„Schon von Weitem hört man euch streiten. Ihr kennt euch doch seit Ewigkeiten, wollt ihr euch wirklich vor Fremden zum Gespött machen? Julian, Alexander, ihr wart früher sogar Klassenkameraden auf dem Gymnasium. Ein paar Jahre nicht gesehen, und schon kennt ihr euch nicht mehr?“Wilhelm wollte die beiden ganz offenkundig wieder zusammenbringen.Doch Julian und Alexander waren wie die Anzüge, die sie heute trugen, der eine schwarz, der andere weiß, von Natur aus unvereinbar wie Feuer und Wasser.In der von Kronleuchtern erhellten Halle, zwei, drei Meter voneinander entfernt, kreuzten sich ihre Blicke in der Luft. Wilhelms Worte spulten ihre Erinnerung mit einem Schlag zehn Jahre zurück.Alexander, wer wettet, muss verlieren können. Morgen will ich dich in Flussstadt nicht mehr sehen. Verschwinde, so weit du kannst.Glaubst du, du hättest ohne mein Zutun gewonnen? Merk dir eins, Julian: Du gewinnst nur, weil ich es zulasse.Vor zehn Jahren waren sie beide noch halbe Kinder gewesen,
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