ÉlianorDas Feuer knistert im Kamin, die Flammen tanzen, werfen bewegliche Schatten auf die Gesichter, die um den Herd versammelt sind. Draußen hat sich der Wind erhoben, das Meer grollt am Fuß der Klippe, doch im Inneren der Villa ist es warm, ist es sanft, ist es gut. Wir sind alle da, versammelt im großen Wohnzimmer, eingemummelt in Decken und Kissen, die Zwillinge an Viviane gekuschelt, Mathis in einen Sessel gefläzt, Maxime mit seinem ruhiggestellten Bein auf dem Sofa ausgestreckt, Liora im Schneidersitz auf dem Teppich, Marcus neben mir, ganz nah, so nah, dass ich die Wärme seines Körpers spüre, dass ich seinen Geruch atme, dass ich fast meinen Kopf an seine Schulter legen könnte, wenn ich es wagte, wenn ich mich gehen ließe, wenn ich nicht noch diesen Rest an Scham hätte, der mich zurückhält.Es war Viviane, die die Idee ins Spiel brachte, wie immer, mit jener sanften Autorität, die nur ihr eigen ist, dieser Art, gewöhnliche Augenblicke in unvergessliche Erinnerungen zu verwand
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