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Kapitel 532

Penulis: Fiona Jan
„Mama, schau, diese Kette hat Onkel Otto mir geschenkt.“

Susans Blick fiel auf die Kette, die Mila trug. Eine Perlenkette mit einem rosafarbenen Diamanten. Auf den ersten Blick sah man, dass sie ein Vermögen wert war.

In Milas Ankleidezimmer lagen bereits zahlreiche seltene Edelsteine aller Art. Mila mochte diese schönen Steine sehr. Sie war gerade einmal fünf Jahre alt und besaß schon mehr Edelsteine, als andere Menschen in ihrem ganzen Leben geschenkt bekamen.

Susan beugte sich vor, strich
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  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 794

    Susan fuhr erschrocken zusammen. Als sie den Kopf wandte und Ken hereinkommen sah, drehte sie sich hastig weg und bedeckte ihre Brust mit den Händen. Panisch griff sie nach dem Badetuch auf der Ablage. Doch kaum machte sie einen Schritt, legte sich sein Arm um ihre Taille.Im nächsten Moment zog er sie an sich. Selbst durch den dünnen Stoff seiner Kleidung spürte sie die Hitze seines Körpers auf ihrer Haut.„Du ...!“Sein stürmischer, drängender Kuss erstickte ihre Worte.Seine kräftigen Arme hielten sie so fest umschlossen, dass sie sich kaum wehren konnte.Sein Atem ging immer heftiger.Unaufhörlich rauschte das Wasser, während Dampf um sie aufstieg.Susan fühlte sich hilflos wie in einem tiefen Meer, dessen Wellen sie immer wieder unter die Oberfläche zogen. Sie bekam kaum noch Luft.„Ken ...“Ihre Stimme war schwach und zitterte.Er vergrub das Gesicht an ihrem Hals und spürte deutlich, wie ihr Körper bebte.„Entspann dich“, redete er leise auf sie ein. „Ich tue dir nich

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 793

    Unterwegs rief Mila an.„Mama und ich sind gleich bei dir“, sagte Ken.Susan hörte Milas begeisterte Stimme aus dem Handy. Gleich darauf hustete die Kleine.Besorgt wartete sie, bis Ken auflegte. „Ist Mila krank?“„Seit unserer Rückkehr geht es ihr nicht ganz gut.“Am alten Familienanwesen blieb Susan draußen beim Auto und wartete, während Ken hineinging.Kurz darauf hielt ein Rolls-Royce vor dem Haus.Susan sah zu, wie Dan ausstieg und auf sie zukam.Als er vor ihr stehen blieb, begrüßte sie ihn. „Guten Abend, Herr Guter.“„Du kannst mich ruhig Dan nennen. Wir gehören doch inzwischen zur selben Familie.“Susan lächelte nur leicht und erwiderte nichts.„Holst du Mila ab? Warum kommst du nicht rein?“„Ken bringt sie heraus.“Dan nickte und fragte nicht weiter nach. „Ich möchte dich um einen Gefallen bitten.“„Worum geht es?“„Wir haben ein paar Frauen im Auge, die gut zu Timo passen könnten. Er soll sie einmal kennenlernen. Schließlich wird er auch nicht jünger. Bei all d

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 792

    Zugleich spürte sie seinen warmen Atem an ihren Lippen.Sie zog die Brauen zusammen und wollte die Flüssigkeit ausspucken, doch sein Mund verschloss ihren so fest, dass ihr nichts anderes übrig blieb, als zu schlucken. Der durchdringend bittere Geschmack schien ihr bis in den Kopf zu steigen.Mit beiden Händen stemmte sie sich gegen ihn. Sie bekam kaum noch Luft.Erst jetzt löste Ken sich langsam von ihr und gab sie frei.Susan wandte sich sofort zum Waschbecken, drehte den Wasserhahn auf und spülte sich den Mund aus. Ihr Brustkorb hob und senkte sich, während sie tief nach Luft schnappte. Hastig wickelte sie ein Bonbon aus und steckte es sich in den Mund.Als sie sich etwas beruhigte, sah sie zu Ken hinüber. Er zog in aller Ruhe ein Papiertuch aus dem Spender und wischte sich damit über die Mundwinkel. Dann warf er es in den Abfalleimer.„Gib mir auch eins.“Susan reichte ihm ein Bonbon.Er wickelte es aus und nahm es in den Mund. „Auch wenn das Zeug bitter ist, musst du die g

