LOGINBianca Morelli
Der Teufel trug keinen Anzug, er hatte keine Heugabel bei sich.
Er stand vor mir im strömenden Regen, mit nacktem Oberkörper, und sah aus, als wäre er gerade aus den Tiefen des Ozeans gekrochen, um mich mit sich hinabzuziehen.
Das Pferd, ein riesiges, nervöses Tier, schnaubte und stampfte mit den Hufen in den nassen Sand, doch der Mann hielt die Zügel mit lässiger Gelassenheit. Er schwang sein Bein über den Sattel und ließ sich auf den Sand fallen. Seine Stiefel schlugen mit einem dumpfen Schlag auf den Boden, den ich bis in meine Brust spürte.
Er eilte nicht auf mich zu. Er schritt bedächtig vorwärts, wischte sich mit einer großen Hand den Regen aus dem Gesicht, während seine Augen mich mit einer Hitze musterten, die den eisigen Sturm irrelevant erscheinen ließ.
Ich kniete da, Schlamm durchtränkte meine ruinierten Strümpfe, meine Brust hob und senkte sich vor Schluchzen, das ich zurückzuhalten versuchte. Ich muss erbärmlich ausgesehen haben, wie eine zerbrochene Puppe, die von einem reichen Mann weggeworfen worden war.
Er blieb zwei Fuß entfernt stehen. Er ragte über mir auf und hielt mir den Wind ab. „Nun“, sagte er gedehnt, „ich habe schon vieles an diesem Strand angespült gesehen.“ Er neigte den Kopf, ein langsames, träges Grinsen zuckte um seine Mundwinkel. „Aber noch nie eine Frau, die aussieht, als würde sie versuchen, sich mit ihren eigenen Tränen zu ertränken.“
Ich schniefte und wischte mir mit dem Handrücken über das Gesicht, wobei ich mir die Wimperntusche über die Wange verschmierte. „Ich bin nicht … Ich habe nicht versucht, mich zu ertränken.“
„Das hättest du mir fast weisgemacht, Tesoro.“ Er hockte sich hin und balancierte mühelos auf den Fußballen, sodass sein Gesicht auf gleicher Höhe mit meinem war.
Aus der Nähe war er umwerfend. Der Blitz zuckte erneut und beleuchtete die Wassertropfen, die an seinen Wimpern hingen, die scharfe Linie seines Kinns und die Narben, eine blasse weiße Linie, die sich über seine breiten Schultern zog. Sein männlicher Duft, der meine Sinne überwältigte.
„Du zitterst“, stellte er fest, während sein Blick auf meine Brust fiel, wo die nasse Seide meiner Bluse wie eine zweite Haut an mir klebte und absolut nichts verbarg.
Sofort verschränkte ich die Arme, und Scham stieg mir heiß in die Wangen. „Geh weg.“
Er lachte leise. Es war kein freundlicher Klang, sondern düster und amüsiert. „Geh weg? Ich finde eine halbnackte Schönheit, die auf meinem Grundstück in den Himmel schreit, und du willst, dass ich gehe?“
„Dein Grundstück?“, flüsterte ich.
„Eine Formsache“, murmelte er und hob den Blick wieder zu meinen Augen. Er sah mich nicht an, als wäre ich jemand, dem man helfen müsste, er sah mich an, als wäre ich eine Mahlzeit.
„Also, erzähl mal. Wer hat dir das Herz gebrochen? Hat Papa die Kreditkarte gesperrt? Hat dem Freund das Kleid nicht gefallen?“
„Mein Mann“, spuckte ich heraus, bevor ich mich zurückhalten konnte.
Seine Augenbrauen schossen nach oben. „Dein Mann. Glücklicher Kerl.“ Er blickte über den leeren, vom Sturm gepeitschten Strand. „Er scheint dich verlegt zu haben. Unvorsichtig.“
„Er hat mich nicht verlegt“, sagte ich, meine Stimme zitterte vor einer neuen Welle der Wut. „Er hat mich ersetzt.“
Das Grinsen des Mannes verschwand, ersetzt von einem Ausdruck dunklen Interesses. Er rückte näher. „Ah. Ein Idiot also.“
Er streckte die Hand aus. Ich zuckte zurück und lehnte mich ab, doch er hörte nicht auf. Seine Finger streiften meine Wange. Seine Haut fühlte sich glühend heiß an auf meiner eiskalten Haut.
