Luna stockte und drehte sich dann um.Heute war der Himmel bedeckt, dunkle Wolken verhüllten die Frühlingssonne, und die ganze Stadt lag grau verhangen da. Irgendwo in der Ferne regnete es, und in der feuchten Luft lag ein Duft nach Gras, oder eher nach Nadelholz, der ihr in feinen Schwaden in die Nase stieg.Er stand zwei, drei Meter entfernt, ein Meter neunundachtzig groß, schlank und auffallend. Man konnte ihn unmöglich übersehen, zumal er die angeborene Gabe besaß, ihren Blick zu fesseln: Sah man einmal hin, kam man nicht mehr los.Er trug einen braunen Anzug mit Schalkragen, ein Schnitt, der lässiger und legerer wirkt, ohne strenge Förmlichkeit. Am Bund saß nur ein einziger geschlossener Knopf, der seine schmale Taille betonte und ihn noch breiter in den Schultern und schmaler in den Hüften erscheinen ließ.Das weiße Hemd darunter war ungewöhnlich geschnitten, nichts Herkömmliches: Die rechte Seite lag über der linken geschlagen, mit Kragen, aber ohne Knöpfe, und stand leicht
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