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Kapitel 28

Author: Zara
last update publish date: 2026-07-29 23:55:13

Viviennes POV

Alexanders Gesichtsausdruck veränderte sich in dem Moment, als Julians Name fiel. Sein Kiefer spannte sich an und seine Lippen wurden zu einer schmalen Linie. Obwohl er versuchte, es zu unterdrücken, war seine Wut deutlich zu erkennen.

Er reagierte immer so, sobald Julian erwähnt wurde, als wäre schon der bloße Gedanke an eine Verbindung zwischen uns inakzeptabel.

Es wirkte fast absurd.

Ich sah ihn ruhig an und fragte, ob es noch etwas gebe, denn meine Geduld war bereits erschöpft
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    Viviennes POVAlexander stand einen Moment lang an meiner Tür, bevor er sprach.„Ich möchte die Scheidungsvereinbarung noch einmal durchgehen“, sagte er leise. „Komm in die Bibliothek.“Ich nickte. „In Ordnung.“Ich legte das Handtuch ab und folgte ihm hinaus, wobei ich die Tür sanft hinter mir schloss.Die Flurbeleuchtung war gedämpft und warf lange Schatten über den Boden. Wir gingen schweigend nebeneinander her.Diese Stille fühlte sich anders an.Nicht angespannt. Nicht erdrückend.Einfach nur… endgültig.In der Bibliothek ging Alexander direkt zu seinem Schreibtisch und öffnete die Vereinbarung auf seinem Computer. Das schwache Licht des Bildschirms erhellte sein Gesicht, während er mehrere neue Klauseln hinzufügte.Ich stand schweigend da und wartete.Als er fertig war, trat er zur Seite.„Sieh es dir an.“Ich trat näher, legte eine Hand auf den Schreibtisch und las aufmerksam.Bei der ersten Klausel verkrampften sich meine Finger leicht.Auch nach der Scheidung sollten wir weit

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    Viviennes POVIch stand lange da, nachdem Isabella zu Ende gesprochen hatte.Meine Finger hatten sich bereits unbemerkt in den Stoff meiner Kleidung gekrallt.Eine bittere Schwere breitete sich langsam in meiner Brust aus … bis sie mich vollständig erfüllte.In einem Punkt hatte sie nicht Unrecht.Ich hatte Alexander immer bewundert.Von dem Moment an, als ich in die Familie Ashford kam, war ich vorsichtig … unbedeutend.Wenn er zum Anwesen zurückkehrte, wagte ich es nicht, auf ihn zuzugehen.Ich warf ihm nur verstohlene Blicke zu.Kurz. Vorsichtig. Versteckt.Manchmal stand ich unter dem Vorwand, Dokumente zu ordnen, in der Nähe seines Schreibtisches … nur um ihm bei der Arbeit zuzusehen.Allein diese kleinen Momente reichten aus, damit sich mein Herz erfüllt anfühlte.Und damals …Die Frau, die offen an seiner Seite standwar immer Isabella gewesen.Ihre Stimme holte mich zurück.Sie sprach ruhig, beinahe sanftdarüber, wie sie gezwungen gewesen war zu gehen.Wie sie die Beziehung b

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