Eli schluckte schwer. Erinnerungen an früher kamen in ihr hoch – an die engen Wohnungen, in denen sie lebten, an Marlene, die abends erschöpft und gereizt von der Arbeit nach Hause kam, vermutlich zermürbt vom ständigen Druck. Und an all die langen Nächte voller Ungewissheit, in denen sie nicht wussten, wie sie den nächsten Tag überstehen sollten.„Du hast nie etwas verlangt“, fuhr Marlene fort. „Dabei hättest du jedes Recht dazu gehabt.“Eli schüttelte leicht den Kopf. „Ich weiß auch nicht, aber … irgendwie habe ich das Gefühl, dass das, was wir jetzt haben, schon reicht.“Marlene verzog die Lippen zu einem schmalen Lächeln, während ihr Blick kalt blieb. „Für wen reicht es?“Eli verstummte.„Weißt du eigentlich“, fuhr Marlene nun mit schärferer Stimme fort, „dass Josh nicht einmal ihr leiblicher Enkel ist?“Eli wandte sich sofort zu ihr um. „Was meinst du damit, Mama?“„Er ist Altheas Sohn“, erklärte Marlene. „Die Millers haben ihn aus Mitgefühl in die Familie aufgenommen, weil
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