LYRADer Morgen zerfasert in einem weichen, etwas milchigen Licht.Jedes Geräusch im Haus scheint gedehnt, als ob die Luft selbst zögerte, sich zu bewegen.Mein Vater geht als Erster, pünktlich wie immer.Ich höre das Rascheln seiner Jacke, das kurze Klappen der Tür, dann das entfernte Grollen des Autos, das die Auffahrt hinunterfährt.Lucas, noch nicht richtig wach, kommt die Treppe heruntergerannt, ein Toast zwischen den Zähnen, die Haare zerzaust.Er lacht, ruft Tania etwas zu, die auch lacht, und verschwindet dann seinerseits.Und dann fällt die Stille zurück.Dicht.Filzig.Fast flüssig.Alex macht sich bereit zu gehen.Ich sehe ihm zu, wie er seine Jacke anzieht, seine Uhr zurechtrückt, sich mit einer Hand durch die Haare fährt, wie er es immer tut, wenn er nervös ist.Er tritt näher, sein Blick sucht meinen.Er trägt diese Mischung aus Aufmerksamkeit und Sorge, die er seit Wochen wie eine zweite Haut mit sich herumträgt.„Bist du sicher, dass es dir gut geht?“, fragt er mich.„
최신 업데이트 : 2026-04-09 더 보기