„Herr Becker, ich muss meine U-Bahn erwischen.“ Lunas Stimme war trocken. „Ich gehe jetzt.“Sie ging, und Julian hielt sie nicht. Nach wenigen Metern aber wurde das Hupen hinter ihr lauter, dichter, als spannten sich Seile, die sie zurückzogen.Ihr Schritt wurde langsamer. Schließlich blieb sie stehen, von einer unbeschreiblichen Gereiztheit erfasst, und drehte sich um.Julian stand noch immer an derselben Stelle, neben sich die Straßenlaterne. Er stand im Lichtkegel, regungslos.Wenn der hupende Fahrer noch nicht losgepoltert hatte, dachte Luna, dann lag das wohl am Wagen selbst und an Julians Ausstrahlung, die kaum nach einem gewöhnlichen Bürger aussah.Sie biss die Zähne zusammen, ging zurück, öffnete die Tür und stieg ein.Julian hob leicht die Mundwinkel und stieg ebenfalls ein. Der Wagen setzte sich endlich in Bewegung.„Wohin, Herr Becker?“, fragte der Fahrer.Julian sagte gleichmütig: „Frag sie.“Luna hatte die Nummer des Fahrers nicht und konnte ihm keinen Standort sc
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