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Kapitel Neunzehn

Author: Sõfie
last update Petsa ng paglalathala: 2026-06-27 23:22:19

Selina

Die Akademie war ungewöhnlich unruhig. Die Schüler füllten die Flure viel früher als sonst, ihre aufgeregten Gespräche hallten durch jeden Korridor.

„Was ist denn los?“, fragte ich Alfred, während wir uns auf den Weg zum Hauptinnenhof machten.

„Du hast das wirklich vergessen?“

„Ich vergesse eine Menge Dinge.“

Er seufzte dramatisch.

„Iris kommt heute an.“

Richtig. Das hatte ich völlig vergessen. Mein Magen zog sich aus Gründen zusammen, die ich lieber nicht genauer hinterfragen wollte. Na
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    SelinaIch starrte Carolina an, die innerhalb des uralten Siegels stand, und konnte kaum atmen, während sich die Lichtketten um sie bewegten wie lebendige Wesen.Die uralte Bedrohung benutzte noch immer ihre Stimme, doch ich konnte nun etwas anderes darunter hören, etwas Angespanntes und Verängstigtes, das mich vermuten ließ, dass Carolina darum kämpfte, mich zu erreichen.Ich schloss meine Finger fester um Raymonds Hand und schüttelte den Kopf, weil ich mich weigerte zu akzeptieren, dass die Befreiung meiner Schwester bedeutete, zuzusehen, wie er starb.„Tritt in die Mitte, Selina“, flüsterte Carolinas Stimme, und plötzlich veränderte sich die Kammer um uns herum.Ich sah Raymond mehrere Schritte entfernt stehen, sein Hemd mit Blut bedeckt, während sein Körper auf den Steinboden sank, und ich schrie seinen Namen und streckte die Hand nach ihm aus, doch als ich blinzelte, stand er wieder neben mir und hielt noch immer meine Hand.Raymond blickte auf die leere Stelle, an der die Vision

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    SelinaDie Treppe schien entschlossen, uns beide zu verschlingen, während Raymond und ich weiter in die Dunkelheit unterhalb der Akademie hinabstiegen.Jeder Schritt führte uns weiter von der Welt oben fort, und mit jeder Ebene wurde die Luft kälter, bis sich jeder Atemzug scharf in meiner Lunge anfühlte.Raymond hielt eine Hand um meine geschlungen, sein Daumen bewegte sich langsam über meine Fingerknöchel, als könnte diese einfache Berührung uns beide daran erinnern, dass wir noch immer zusammen waren.Die Wände veränderten sich, je tiefer wir hinabstiegen, und waren mit Markierungen bedeckt, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Anfangs waren es nichts weiter als schwache Kratzer im Stein, doch wann immer wir an ihnen vorbeikamen, bewegte sich blasses Licht durch die Symbole wie Blut, das durch Adern floss.Ich spürte, wie unser Seelenband auf sie reagierte und unter meiner Haut pulsierte, jedes Mal, wenn die uralten Markierungen erwachten.„Spürst du das?“, fragte Raymond. Ich nic

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    SelinaIch blieb mitten in der Haupthalle wie erstarrt stehen und starrte auf den Riss, der sich über den Steinboden ausbreitete, während Carolinas Name weiterhin in meinem Kopf widerhallte.Raymond trat an meine Seite und griff nach meiner Hand, doch seine Finger berührten meine kaum, bevor ich zittrig einatmete.„Ich habe sie gehört“, flüsterte ich.Er musterte mein Gesicht, seine Stimme vorsichtig, als er fragte: „Bist du dir sicher, Selina?“Ich nickte langsam, obwohl sich mein ganzer Körper taub anfühlte. „Die Stimme war deutlich, Raymond, und niemand sonst hätte wissen können, wie sehr mich Carolinas Tod noch immer belastet.“In dem Moment, in dem ich ihren Namen aussprach, kehrte der Schmerz, den ich jahrelang mit mir getragen hatte, mit solcher Heftigkeit zurück, dass ich meine freie Hand auf meine Brust pressen musste.Hexe Flair trat näher an den Riss heran, blieb jedoch stehen, bevor sie ihn erreichte.„Das ist nicht einfach nur ein Versuch, dir Angst zu machen“, sagte sie,

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    SelinaIch blieb noch lange in der Leylinienkammer, nachdem die Stimme verschwunden war, und starrte auf die geschwärzten Zeichen unter meinen Füßen, als könnten sie sich jeden Moment wieder bewegen.Die Worte hallten noch immer in meinem Kopf wider und krochen durch meine Gedanken, mit einer Gewissheit, bei der sich meine Haut prickelnd anfühlte.Raymond stand schweigend neben mir, seine Hand nahe genug, dass er meine hätte ergreifen können, während Hexe Flair neben dem beschädigten Siegel kniete und sorgfältig die Risse untersuchte, die sich durch die uralten Zeichen zogen.Elian brach schließlich das Schweigen, seine Stimme war leise, als er zwischen Hexe Flair und mir hin und her blickte. „Was geschieht hier, Hexe Flair, und warum fühlt es sich an, als hätten wir gerade etwas geöffnet, das niemals hätte berührt werden dürfen?“Hexe Flair erhob sich langsam, und der Ausdruck auf ihrem Gesicht ließ meinen Magen sich verkrampfen, noch bevor sie antwortete.„Die uralte Bedrohung unter

  • Zu pummelig für den Alpha?   Kapitel Einhundertfünf

    Selina In dem Moment, als Raymond und ich gemeinsam das uralte Siegel betraten, reagierte die gesamte Kammer, als hätte etwas unter dem Stein seit Jahrhunderten auf unsere Ankunft gewartet. Ein heftiges Beben rollte durch den Boden, stark genug, um Staub von der Decke über uns herabregnen zu lassen. Goldenes Licht brach unter meiner Haut hervor, während silberne Macht aus Raymonds Körper neben mir strömte. Beide Energien rasten über die eingravierten Zeichen, bevor sie sich in der Mitte trafen und zu einem blendenden Muster miteinander verschmolzen, das die uralten Symbole noch heller aufleuchten ließ. Auf der anderen Seite begann der wiederbelebte Körper meines Vaters heftig zu zittern, während der dunkle Rauch um ihn herum dichter wurde und sich um seine Schultern erhob wie etwas Lebendiges. „Haltet die Verbindung stabil!“, rief Elian außerhalb des Kreises, seine Stimme konnte den immer lauter werdenden magischen Summton kaum durchdringen. „Kämpft nicht direkt gegen die Dunkelh

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    SelinaIn dem Moment, als Raymond und ich gemeinsam das uralte Siegel betraten, reagierte die gesamte Kammer, als hätte etwas unter dem Stein seit Jahrhunderten auf unsere Ankunft gewartet.Ein heftiges Beben rollte durch den Boden, stark genug, um Staub von der Decke über uns herabregnen zu lassen.Goldenes Licht brach unter meiner Haut hervor, während silberne Macht aus Raymonds Körper neben mir strömte. Beide Energien rasten über die eingravierten Zeichen, bevor sie sich in der Mitte trafen und zu einem blendenden Muster miteinander verschmolzen, das die uralten Symbole noch heller aufleuchten ließ.Auf der anderen Seite begann der wiederbelebte Körper meines Vaters heftig zu zittern, während der dunkle Rauch um ihn herum dichter wurde und sich um seine Schultern erhob wie etwas Lebendiges.„Haltet die Verbindung stabil!“, rief Elian außerhalb des Kreises, seine Stimme konnte den immer lauter werdenden magischen Summton kaum durchdringen. „Kämpft nicht direkt gegen die Dunkelheit.

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