DianeWir fahren mit dem Aufzug hinunter, diesem einzigen Raum aus Spiegeln zwischen ihm und mir. Die Echos der Szene, die erstarrten Blicke der Angestellten, das zerstörte Gesicht der Sekretärin – all das scheint bereits einer anderen Welt anzugehören, eingeschlossen hinter der Doppeltür seines Arbeitszimmers. Hier ist die Stille nicht mehr mit Angst aufgeladen. Sie ist fast friedlich.Er hält meine Hand, nicht mehr um mich zu führen, sondern einfach um sie zu halten. Sein Daumen streicht mechanisch über meinen Ehering, ein schwerer, kalter Goldreif, der an meinem Finger endlich zu erwärmen beginnt.– Das hättest du nicht tun sollen, sage ich schließlich, meine Stimme weicher, als ich es beabsichtigt hatte.Er dreht leicht den Kopf zu mir. Sein Spiegelbild im Spiegel fixiert mich, intensiv, aber ruhig.– Ich musste es tun. Für sie. Für dich. Für sie alle. Die Regeln müssen klar sein, Diane. Die Grenzen, unüberschreitbar. Das ist es, was schützt, was kostbar ist.Er sagt „kostbar“, wä
ปรับปรุงล่าสุด : 2026-04-09 อ่านเพิ่มเติม