Daven nickte. Ihm war klar, dass seine Mutter auf diesen Augenblick wartete – um endlich zu fragen, was in den letzten Wochen passierte. Er folgte ihr ins Wohnzimmer, in die weichen Sofas, in das warme Licht. Mira servierte eine Kanne Jasmintee und eine Schale Butterkekse. Der Duft zog durch den Raum und legte sich um sie wie eine Decke.Catherine schenkte den Tee ein und reichte ihm eine Tasse. „Probier Mal. Jason hat mir den Tee geschickt. Er sagt, die Mischung hilft gut gegen Müdigkeit.“„Ah, es ist lange her, dass ich von ihm gehört habe“, sagte Daven. Er hob die Tasse, roch daran und trank einen Schluck. Die Wärme durchströmte ihn. „Jason hat recht. Das ist genau das Richtige für erschöpfte Tage.“Catherine lachte leise. Sie schwieg einen Moment, stellte die Tasse ab und sah Daven an – ihr Blick war zu ruhig, zu fest. „Daven, ich weiß, dass du eine schwere Zeit hattest. Die Scheidung, das, was sie getan hat, die Wahrheiten, die sie ans Licht gezerrt hat – Dinge, die nie ans Lic
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