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 791

    Susan blickte auf das Rinderfilet auf ihrem Teller. „Ich muss ja nicht gleich auf alles verzichten.“ Sie aß ein Stück Fleisch und anschließend etwas von den Kartoffeln.Eigentlich fühlte sie sich inzwischen ganz gut und dachte bereits darüber nach, wieder normal zu arbeiten. Ihre Mutter und die anderen waren damit aber bestimmt nicht einverstanden. Sie bestanden sicher darauf, dass sie sich erst noch erholte.„Die Arbeit kann warten“, sagte Ken.Susan erwiderte nichts mehr.Nach dem Essen kam jemand herein und räumte das Geschirr ab.Kens Blick fiel auf die Tasche auf dem Sofa. Darin entdeckte er das portionsweise abgefüllte pflanzliche Mittel.„Das lassen wir kurz aufwärmen.“Susan sah ebenfalls in die Tasche. Schon bei der Erinnerung an den Geschmack wurde ihr flau im Magen. Am Vormittag und mittags nahm sie das Mittel bereits. Eine einzige Dosis auszulassen, konnte doch kaum etwas ausmachen.„Heute Abend lasse ich es weg. Morgen nehme ich es wieder.“Ken sah sie eindringlic

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 790

    Susan sah auf die Tasche in ihrer Hand. „Der Rest ist für Mila.“Ken senkte den Blick, öffnete die Kuchenschachtel und nahm einen Löffel voll. Die cremige Schokolade verband sich mit der Blaubeerkonfitüre zu einer angenehmen Süße, ohne zu schwer zu wirken.„Optisch ist noch Luft nach oben, aber er schmeckt ganz gut. Setz dich ruhig.“Susan ging zurück zum Sofa und nahm Platz.Ken aß den Kuchen Löffel für Löffel auf. Dann sah er zu ihr hinüber. Sie lehnte sich an die Rückenlehne und blätterte in einer der Wirtschaftszeitschriften vom Couchtisch. Durch das offene Fenster strich ein leichter Luftzug herein und bewegte die feinen Haarsträhnen an ihrer Stirn. Ihr Blick war ganz auf die Seiten gerichtet.Er wandte sich wieder seiner Arbeit zu.Im stillen Büro war nur das Klicken seiner Maus zu hören. Zwischendurch nahm er zwei geschäftliche Anrufe entgegen.Susan blickte zu ihm hinüber. Sein Profil wirkte streng, und selbst in seinem ruhigen Ton lag eine Autorität, die keinen Widerspr

  • Zu spät für Reue: Sie wird niemals verzeihen   Kapitel 789

    „Eigentlich ist schon fast alles geklärt“, erklärte Timo betont gelassen. „Bei einem Projekt gab es ein paar Schwierigkeiten. Davon habe ich mich noch nicht richtig erholt. Zu Hause muss ich mich einfach mal gründlich ausruhen.“Susan sah ihn skeptisch an.„Timo weiß selbst, was er tut“, sagte Hanna zu ihr. „Mach dir keine Sorgen um ihn.“Susan nickte und wandte sich wieder an Timo. „Wenn alles geregelt ist, gönn dir wirklich eine Pause.“„Mache ich.“Als sie Sonnstadt erreichten, war es bereits ein Uhr nachmittags.Zu Hause legte Susan sich für einen Mittagsschlaf hin.Nach dem Aufwachen entdeckte sie einen verpassten Anruf von Ken und rief zurück. Er nahm fast sofort ab.„Ich bin gerade erst aufgewacht und habe deinen Anruf nicht gehört“, sagte sie mit noch leicht verschlafener Stimme.„Es ist nichts Dringendes. Komm bitte in mein Büro. Ich schicke dir einen Fahrer.“Susan war kurz überrascht, fragte aber nicht weiter nach. „Gut.“Sie wollte Mila ohnehin sehen.„Bis dann.

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