Aurelias bernsteinfarbene Augen ruhten erwartungsvoll auf dem Mann.Ken hob den Blick zu Susan und Mila, die soeben die Treppe herabkamen. Dann nahm er die Kaffeetasse entgegen und probierte einen Schluck. Der Kaffee schmeckte vollmundig und aromatisch.„Papa!“, rief Mila und rannte auf ihn zu.Ken stellte die Tasse beiseite.Aurelia wandte sich Susan zu und schenkte ihr ein sanftes, engelsgleiches Lächeln. „Guten Morgen, Evelyn“, lautete ihre unbeschwerte Begrüßung.Susan sah sie stumm an.Aurelia trat näher, ergriff ihre Hand und sagte voller unverhohlener Dankbarkeit: „Vielen Dank, Evelyn, dass Sie mir diesen Aufenthalt ermöglichen.“Susan runzelte unwillkürlich die Stirn.Als Susan in die klaren, unverdorbenen Augen der jungen Frau blickte, wirkte diese so glücklich wie ein Kind mit seinem Lieblingsgebäck. In ihren Zügen ließ sich nicht der Hauch von Berechnung, Gier oder Täuschung ausmachen.Für einen flüchtigen Moment schien es gar, als spräche sie nichts als die Wahrhei
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