„Hier entlang, Daven“, sagte Arven und führte ihn auf dem kürzesten Weg zur Notaufnahme.Die Fahrt ins Krankenhaus war qualvoll gewesen. Arven hätte niemals gedacht, dass etwas Derartiges geschehen konnte.Schon wieder.Der Flur der Notaufnahme wirkte in dieser Nacht wie ein Schlachtfeld: Die Räder der Tragen quietschten, Pflegekräfte riefen knappe Anweisungen, und Monitore piepten in unregelmäßigen Abständen. Daven stürmte mit abgehacktem Atem und kreidebleichem Gesicht herein. Sein Hemd war zerknittert, und die Panik hatte jede Spur seiner sonst makellosen Erscheinung zerstört.„Das ist die Patientin vom Unfallort!“, rief einer der Rettungssanitäter.Kate, seine Mutter, lag reglos auf der Trage. Ein dicker Verband umschloss ihren Kopf, an dem noch frische Blutspuren glänzten.„Mama!“ Daven wollte zu ihr eilen, aber Doktor Harlan stemmte beide Hände gegen seine Brust und hielt ihn zurück.„Wir brauchen Platz“, sagte er bestimmt, ohne unfreundlich zu klingen. „Die Patientin hat
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