Viktor EINEN MONAT SPÄTER ‚Nur dieses eine Mal.‘ Ich taumelte durch den Raum, völlig betrunken. Mein Verstand war benebelt, aber das war mir egal. Als ich mich umsah, fühlte sich das Zimmer kalt an. In den letzten Wochen war ich hier ein Fremder gewesen, hatte kaum zum Duschen und Anziehen angehalten, bevor ich wieder verschwand. Ich wollte ihr Gesicht nicht sehen, nicht mit ihr sprechen. Doch mein verräterisches Herz hatte mich zurückgebracht – in unser Zuhause. ‚Eher ihr Zuhause.‘ schnaubte ich bitter. Trotz aller Gegenwehr hatte mein benebelter Verstand meine Hemmungen gelöst. Ich hasste es. Ich vermisste sie. Ich musste sie sehen. Jedes Mal, wenn sie mich mit diesen traurigen Hundeaugen ansah, die meine Schuld wanken ließen, wich ich ihr aus. Vielleicht wäre es weniger schmerzhaft, wenn sie aufhören würde, die Unschuldige zu spielen.
続きを読む