Lennart wollte aufstehen. Niklas setzte ihm den Fuß auf die Brust und drückte zu. Lennart stöhnte auf – er spürte, wie seine Rippen knackten.„Nennt … nennt eure Namen, wenn ihr euch traut!“„Wer zu lange der große Fisch im kleinen Teich war, bildete sich irgendwann ein, alles tun und lassen zu können.“ Erik sprach ohne Eile und klemmte das Stahlrohr unter einen Stein.„Ein Frosch im Brunnen, der glaubt, den ganzen Himmel zu besitzen. Greift jeden an, traut sich alles – und merkt nicht, wie klein er ist.“Lennart begriff: Nicht der Hüne auf seiner Brust war der Gefährliche, sondern der, der so ruhig redete.Sein Gesicht war aschfahl, seine Stimme zitterte: „Wenn du es wagst, mich anzurühren – ich schwöre dir, du wirst dir wünschen, nie geboren zu sein! Du…“„Ahhh!“Niklas hatte Lennarts Bein unter den Winkel aus Rohr und Stein getreten. Erik trat ohne zu zögern auf das Rohr. Durch die Hebelwirkung brach das Schienbein. Zorns Schrei hallte durch die ganze Gasse.Erik sah auf ihn
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