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KAPITEL 238 – DIE LETZTE FALLE

Autor: Joy Heart
last update Data de publicação: 2026-10-16 04:01:26

Der nächste Morgen verlief ruhig, doch der Frieden währte nicht lange.

Savannah ruhte sich noch immer im Krankenhaus aus, als Detective Henry mit ernsten Neuigkeiten den Raum betrat. Adrian richtete sich kerzengerade auf und hielt ihre Hand fest umschlungen.

„Wir haben die meisten Beteiligten gefasst“, sagte der Detective. „Aber Cassandra ist letzte Nacht entkommen. Sie hat einen der Wärter ausgetrickst und ist geflohen. Wir befürchten, dass sie etwas extrem Gefährliches plant.“

Adrians Herz fi
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  • Zu spät, ich trage sein Kind   🌷 EPILOG – JAHRE SPÄTER 🌷

    Zehn Jahre vergingen, doch die Erinnerungen an ihre vergangenen Kämpfe hallten immer noch leise nach — nur fühlten sie sich mittlerweile an wie ein weit entfernter Traum. Das Anwesen war erfüllt von Lachen, Liebe und dem verführerischen Duft frisch gebackener Kekse, der aus der Küche strömte.Liam, mittlerweile ein kluger und selbstbewusster Teenager, saß mit seiner kleinen Schwester Amelia, die gerade neun Jahre alt geworden war, im Garten. Sie lachten herzlich, während er ihr half, zum ersten Mal Fahrrad zu fahren.„Fahr langsam, Amelia!“, rief Liam und rannte neben ihr her.„Ich habe keine Angst!“, rief sie vergnügt und kicherte, während sie leicht schlenkernd vorwärtsrollte.Vom Balkon im Obergeschoss beobachtete Savannah die beiden mit einem sanften Lächeln. Ihr Haar war nun länger, und ihre Augen trugen immer noch dieselbe Wärme in sich, in die sich Adrian vor so vielen Jahren verliebt hatte. Sie legte eine Hand auf ihre Brust, tief dankbar für den Frieden, den ihre Familie endl

  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 240 – EIN NEUER ANFANG

    Sechs Monate später war das Anwesen wieder von Lachen erfüllt. Das Geräusch von Liams kleinen Schritten, wie er durch das Wohnzimmer rannte, brachte allen so viel Freude. Tante Lisa saß auf dem Sofa und lächelte, während sie ihm zusah, wie er mit seinen Spielzeugautos spielte.Savannah, die sich nun im fortgeschrittenen Stadium ihrer Schwangerschaft befand, saß mit einem strahlenden Lächeln neben ihr. Ihr Babybauch zeichnete sich deutlich unter ihrem leichten Kleid ab. Adrian kam aus der Küche und hielt ein Glas Saft in der Hand. „Hier, meine Liebe“, sagte er sanft und reichte es ihr.„Danke dir“, lächelte sie und nahm einen Schluck. „Du bist in letzter Zeit wirklich unglaublich fürsorglich.“Adrian grinste. „Du trägst immerhin meine kleine Prinzessin in dir. Natürlich kümmere ich mich um dich.“Liam drehte sich um und hielt spielerisch den Atem an. „Papa, woher weißt du denn, dass es ein Mädchen ist?“Adrian beugte sich zu ihm hinunter. „Weil ich es spüren kann“, sagte er mit einem Z

  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 239 – ZURÜCK ZU HAUSE WIEDER DAHEIM

    Zwei Tage später wurde Savannah schließlich aus dem Krankenhaus entlassen. Ihre Hand war immer noch bandagiert, und Adrians Schulter trug einen leichten Verband, doch beide waren einfach nur unendlich dankbar, am Leben zu sein.Als sie zu Hause ankamen, rannte Liam ihnen in dem Moment entgegen, als sie eintraten. „Mama! Papa!“, rief er überglücklich. Er klammerte sich fest an Savannahs Beine. „Ich habe euch so sehr vermisst!“Savannah lächelte schwach, während Freudentränen in ihre Augen stiegen. „Ich habe dich auch vermisst, mein Schatz.“Adrian hob Liam in seine Arme und küsste seine Wange. „Unser kleiner Mann war so stark“, sagte er sanft. „Du hast Mama stolz gemacht.“Tante Lisa kam aus der Küche und wischte sich die Hände an ihrer Schürze ab. In dem Moment, als sie Savannah sah, brach sie in Tränen aus. „Oh, Gott sei Dank bist du sicher zurück, mein Kind!“, rief sie schluchzend und schloss sie fest in die Arme.Savannah lächelte und hielt sie eng umschlungen. „Mir geht es jetzt g

