MasukDie siebzehnjährige Lily hat ihr ganzes Leben als Außenseiterin des Rudels verbracht. In der Schule wird sie unerbittlich schikaniert, besonders von den Alpha-Zwillingen Lucas und Liam, die sie mit grausamen Spitznamen verspotten. Sie erträgt die Demütigungen nur, weil sie weiß, dass sie an ihrem achtzehnten Geburtstag endlich entkommen kann. Ihr Plan ist einfach: weglaufen, das Rudel hinter sich lassen und weit weg von der Schande ihrer Familie und der Grausamkeit, die sie täglich ertragen muss, ein neues Leben beginnen. Doch in der Nacht ihres achtzehnten Geburtstags ändert sich alles. Während des Festes der Mondgöttin, bei dem die Seelengefährten offenbart werden, gerät Lily plötzlich in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Mondgöttin schockiert das gesamte Rudel, indem sie Lily als die vorherbestimmte Gefährtin beider Alpha-Zwillinge auswählt. Mit einem Schlag werden ihre Pläne zerstört, und ihr Leben versinkt im Chaos. Wird sie ihr Schicksal annehmen, oder wird sie darum kämpfen, den Fesseln zu entkommen, die sie an die Alphas binden, die ihr das Leben zur Hölle gemacht haben?
Lihat lebih banyakDie sanften Strahlen der Morgensonne schossen durch die Vorhänge von Lilys Zimmer und malten die Wände in Gold- und Bernsteinfarben.Sie rührte sich unter der Decke, ihr Körper war immer noch warm vom Kokon ihrer Decke. Als sich ihre Augen öffneten, kamen die Erinnerungen an die vergangene Nacht wie eine Flut zurück.Sie erinnerte sich daran, wie Lucas ihre Taille gepackt hatte, als sie ihn überspannte, und an die Art und Weise, wie Liams Augen sich in eine andere Farbe verwandelten, als er mit solcher Leichtigkeit in sie eindrang, dass ein Keuchen ihren Lippen entwich.Die letzte Nacht war magisch gewesen und sie hätte es gegen nichts eingetauscht.Ihre Lippen kräuselten sich zu einem kleinen, glückseligen Lächeln, als sie sich aufsetzte, die Laken sammelten sich um ihre Taille.Die Erinnerung an die Küsse von Lucas und Liam, die Art und Weise, wie ihre Berührungen ihr Schauer über den Rücken jagt hatten, und die Art und Weise, wie sie sie mit ungewahrter Zuneigung angeschaut hatten
Der Raum war ruhig, bis auf das schwache Summen des Mondlichts, das durch die Vorhänge kam, warf ein schönes Leuchten um den Raum, das ihn eleganter aussehen ließ.Lily saß mit gekreuzten Beinen auf ihrem Bett, ihr Telefon an ihr Ohr gedrückt, während sie mit Maya sprach. Ihre Stimme war leise, von Frustration und Sorge gefärbt.Die jüngsten Aktivitäten der letzten paar Tage waren sehr anstrengend für sie und es begann, ihren Tribut von ihr zu fordern.Sie brauchte einen Weg, um der Realität zu entkommen, dass ihr Leben jetzt von Alex bedroht wurde und das Gespräch mit Maya eine dieser Fluchten war, nach denen sie sich sehnte.„Ich verstehe einfach nicht, wie jemand so... besessen sein kann“, murmelte Lily, ihre Finger drehten untätig die Ecke ihres Bettlakens. "Es ist, als wäre er in meinem Kopf, und egal, was ich tue, ich kann das Gefühl nicht loswerden, dass er immer zuschaut."Mayas Stimme kam durch das Telefon, beruhigend, aber fest.„Er ist nicht in deinem Kopf, Lily. Er ist ein
Die großen Korridore von Lucians Herrenhaus waren unheimlich still, bis auf das gedämpfte Geräusch von eiligen Schritten und geflüsterten Atemzügen, als Lily, Lucian, Lexa, Lucas, Liam und Maya sich auf den Weg zur Quelle des Schreis machten.Die flackernden Lichter an den Wänden warfen lange, schwankende Schatten, und die Spannung in der Luft war fast erstickend."Ich sage nur", begann Lucas und brach die Stille mit einem leisen Murmeln, "wir wissen nicht einmal, worauf wir uns eingehen. Vielleicht sollten wir vorsichtiger sein.“„Ich stimme zu“, fügte Liam mit leicht scharfer Stimme hinzu. "Das Ins Unbekannte zu laden ist kein kluger Schachzug."Lucian warf einen Blick über seine Schulter, sein Gesichtsausdruck war ruhig, aber befehlend."Niemand lädt irgendwo auf. Wir bewegen uns mit einem Ziel."„Das ist leicht für dich zu sagen“, erwiderte Liam, sein Ton biss. „Du bist nicht derjenige, der dafür verantwortlich ist, Lily zu schützen.“Lily stöhnte hörbar und verdrehte die Augen.„
Lucian führte die Gruppe durch einen langen, schwach beleuchteten Korridor, der mit Bücherregalen gesäumt war, die sich bis zu einer hohen Decke erstreckten. Jedes Regal war mit alten Bänden gefüllt, ihre Dornen waren geknackt und verblasst, einige tragende Runen, die schwach im schwachen Licht leuchteten.Die Luft war schwer vom Duft von gealterten Wänden und poliertem Holz, und die Atmosphäre summte mit einem Gefühl der Ehrfurcht."Ist das Ihre persönliche Bibliothek?" Fragte Lily mit leiser Stimme, als ob sie befürchtete, die stille Majestät des Raumes zu stören.Lucian blickte zurück, ein kleines Lächeln zog an seinen Lippen."Ein Teil davon. Mein Studium ist gerade erst voraus.“"Teil davon?" Maya hallte wider, ihre Augen weit aufgerissen. "Du könntest damit ein Museum eröffnen."Lucas und Liam tauschten skeptische Blicke aus, offensichtlich unbeeindruckt.„Bücher sind in Ordnung, denke ich“, murmelte Lucas, „aber sie werden Alex nicht aufhalten.“Lucian ignorierte den Kommentar











