Es war nicht im Zorn gesagt, sie hatte es längst so vorgehabt.Eriks Blick ruhte fest auf ihr, die Brauen leicht zusammengezogen, die Miene düster.Als Amelie Sophies Worte hörte, hob sie den Kopf von Eriks Schulter.Vielleicht aus Angst, die beiden könnten sich streiten, vielleicht aus Furcht, Mama würde sich wirklich nicht mehr um sie kümmern, rief sie vorsichtig: „Mama.“Sophie sah ihre Tochter an, und so schwer es ihr auch ums Herz war, beim Gedanken an das, was Emilia erzählt hatte, trat sie dennoch einen Schritt näher.Erik trug Amelie nicht weg, als Sophie näher trat, sah sie aber auch nicht an.Sophie hob die Hand und strich Amelie sanft über die Wange: „Amelie, Mama hat dir gesagt, man schikaniert niemanden, man sieht auf niemanden herab und schimpft schon gar nicht auf andere. Wer etwas falsch gemacht hat, muss es wiedergutmachen, verstanden?“Amelies Augen röteten sich, die Tränen liefen ihr in Strömen übers Gesicht, und sie nickte und nickte: „Ich habe es verstanden,
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