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Kapitel 341

Autor: Major_Canis
„Hier entlang, Daven“, sagte Arven und führte ihn auf dem kürzesten Weg zur Notaufnahme.

Die Fahrt ins Krankenhaus war qualvoll gewesen. Arven hätte niemals gedacht, dass etwas Derartiges geschehen konnte.

Schon wieder.

Der Flur der Notaufnahme wirkte in dieser Nacht wie ein Schlachtfeld: Die Räder der Tragen quietschten, Pflegekräfte riefen knappe Anweisungen, und Monitore piepten in unregelmäßigen Abständen. Daven stürmte mit abgehacktem Atem und kreidebleichem Gesicht herein. Sein Hemd war
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  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 412

    Sie gingen hinunter in die untere Etage. Auf dem Korridor zum Verhörraum herrschte eine beinahe unheimliche Stille. Das grelle Licht der Deckenlampen warf harte Schatten an die Wände. Vor der Stahltür blieb Arven stehen.„Soll ich mitkommen?“, fragte er.Daven schüttelte den Kopf. „Nein. Bleib im Büro und behalte alles im Auge. Sobald Bret irgendetwas unternimmt, will ich sofort davon erfahren.“Arven nickte. „Verstanden, Daven.“Die Tür wurde geöffnet.Oscar saß auf einem Stuhl, das Gesicht blass, um die Schläfe noch immer ein schmaler Verband. Als Daven den Raum betrat, hob er den Kopf. Doch kaum entdeckte er Cale hinter ihm, erstarrte er.Cale lächelte. Doch in diesem Lächeln lag nichts Freundliches. Es war eines dieser Lächeln, bei denen einem unwillkürlich der Magen flau wurde. „Wie geht’s dir, Oscar?“Oscar schluckte schwer. „W-Was machst du denn hier?“Daven zog die Brauen zusammen. „Ihr kennt euch?“, fragte er Cale.Cale zuckte mit den Schultern. „Zuerst dachte ich noc

  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 411

    An diesem Nachmittag lag über der Zentrale von Callister Enterprise eine ungewöhnliche Kälte. Nicht wegen der Klimaanlage, sondern wegen des Drucks, der seit Börsenöffnung am Morgen überall zu spüren war. Die Glasflächen des Gebäudes spiegelten die rastlose Stadt unter ihnen wider, während hinter der glänzenden Fassade ein Unternehmen, das seit Jahren für Stabilität stand, von innen heraus angegriffen wurde.Cale stand vor dem großen Bildschirm im kleinen Besprechungsraum. Sein Anzug saß noch immer tadellos, doch sein angespannter Kiefer verriet die Anspannung. Auf dem Tablet in seiner Hand zogen sich rote Kurven steil nach unten. Dahinter verbargen sich weit mehr als bloße Aktienkurse. Es ging um die Großprojekte von Callister Enterprise in mehreren Städten – Luxuswohnanlagen, exklusive Bürohochhäuser und groß angelegte Wohnkomplexe. Sie alle standen auf demselben empfindlichen Fundament: dem Vertrauen der Investoren.„Sieh dir das an“, sagte Cale ohne Umschweife und wischte über de

  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 410

    „Mir geht es gut“, antwortete Eli rasch. „Der Arzt meinte, ich darf heute Nachmittag nach Hause. Ich wollte nur noch wissen, ob bei dir auch wirklich alles in Ordnung ist, Oma.“Riana lächelte sanft, und ihre Stimme wurde augenblicklich wärmer. „Danke, dass du extra angerufen hast, um nach mir zu fragen. Mir geht es gut. Und du warst heute wirklich sehr mutig.“„Oh … das war eigentlich nur ein Reflex“, erwiderte Eli leise. „Ich hatte einfach Angst, dass dir etwas passieren könnte.“Althea sah kurz zu Riana hinüber und bemerkte sofort die Veränderung in ihrem Gesicht. Diesmal war nichts daran gespielt. Rianas Reaktion war vollkommen aufrichtig.„Hast du denn schon etwas gegessen?“, fragte Riana.„Noch nicht“, antwortete Eli ehrlich. „Mama erledigt gerade noch die Formalitäten. Danach fahren wir zurück in die Wohnung.“„Dabei sollte es heute eigentlich nur ein ruhiger Besuch auf dem Friedhof werden – ohne irgendwelche Zwischenfälle“, sagte Riana mit einem langen Seufzer. „Aber gut,

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  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 408

    „Sie entscheiden sich also dafür, Althea zu glauben“, hakte Marlene weiter nach.„Ich entscheide mich dafür, der Person zuzuhören, die die Situation nicht noch weiter verschärft“, erwiderte Daniel ohne zu zögern.Marlene sah ihn empört an. „Jetzt bin also ich an diesem ganzen Chaos schuld?“„Es ist Ihre Art, Frau Ward“, sagte Daniel ruhig, doch seine Worte waren unmissverständlich. „Sie sorgen dafür, dass eine ohnehin schwierige Situation noch unangenehmer wird.“Marlene schnaubte verächtlich und verschränkte die Arme vor der Brust. Danach herrschte Schweigen. Nur das Ticken der Wanduhr durchbrach die Stille und klang mit einem Mal viel zu laut.Wenig später öffnete sich die Tür des Untersuchungszimmers. Riana kam heraus und wirkte bereits wesentlich ruhiger. Kaum entdeckte sie Althea und Daniel, ging sie direkt auf die beiden zu.Daniel zog seine Frau sofort fest in die Arme. „Mir geht es gut“, versicherte Riana hastig. „Es ist wirklich nichts. Nur ein leichter Bluterguss.“„Me

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    „Ich werde wieder heiraten“, sagte Daven. „Und ich sage es nur einmal. Ich werde dich nicht um Erlaubnis bitten.“Er setzte seine Kaffeetasse mit einem harten Klirren ab – und beendete damit ein Frühstück, das er nicht einmal berührt hatte.Althea stand reglos neben dem langen Esstisch aus weißem

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