  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 238 – DIE LETZTE FALLE

    Der nächste Morgen verlief ruhig, doch der Frieden währte nicht lange.Savannah ruhte sich noch immer im Krankenhaus aus, als Detective Henry mit ernsten Neuigkeiten den Raum betrat. Adrian richtete sich kerzengerade auf und hielt ihre Hand fest umschlungen.„Wir haben die meisten Beteiligten gefasst“, sagte der Detective. „Aber Cassandra ist letzte Nacht entkommen. Sie hat einen der Wärter ausgetrickst und ist geflohen. Wir befürchten, dass sie etwas extrem Gefährliches plant.“Adrians Herz fiel in ein tiefes Loch. „Sie meinen, sie läuft immer noch frei herum?!“Henry nickte ernst. „Ja. Und wir glauben nicht, dass sie ruhen wird, bevor sie ihr Ziel erreicht hat.“Savannahs Hände begannen zu zittern. „Sie wird wieder versuchen, uns zu holen“, flüsterte sie. „Ich spüre es.“Adrian stand auf, erfüllt von kochender Wut und lähmender Angst zugleich. „Sie wird dich nie wieder anrühren. Dafür werde ich persönlich sorgen.“Nathaniel, der stumm in der Ecke gesessen hatte, schaltete sich ein.

  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 237 – DIE SUCHE UND DER VERRAT

    Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer.Als die Polizei Roses Aussage fertig aufgenommen hatte, war die gesamte Straße bereits voller Nachbarn und Polizeisirenen. Adrian konnte nicht mehr stillstehen. Er lief umher wie ein Mann, der in Flammen stand, und rief jeden an, der irgendwie helfen konnte. Sein Kopf fühlte sich gleichzeitig völlig leer und erschlagend voll an. Er musste sich bewegen. Er musste sie finden.Detective Henry traf schnell ein. Er besaß diese ruhige Art — jene Art von Ruhe, die andere vor dem Ausrasten bewahrte. Er legte eine Hand auf Adrians Schulter. „Erzählen Sie mir noch einmal alles, ganz langsam“, sagte er.Adrian erzählte die Geschichte mit brechender Stimme. Er berichtete Henry von dem Lieferwagen, den Masken und der Art, wie Savannah geschrien hatte. Er erzählte ihm von dem unheimlichen Anruf, bei dem die Worte fielen: „Wir haben Ihre Frau.“ Henry hörte aufmerksam zu, machte sich Notizen, seine Augen scharf und fokussiert.„Wir lassen die Aufnahme

  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 236 – DIE ENTFÜHRUNG

    Es war ein strahlender Nachmittag, ruhig und friedlich. Die Vögel draußen sangen leise, und Savannah spürte, wie die kühle Brise ihre Haut streichelte, während sie nahe dem Balkon stand. Zum ersten Mal seit Wochen hatte sie das Gefühl, wieder frei atmen zu können. Adrian war zu einer kurzen geschäftlichen Besprechung aufgebrochen und hatte versprochen, in einer Stunde zurück zu sein.„Streng dich nicht an, Liebling“, hatte er vor dem Weggehen gesagt. „Ich bin bald zurück. Ich habe Rose gebeten, in deiner Nähe zu bleiben.“Savannah hatte gelächelt, genickt und ihm zum Abschied gewunken. Doch tief in ihrem Inneren kroch ein seltsames Gefühl empor. Etwas fühlte sich ganz und gar nicht richtig an.Sie wandte sich an Rose. „Ich möchte nur einen kurzen Spaziergang vor dem Tor machen. Es geht mir gut.“Rose zögerte. „Madam, der Herr hat gesagt –“„Ich bin nur für eine Minute draußen“, unterbrach Savannah sie sanft. „Ich brauche einfach nur etwas frische Luft.“Rose seufzte und nickte schließ

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