und stieß einen langsamen Atemzug aus.

„Das wirst du auch nicht. Und ich brauch dich, dass du dich von mir entfernst. Jetzt sofort.”

Er trat einen Schritt vor und schloss die riesige Distanz zwischen uns.

„Erstens. Ally, Lis … das hier ist ein öffentlicher Ort. Das heißt, du hast mir nichts zu sagen, wo ich stehen darf und wo nicht.” Er beugte sich hinunter, seine Lippen streiften mein Ohr. Ich zog scharf die Luft ein, als Gänsehaut über meine Haut jagte. „Zweitens …” Seine Stimme senkte sich tiefer. „So enttäuschend das klingen mag — und glaub mir, ich mein das ernst … dir hier über den Weg zu laufen war reiner Zufall.” Er zog sein Gesicht von meinem zurück, grinsend. „Ich bin hier, um meine Nachhilfelehrerin zu treffen.”

Meine Brauen zogen sich zusammen. War das irgendeine Art von Scherz?

„Was meinst du damit?”

„Ich meine genau das, was ich gesagt hab. Ich bin hier, um meine Nachhilfelehrerin zu treffen.” Er lachte glucksend. „Und nach deinem Gesichtsausdruck zu urteilen, schätze ich, das bist du.” Er musterte mich eine lange, quälende Minute, schmatzte mit den Lippen, bevor er endlich sprach. „Ich bin Carter Hayes.” Er streckte mir die Hand entgegen. „Freut mich, dich kennenzulernen.” Sein Lächeln vertiefte sich. „Und du bist …?”

Ich musterte seine ausgestreckte Hand misstrauisch, hielt beide meine fest um meinen Körper gepresst.

„Es ist nur meine Hand, Lis, sie wird dich nicht verbrennen.”

„Wusstest du davon? Dass ich deine Nachhilfelehrerin sein würde?”

Er ließ seine Hand sinken, steckte sie in die Tasche, bevor er den Kopf zurückrollte.

„Nein. Ich hab dir doch gerade gesagt, das ist ein Zufall. Ich hab Mr. Branson angeheuert, mir eine Nachhilfelehrerin zu besorgen, und das hat er getan. Ich hab keine Fragen gestellt, ich hab nicht gefragt, nach welchem Verfahren er sie aussucht, und ich hab ganz sicher nicht nach dem Namen der Person gefragt, die mir Nachhilfe geben würde.” Er neigte den Kopf.

„Genug Details für dich?”

Unsere Blicke trafen sich, seine warmen, aufmerksamen Augen auf mich gerichtet. Für eine bizarre, verwirrende Sekunde stockte mir der Atem. Eins … zwei … drei Sekunden, bevor ich meinen Blick losriss und mir die Kehle räusperte.

„Ich geb dir keine Nachhilfe.”

Er schnaubte. „Warum zum Teufel nicht? Was? Angst, dass du für mich fällst?”

Ich ließ ein leises Lachen hören. „Bild dir nichts ein, Hayes.”

„Dann gib mir Nachhilfe, Bücherwurm. Beweis mir, dass du wirklich immun gegen meinen Charme bist.”

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