„Fass mich nicht an“, keuchte ich.
„Warum?“, flüsterte er, während sein Daumen die Linie meiner Unterlippe nachzeichnete und sie leicht nach unten zog. „Du siehst aus, als müsstest du berührt werden. Du siehst kalt aus, Bella. Völlig erstarrt.“
„Ich kenne dich nicht.“
„Spielt das eine Rolle?“ Er beugte sich vor, sein Gesicht nur wenige Zentimeter von meinem entfernt. „Wir sind gerade die einzigen beiden Menschen auf der Welt.“
Er stand abrupt auf und streckte mir eine Hand entgegen. „Steh auf.“
„Ich kann laufen“, log ich. Ich versuchte aufzustehen, aber meine Beine waren wie Pudding. Ich stolperte und fiel nach vorne.Er fing mich auf.
Sein Arm schlang sich um meine Taille und drückte meinen Körper fest an seinen. Der Kontakt war elektrisierend, meine durchnässten Kleider berührten seine nackte Brust, und die Wärmeübertragung erfolgte augenblicklich. Sie durchdrang mich wie ein Feuer.
Er ließ mich nicht los. Er hielt mich fest, gedrückt gegen die harte Wand seines Oberkörpers. Ich konnte die Konturen seiner Bauchmuskeln spüren, das gleichmäßige, kräftige Pochen seines Herzens. „Ganz ruhig“, flüsterte er mir ins Ohr. Sein Atem war warm. „Ich habe dich.“
Ich blickte zu ihm auf. Seine Augen waren fast schwarz, geweitet von etwas, das sehr nach Lust aussah. „Lass mich los“, flüsterte ich, doch meine Hände umklammerten seine Unterarme. Ich stieß ihn nicht weg, ich klammerte mich an ihn.
„Du willst nicht, dass ich dich loslasse“, forderte er mich heraus, seine Stimme senkte sich. „Du willst wissen, wie es sich anfühlt, von einem Mann gehalten zu werden, der kein Idiot ist.“
Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. „Du bist arrogant.“
„Ich bin ehrlich.“ Er veränderte seinen Griff, eine Hand glitt nach unten, um meine Hüfte zu umfassen, seine Finger gruben sich durch die nasse Seide in mein Fleisch. „Und du bist ausgehungert.“
Das Wort traf mich wie ein Schlag. Verhungert? Ja. Genau das war ich, ich war seit zwei Jahren am Verhungern. Verhungert nach Zuneigung, nach Leidenschaft, nach jemandem, der mich ansah und mich sah, nicht nur als einen Vermögenswert.
„Ich bin verheiratet“, sagte ich schwach, wobei der Einwand selbst in meinen eigenen Ohren hohl klang.
Er grinste: „Ich sehe keinen Ring.“
Ich blickte nach unten, und meine Hand war nackt. Ich hatte den Handschuh zuvor an der Tankstelle ausgezogen, um mir die Hände zu waschen, und ihn in meine Handtasche gesteckt. „Dann bist du heute Nacht“, flüsterte er und beugte sich vor, sodass seine Lippen die empfindliche Haut meines Halses streiften und ein heftiger Schauer durch mich hindurchfuhr, „nicht verheiratet. Heute Nacht bist du nur ein nasses, wütendes Mädchen, das mit einem Fremden am Strand steht.“
Er küsste die Pulspunkte unter meinem Kinn. „Und ich glaube, du willst Rache nehmen.“
Frei, dasselbe zu tun.
Matteos Stimme hallte in meinem Kopf wider. Such dir einen Liebhaber, lass es raus.
Matteo war wahrscheinlich gerade noch in ihr. In unserem Bett, und dachte, ich würde im Auto wie ein erbärmliches Kind weinen, dachte, ich würde zurückkommen und mich dafür entschuldigen, dass ich ihn unterbrochen hatte.
Ich sah den Fremden an. Er war gefährlich, rau. Er war alles, was Matteo nicht war. „Küss mich“, forderte ich.
Er zögerte nicht.
