Bei Felix ging das noch viel weiter.Seit seiner Kindheit war er konsequent zum künftigen Erben erzogen worden. Selbst wenn er krank im Bett lag, bekam er von Fiona kaum Wärme oder Fürsorge. Stattdessen machte sie ihm Vorwürfe, weil er angeblich nicht einmal auf sich selbst aufpassen konnte.Adrian dagegen musste nur schlechte Laune haben, und schon kümmerte sie sich um ihn.Felix erinnerte sich noch genau an einen Abend, an dem er mit hohem Fieber allein geblieben war, während Fiona zu Adrian ging, weil der nicht schlafen wollte.Felix war damals gerade zehn Jahre alt.Theodor zog die Brauen zusammen.„Und was machst du jetzt?“Lia sagte nichts, sondern sah Felix nur ruhig an und wartete auf seine Antwort.Auch ein Mensch, der nach außen noch so stark wirkte, brauchte irgendwann Nähe und Familie.Felix war unter einem Druck groß geworden, der ihn früh hart und beherrscht gemacht hatte, doch seine Freunde wussten, dass hinter dieser Kälte längst nicht alles so gefühllos war, wie es wir
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