Sophie glaubte, Sabine hätte sie nicht verstanden. Sie schnaubte, reckte das Kinn und sagte: „An Mamas Geburtstag letzten Monat hat Papa ihr einen riesigen Diamanten geschenkt. Nur war der rot und nicht wie dieser hier!“Sabine war noch fassungsloser. „Das – das kann nicht sein!“Dann starrte sie Elena an. „Elena, sie hat gerade –“Elena wirkte jedoch vollkommen ruhig. „Lass es gut sein.“Sie wandte sich sanft an Sophie: „Wenn es dir hier nicht gefällt, gehen wir woanders hin.“Sophie sah, dass Elena offenbar auf ihrer Seite stand, und nickte gutgelaunt. „In Ordnung.“Elena nahm Sophie an die Hand. Bevor sie ging, warf sie Sabine einen Blick zu. „Erzähl das zu Hause niemandem.“Dann führte sie Sophie aus dem Juweliergeschäft.Sabine verstand nicht, wie Elena so gelassen bleiben konnte. Sie war völlig verwirrt und wusste nicht, was Elena meinte.Elena war klug – sie musste doch begriffen haben, dass der Diamant, von dem Sophie sprach, derselbe war, den Maximilian kürzlich angeb
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