Er küsste mich nicht sanft und bat nicht um Erlaubnis. Er knurrte und sein Mund prallte auf meinen. Es war heftig, es schmeckte nach Regen und Whiskey und Aggression. Er biss mir hart auf die Unterlippe, zwang meinen Mund auf, und seine Zunge drang in mich ein, beanspruchte mich für sich.
Ich stöhnte, der Laut verlor sich im Wind, und schlang meine Arme um seinen Hals, zog ihn näher zu mir, sehnte mich nach mehr Reibung.
Er drängte mich rückwärts, bis mein Rücken gegen die raue Oberfläche der Felswand stieß. Er drückte mich dort mit seinem Körper fest, seine Hüften rieben sich an meinen. Ich spürte, wie er sich gegen meinen Bauch anspannte. „Verdammt“, murmelte er an meinem Mund, unterbrach den Kuss und starrte mit wilden Augen auf mich herab. „Du schmeckst nach Ärger.“
„Halt die Klappe“, keuchte ich. „Lass mich einfach … vergessen.“
„Ich werde dich deinen eigenen Namen vergessen lassen“, versprach er.
Er griff nach unten und packte den Saum meines Kleides, zog die zerknitterte Seide bis zu meiner Taille hoch. „Höschen aus“, befahl er mit rauer Stimme.
Ich fummelte daran herum, meine Hände zitterten, und trat sie in den nassen Sand. Er packte meinen Oberschenkel und hob mein Bein um seine Hüfte. Er war selbst durch seine Jeans hindurch groß, der Druck gegen meine Mitte war überwältigend.
„Gefällt dir das?“, knurrte er, während seine Hand zwischen meine Beine glitt, die feuchte Hitze dort fand und er mit dem Daumen hart über meine Klitoris rieb.
Ich schrie auf, mein Kopf fiel gegen den Felsen zurück. „Ja. Gott.“
„So feucht für eine verheiratete Frau“, spottete er, „macht er dich so feucht? Bringt er dich dazu, zu betteln?“
„Nein“, keuchte ich und grub meine Fingernägel in seine nackten Schultern. „Er … berührt mich nicht.“
„Sein Pech“, knurrte der Fremde. „Mein verdammter Gewinn.“
Er fummelte an seinem Gürtel herum, das Geräusch seines Reißverschlusses war das Lauteste auf der Welt, und dann war er frei. „Sieh mich an“, befahl er.
Ich öffnete die Augen. Er beobachtete mein Gesicht, suchte nach Zögern. Er fand keines. „Schlinge deine Beine fest um mich“, sagte er.
Er packte meine Hüften, hob mich leicht an und stieß nach oben. Er drang mit einem einzigen sanften, brutalen Stoß in mich ein.
Ich schrie. Es war kein Schmerz, es war ein Schock für meinen Körper. Er war riesig, füllte mich aus, dehnte mich auf eine Weise, wie ich es seit Jahren nicht mehr gespürt hatte.Er stöhnte, sein Kopf sank auf meine Schulter, seine Zähne streiften meine Haut. „Verdammt. Du bist eng.“
Er wartete nicht, bis ich mich daran gewöhnt hatte, sondern begann sich zu bewegen. Harte, schnelle Stöße, die meinen Rücken gegen den Felsen schlugen. „Genau so“, grunzte er und stieß wieder und wieder in mich hinein. „Nimm es.“
Ich schlang meine Beine fester um seine Hüften und passte mich seinem Rhythmus an. „Härter“, flehte ich. „Bitte, härter.“
Er lachte, ein dunkles, atemloses Geräusch. „Du magst es hart, was? Du magst es, benutzt zu werden?“
„Ja“, schluchzte ich. „Benutz mich. Mach mich fertig.“
Er packte meine Haare, riss meinen Kopf nach hinten, um meinen Hals freizulegen, und biss in die empfindliche Haut dort. „Du gehörst jetzt mir. Hast du mich verstanden?“
„Deine“, keuchte ich. „Ich gehöre dir.“
