„Ich weiß, dass das jetzt ziemlich unvermittelt kommt, aber ich wende mich nur an dich, weil ich wirklich keinen anderen Ausweg mehr sehe.“Auch wenn Susan und Nadine früher gut miteinander auskamen, hatten sie seit Jahren kaum noch Kontakt. Nadine war sich unsicher, ob Susan ihrer Bitte überhaupt nachkommen wollte.Susan hörte Nadine schweigend zu und setzte schließlich langsam an: „Ehrlich gesagt, Ken und ich ...“Sie wollte gerade sagen, dass sie und Ken keine Gefühle füreinander hegten, doch noch bevor sie die Worte aussprach, vibrierte plötzlich Nadines Handy.Nadine griff rasch nach dem Gerät auf dem Tisch. „Susan, entschuldige bitte, ich muss kurz rangehen.“Susan nickte.Nadine nahm den Anruf an. „Hallo?“Bei den Worten am anderen Ende der Leitung veränderte sich Nadines Miene schlagartig. „Gut, ich komme sofort.“Sie legte auf und sagte hastig: „Susan, es tut mir leid. Emil ist krank. Ich muss sofort nach Hause. Beim nächsten Mal lade ich dich in Ruhe zum Essen ein.“
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