„…“Luna beeilte sich zu erklären: „Nein, Erik, versteh mich nicht falsch,ich –“„Will ich nicht hören.“Erik blieb stur. „Ich glaube einfach, was ich glauben will. Wenn du anderer Meinung bist – warte, bis ich das Labor geregelt habe. Ich komme nach Seestadt, und dann können wir gern ausdiskutieren.“Was soll das? Luna fühlte sich in die Enge geredet.Erik sagte noch: „Es ist spät. Schlaf gut. Ich leg auf.“Und er legte auf. Keine Chance für einen Widerspruch.Erik öffnete die Balkontür, nahm die Gießkanne und goss seine Minzpflanzen. So gut war seine Laune schon lange nicht mehr gewesen.Er erinnerte sich an einen Tag an der Uni, als er in der Pause zufällig gehört hatte, wie ein paar Studenten herumblödelten: „Elias, alter Schwede – unter Freunden teilt man alles. Auch die Freundin, oder? Bei so einer Hübschen – da darf man wenigstens mal gucken…“Unter Freunden teilt man alles.Erik musste schmunzeln.Tatsächlich war er gerade dabei, einem Freund in die Quere zu kommen…
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