Bianca MorelliIch ließ mein Handy mit dem Display nach unten auf den Tisch fallen. Unter der weißen Tischdecke griff ich nach Enzos Handgelenk und umfasste es fest. Langsam zog ich seine glühend heiße Hand von meinem inneren Oberschenkel weg, führte sie über mein Kleid und legte sie wieder auf sein eigenes Knie.Ich sah ihn nicht an und schrieb ihm auch keine Antwort. Ich nahm einfach meine silberne Gabel, nippte an meinem Wein und aß ruhig mein Abendessen weiter, als wäre nichts geschehen.Als das Festessen endlich zu Ende war, gingen alle ihrer Wege. Ich ging direkt nach oben ins Schlafzimmer, verzweifelt auf der Suche nach einem Moment der Ruhe. Ich zog mein Kleid aus, wusch mir das Make-up vom Hals und schlüpfte in ein dünnes, dunkles Seidennachthemd.Ich legte mich flach auf das Bett und starrte ausdruckslos an die dunkle Decke. Im Haus war es still, doch mein Körper war völlig unruhig. Jeder einzelne Nerv in meiner Haut kribbelte, ich konnte nicht aufhören, an Enzo zu denken. I
Bianca MorelliIch ließ mein Handy mit dem Display nach unten auf den Tisch fallen. Unter der weißen Tischdecke griff ich nach Enzos Handgelenk und umfasste es fest. Langsam zog ich seine glühend heiße Hand von meinem inneren Oberschenkel weg, führte sie über mein Kleid und legte sie wieder auf sein eigenes Knie.Ich sah ihn nicht an und schrieb ihm auch keine Antwort. Ich nahm einfach meine silberne Gabel, nippte an meinem Wein und aß ruhig mein Abendessen weiter, als wäre nichts geschehen.Als das Festessen endlich zu Ende war, gingen alle ihrer Wege. Ich ging direkt nach oben ins Schlafzimmer, verzweifelt auf der Suche nach einem Moment der Ruhe. Ich zog mein Kleid aus, wusch mir das Make-up vom Hals und schlüpfte in ein dünnes, dunkles Seidennachthemd.Ich legte mich flach auf das Bett und starrte ausdruckslos an die dunkle Decke. Im Haus war es still, doch mein Körper war völlig unruhig. Jeder einzelne Nerv in meiner Haut kribbelte, ich konnte nicht aufhören, an Enzo zu denken. I
Bianca MorelliEr presste seine Lippen erneut auf meine.Dieser Kuss war anders als der erste. Er war nicht nur wütend, sondern ein verzweifeltes, loderndes Feuer, das jeden einzelnen Tropfen Sauerstoff im Schlafzimmer verschlang. Enzo küsste mich wie ein Mann, der in der Wüste vor Durst gestorben wäre, und ich war der allererste Tropfen Wasser, den er seit Jahren gefunden hatte.Ich schmolz gegen die Tür. All meine Ängste, all meine Regeln und meine Eiswand verschwanden. Ich öffnete meinen Mund und lud ihn ein, einzutreten. Enzo stöhnte, ein tiefes, raues Vibrieren, das direkt an meinen Lippen grollte. Er schmeckte nach teurem, starkem Whisky und ungezähmter Gefahr. Ich vergrub meine Finger tief in seinem dichten, dunklen Haar und zog ihn so nah an mich heran, wie es physisch möglich war.In genau diesem Moment existierte absolut nichts auf der ganzen Welt außer der brennenden Hitze von Enzos Körper, der mich an die Tür drückte.Seine Hände glitten von meinem Gesicht hinab, bewegten
Bianca MorelliIn dieser Nacht habe ich kein Auge zugemacht.Stundenlang wälzte ich mich in dem riesigen, luxuriösen Kingsize-Bett hin und her, während sich die teuren Seidenlaken um meine Beine verhedderten und ich mit leerem Blick an die Decke starrte. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, sah ich nur Enzo vor mir. Ich wurde fast wahnsinnig. Ich dachte darüber nach, was er wohl in dem Zimmer direkt neben meinem tat. Trug er Kleidung? Lag er auf dem Rücken, und hob und senkte sich seine breite Brust im Dunkeln?Mein Körper schmerzte vor schwerer, pochender Frustration. Ich wollte die Decke beiseite schieben, durch das Wohnzimmer gehen und direkt in sein Bett kriechen, aber mein Stolz ließ mich wie angewurzelt stehen bleiben, bis die Sonne endlich über der Skyline der Stadt aufging.Als der Morgen kam, schleppte ich mich aus dem Bett. Ich war erschöpft, aber ich weigerte mich, Schwäche zu zeigen. Ich marschierte ins Badezimmer, nahm eine heiße Dusche und machte mich kampfbereit.Ich
Das leise Knistern des Feuers war das einzige Geräusch, das noch im Raum zu hören war. König Azrael stand fassungslos da. Sein Mund stand leicht offen, doch es kamen keine Worte heraus. Der wilde, selbstbewusste Alpha, der auf dem Schlachtfeld immer genau wusste, was zu tun war, wirkte am Boden zerstört. Die Realität seiner egoistischen Fehler traf ihn endlich, und ich konnte in seinen Augen sehen, wie ihm das in diesem Moment bewusst wurde.Er hatte nicht erkannt, dass er mir seine eigene Welt aufzwang. Er glaubte aufrichtig, sein Leben mit mir zu teilen, und war blind dafür, dass ich etwas anderes brauchte.Ich stand da, atmete schwer und wartete darauf, dass er wütend werden würde. Ich wartete darauf, dass der Alpha-Tyrann mich anschnauzen würde, weil ich meine Stimme gegen ihn erhoben hatte, doch stattdessen tat er das Gegenteil. Azrael stieß einen langsamen, schweren Atemzug aus. Seine goldenen Augen wurden weicher und nahmen einen Ausdruck quälender Reue an. Er wich nicht zurück
Das leise Knistern des Feuers war das einzige Geräusch, das noch im Raum zu hören war. König Azrael stand fassungslos da. Sein Mund stand leicht offen, doch es kamen keine Worte heraus. Der wilde, selbstbewusste Alpha, der auf dem Schlachtfeld immer genau wusste, was zu tun war, wirkte am Boden zerstört. Die Realität seiner egoistischen Fehler traf ihn endlich, und ich konnte in seinen Augen sehen, wie ihm das in diesem Moment bewusst wurde.Er hatte nicht erkannt, dass er mir seine eigene Welt aufzwang. Er glaubte aufrichtig, sein Leben mit mir zu teilen, und war blind dafür, dass ich etwas anderes brauchte.Ich stand da, atmete schwer und wartete darauf, dass er wütend werden würde. Ich wartete darauf, dass der Alpha-Tyrann mich anschnauzen würde, weil ich meine Stimme gegen ihn erhoben hatte, doch stattdessen tat er das Gegenteil. Azrael stieß einen langsamen, schweren Atemzug aus. Seine goldenen Augen wurden weicher und nahmen einen Ausdruck quälender Reue an. Er wich nicht zurück
Bianca Morelli Ich stand vor den Türen des festlichen Speisesaals und versuchte mit aller Kraft, wieder zu Atem zu kommen. Meine Brust hob und senkte sich noch immer heftig von dem, was gerade im Gewächshaus passiert war. Meine Haut fühlte sich viel zu heiß an, und meine Beine zitterten immer noch.
Bianca MorelliAm nächsten Morgen wachte ich mit einem stechenden, pochenden Schmerz im Oberarm auf. Ich drehte mich langsam im Bett um und schob die Decke beiseite. Die Prellung an der Stelle, an der Matteo mich gegen den Nachttisch gestoßen hatte, nahm bereits eine hässliche, dunkelviolette Färbu
Bianca Morelli Ich lief in unserem riesigen Schlafzimmer auf und ab, meine nackten Füße versanken im dicken Teppich. Mein Blut kochte. Seit dem Abendessen hatte ich mir zwei Stunden lang auf die Zunge gebissen, aber ich konnte es nicht mehr aushalten. Alles, was innerhalb von 24 Stunden passiert w
Bianca MorelliIch wachte zitternd auf. Der Sturm war vorbei und hatte einen kalten, grauen Morgen und das Rauschen der brechenden Wellen hinterlassen. Ich rappelte mich vom nassen Sand auf, mein ganzer Körper schmerzte.Ich war völlig allein.Der Fremde vom Strand war verschwunden. Es gab kein Pfe







